
Mitteilungsblatt vom 29.1.2009

War Tonne im Weg?
RHEIN-BERG
/ OVERATH. Unter Alkoholeinwirkung stand ein 26-jähriger Autofahrer,
der am Montagmorgen um 6.40 Uhr auf der B 55 zwischen Heiligenhaus und Steinenbrück
verunglückte. Es handelte sich um einen so genannten „Alleinunfall“:
Der 26-Jährige geriet mit seinem Honda auf die Gegenfahrbahn. Das Auto
kippte auf die Seite. Seinen Angaben zu Folge wollte der Fahrer einer auf
der Straße stehenden Mülltonne ausweichen. Der alkoholisierte Overather
erlitt dabei Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die
Polizei ordnete eine Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein.
In Bergisch Gladbach stürzte am Samstagabend gegen 22.30 Uhr ein 38-jähriger
Fahrradfahrer in der Straße Schneppruthe. Da der Gladbacher selbst an
seinem Rad keine funktionierende Beleuchtung hatte, bat er einen Freund um
Begleitung auf seiner Heimfahrt. Beide Radfahrer starteten leicht alkoholisiert
in der Theodor-Fliedner-Straße und bogen dann in die Straße Schneppruthe
ein. Hier geriet der 38-Jährige mit seinen Pedalen an die Bordsteinkante
und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn leicht verletzt zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus. Auf einem Parkplatz auf der Altenberger-Dom-Straße
in Gladbach übersah eine 45-jährige Ford-Fahrerin beim Rückwärtsfahren
ein Fußgängerin. Die 81-Jährige musste leicht verletzt mit
dem Rettungswagen ins Hospital gebracht werden. Bei Verkehrskontrollen am
Wochenende in Bergisch Gladbach, Kürten und Overath musste die Polizei
übrigens vier Führerschein sicherstellen. Die Fahrerinnen und Fahrer
im Alter von 23, 28, 33 und 65 Jahren waren alkoholisiert mit ihren Autos
unterwegs. (wks)
Wassertropfen
als Brandherd
VON DANIELA
FOBBE-KLEMM
Einige kleinere Brände
musste die Feuerwehr bereits löschen. Oft ist Achtlosigkeit der Menschen
die Ursache.
Rhein-Berg - Der Sommer hat auch seine gefährlichen Seiten: Die Waldbrandgefahr
steigt mit jedem Tag. Die Feuerwehren im Kreis warnen deshalb vor leichtfertigem
Umgang mit offenem Feuer. „Wir hatten am Dienstag zwei Einsätze
in Refrath, wo es darum ging, kleinere Waldbrände zu löschen“,
berichtet Elmar Schneiders von der Bergisch Gladbacher Feuerwehr. Außerdem
musste der Löschzug Bensberg in die Hardt ausrücken, wo sich mehrere
Glutnester gebildet hatten.
Alle drei Einsätze
konnten von den Männern problemlos beendet werden, Gefahr für Mensch
und Tier bestand nicht. Aber: Die Hitze soll anhalten, die Böden und
vor allem das Unterholz sind sehr trocken. Der Deutsche Wetterdienst hat deshalb
die Region Köln / Bonn in die zweithöchste Waldbrandgefahrenzone
eingestuft. Das bedeutet für die Feuerwehr erhöhte Aufmerksamkeit.
Eine Luftüberwachung,
wie sie im Sommer 2003 nötig wurde, ist noch nicht erforderlich. Damals
suchten Feuerwehrmänner aus dem Helikopter den Himmel nach verdächtigen
Rauchfahnen ab. Auch im Rathausturm in Bensberg war damals ein Mitarbeiter
stationiert, der den Königsforst im Auge behielt. Mit Erfolg, von schlimmeren
Bränden blieb man 2003 trotz Rekordhitze verschont.
Seit dem Beginn der
Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Juni halten sich diesmal die hohen Temperaturen
schon. Der Deutsche Wetterdienst prophezeit diesem Juli daher Chancen, dem
Rekordmonat von 2003 den Rang abzulaufen. „Bei diesen Temperaturen genügt
ein Wassertropfen, der als Brennglas fungiert“, weiß Michael Beck
von der Overather Feuerwehr. Seine Leute hatten schon zu Beginn der Hitzewelle
Anfang Juni einen Einsatz, bei dem der Bach, der eine Wiese in Landwehr durchschneidet,
als „Brandverursacher“ in Frage kam. An zwei Stellen entzündete
sich dort Gras. Und Anfang dieser Woche sorgte ein Brand in der Nähe
der Autobahn 1 in Wermelskirchen für einen Großeinsatz der Feuerwehren.
Anders als in Südeuropa,
wo Waldbrände mit verheerenden Folgen oft auf Brandstiftung zurückzuführen
sind, ist es in unseren Breiten oft Achtlosigkeit, die die Feuer entstehen
lässt. Weggeworfene Flaschen können die Sonnenstrahlen bündeln,
so dass das Unterholz Feuer fängt. Aber auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel
sind im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. „Rauchen im
Wald ist verboten,“ betont Elmar Schneiders. Das gilt natürlich
auch für das Anzünden von Grillfeuern.
Wer im Wald oder anderswo
spazieren geht und dabei ein Feuer bemerkt, sollte schnellstens die Wehren
über 112 alarmieren und den Brandort so genau wie möglich beschreiben.
„Oft dauert es sehr lange, bis man die Stelle im Gelände findet.
Gerade wenn es sich um ein größeres Waldgebiet wie den Königsforst
handelt“, so Schneiders. In einem solchen Fall können die Männer
Unterstützung aus der Luft bekommen. Ein Hubschrauber der Polizei oder
der in Merheim stationierte Rettungshubschrauber Christopher 3 werden angefordert,
um die Einsatzfahrzeuge möglichst schnell zur richtigen Stelle zu lotsen.

Von Kühen genau beobachtet,
löscht ein Feuerwehrmann einen kleineren Brand in Overath.
Bergische
Landeszeitung vom
19.07.2006
Mitteilungsblatt Nr. 23 vom 8.6.2006

Neues
Einsatzfahrzeug und Führungswechsel
bei der Freiwilligen Heiligenhaus
Gleich zweifachen
Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Heiligenhaus,
am Samstagabend.
Im Gerätehaus Grüner
Weg und - wegen des Dauerregens - in dessen teilfertigen, den Raumbedarf
komplettierenden Anbau konnte im Kreise der Aktiven, deren Partner, der
Mitglieder der Ehrenabteilung in Anwesenheit von hochrangigen Vertretern
aus Politik und Verwaltung das lang ersehnte neue Einsatzfahrzeug übernommen
und der Wechsel in der Führung der Gruppe vollzogen werden. Nach dem
Segen der Kirche "für das Fahrzeug und die Menschen die damit
unterwegs sind" hatte Vizebürgermeister Siegfried Raimann die
Freude, den Schlüssel für das "bedarfsgerechte" Auto
an Stadtwehrleiter Willi Schmitz übergeben zu können. Die Finanzierung,
so Raimann, sei in Zeiten leerer Kassen nicht einfach gewesen aber "Die
Feuerwehren sind uns eine Menge wert; wir wissen, dass wir durch deren engagierte,
ehrenamtliche Arbeit optimalen Katastrophenschutz in Overath haben!"
Willi Schmitz reichte den Schlüssel gleich an Dieter Wasser weiter:
"Kommt immer gesund von den Einsätzen zurück!"
Beim neuen Fahrzeug handelt
es sich um eine VW-Transporter-Doppelkabine LT 35, mit 80 KW Dieselmotor,
3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und damit - besonders wichtig
für die Wehrleute - mit jedem PKW-Führerschein zu fahren, einer
möglichen Besatzung von 1 bis 6 Personen und einer riesigen Pritsche
mit Planenaufbau. Es dient als Mannschaftsauto ebenso, wie - je nach Einsatzsituation
- als Transporter für Beladungen aller Art und ist daher besonders
vielseitig verwendbar. Schon jetzt sind zwei Rollcontainer und Auffahrrampen,
eine Dynawattanlage (Stromerzeuger) und das Funkequipment an Bord. Rund
53.000 Euro hat die Stadt dafür auf den Tisch geblättert. Den
Vorgänger, ein 26 Jahre alter VW-Bus, hatte die Feuerwehr damals für
etwa 14.000 Mark aus eigenen Spendenmitteln angeschafft.
Die Änderung
an der Spitze der Heiligenhauser Wehr war eigentlich schon vor gut fünf
Jahren abgesprochen, als Dieter Wasser das Amt vom altersbedingt ausscheidenden
Adolf Schmidt übernahm und der damals 30jährige Markus Fischer
stellvertretender Gruppenführer wurde. Nachdem Fischer nötige
und zusätzliche Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Münster
mit großem Erfolg absolvierte, zum Brandinspektor und damit zum ersten
"Silberling" in Heiligenhaus ernannt wurde, sah Wasser den Zeitpunkt
zum Tausch der Positionen und damit auch zum Generationswechsel für
gekommen: "Wir haben gemeinsam schon viel geschafft und werden weiter
gut zusammenarbeiten!" Der Stadtwehrleiter überreichte unter dem
Beifall der Kameraden (die sich zuvor bei der Mitgliederversammlung einmütig
für Fischer ausgesprochen hatten) die Ernennungsurkunde. Den bisherigen
Chef Dieter Wasser ernannte er zum stellvertretenden Gruppenführer
und in einem Aufwasch Unterbrandmeister Ralf Lingen zum stellvertretenden
Stadtjugendfeuerwehrwart. Sein Wunsch: "Viel Erfolg, eine glückliche
Hand und immer unfallfreie Einsätze!"
Markus Fischer
dankte für das entgegengebrachte Vertrauen: "Ich hoffe, aller
Erwartungen erfüllen zu können!" Das gehe nur im Team, in
der Mannschaft und mit Unterstützung der Partnerinnen: "Ohne das
Verständnis und die vielfältige Mithilfe unserer Frauen geht nichts!"
Hoffnungsfroh sieht der Heiligenhauser Wehrchef auf die weitere Zusammenarbeit
mit der Stadt als Träger des Feuerschutzes: "Bei Ordnungsamtsleiter
Hans-Herbert Müller und Sachbearbeiter Rainer Hofstadt finden wir immer
ein offenes Ohr für unsere Anliegen!" Nach dem offiziellen Teil
saß man bei Imbiss und Umtrunk noch lange fachsimpelnd zusammen.
Bergische
Landeszeitung vom
01.06.2006
Kölner
Stadtanzeiger vom 20.04.2006
„Trauriger Trend“
hält an
VON STEFANIE JOOSS, 20.04.06, 18:45h

Wenns brennt wird es am Tag oft brenzlig
Overath - „Die
Ausbildung neuer Feuerwehrleute
schreitet in Overath zügig voran“, zieht die Feuerwehr in ihrem
Jahresrückblick Bilanz. Doch um den Brandschutz auszubauen, sei nicht
nur die Anzahl der Mitglieder entscheidend, sondern auch, dass sie tagsüber
verfügbar seien. „Gerade im Tagesverlauf, wenn die Feuerwehrleute
am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, ist unsere Personaldecke recht dünn.
Viele Arbeitgeber sehen es nicht gerne, wenn ihre Angestellten während
der Arbeitszeit zum Feuerwehreinsatz ausrücken“, erklärt
der neue Wehrleiter Willi Schmitz. Weil dieser „traurige Trend“,
so Schmitz, bereits seit Jahren anhalte, habe die Wehrleitung eine neue
Alarm- und Ausrückordnung in Kraft gesetzt: Bei einem Brandeinsatz
wird mindestens eine Löschgruppe zusätzlich alarmiert, in der
Regel sogar insgesamt drei.
Auch einen Nachfolger für
Wehrleiter Paul Breit zu finden, war aus den genannten Gründen keine
leichte Aufgabe. Erst als die Stadt dem neuen Wehrleiter eine Anstellung
bei den Stadtwerken anbot, konnte die Stelle mit Willi Schmitz, bisher Zugführer
in Immekeppel, adäquat besetzt werden. „Bei der Firma, für
die ich vorher tätig war, war ich viel im Außendienst“,
erklärt Schmitz. Als Angestellter der Stadtwerke erledigt er die Aufgaben
als Wehrleiter zwar in seiner Freizeit, kann im Notfall aber während
der Arbeitszeit zum Einsatz ausrücken.
Freiwillige, auch Frauen, wie
der Wehrleiter betont, die ehrenamtlich in Notsituationen helfen, werden
ständig in allen Löschgruppen und -zügen der Stadt gesucht.
Nicht zuletzt deshalb, weil ein Mangel an ehrenamtlichen Helfern die Stadt
teuer zu stehen käme. Weil Overath mehr als 25 000 Einwohner hat, müssten
eigentlich hauptamtliche Kräfte die fünf Freiwilligen Feuerwehren
unterstützen. Bisher konnten die 163 aktiven Helfer die Anforderungen
der Bezirksregierung erfüllen und die 193 Einsätze im vergangenen
Jahr alleine meistern. Insgesamt 3470 Einsatzstunden wurden dabei geleistet.
Overath hat deshalb eine Ausnahmegenehmigung. Sollte die Stadt die Freiwillige
Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften verstärken müssen, würde
das nach Angaben von Schmitz nahezu eine Million Euro im Jahr kosten.
Bürgermeister Andreas Heider
ernannte Günter Komp zu Schmitz' neuem Stellvertreter. Die Leitung
des Löschzugs Overath gab Komp an Manfred Waltenspiel ab. Klaus Becker
wird nach absolviertem Zugführerlehrgang die Leitung des Löschzugs
Immekeppel übernehmen. Helmut Breit musste sein Amt als Gruppenführer
der Löschgruppe Vilkerath abgeben. Neuer Leiter ist Heiko Schmitt,
seine Stellvertreter sind Josef Büscher und Markus Lehmberg.
Auch ein über 30 Jahre altes
Löschfahrzeug wurde in Vilkerath durch ein neues ersetzt. „Das
neue Einsatzfahrzeug hat einen größeren Tank, einen Wasserwerfer
auf dem Dach, einen Lichtmast mit stärkerem Stromerzeuger einen Lüfter
und ein hydraulisches Rettungsgerät“, erklärt Schmitz.
Radio
Berg vom 24.9.2005
73-jährige
ohne Fahrerlaubnis,
dabei beschädigte sie einen Stromkasten, einen Laternenmast, einen
Jägerzaun und ein Schild.
Anschließend kippte der Pkw auf die linke Seite und blieb liegen.
Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Fahrerin nicht mehr
im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Kölner
Stadtanzeiger vom
10.04.2005
Vorfahrt
vermutlich missachtet: Vier Verletzte
Much - Glassplitter,
Plastik- und Metallteile lagen über die Fahrbahn verteilt, quer zur
Fahrbahn stand das Wrack eines Autos. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug heulte
die Turbine des Rettungshubschraubers auf, dann hob Christoph 3 ab und transportierte
einen lebensgefährlich verletzten 49 Jahre alten Mann aus Neunkirchen-Seelscheid
nach Köln-Merheim.
Insgesamt drei Schwer- und einen Leichtverletzten forderte der schwerer
Verkehrsunfall am späten Samstagnachmittag. Eine 58 Jahre alte Frau
war mit ihrem Wagen von der Landstraße L 360, der Straße nach
Eckhausen, nahe der Ortschaft Bövingen auf die L 312 abgebogen. Dabei
hatte sie offenbar, so die Polizei, die Vorfahrt eines von links kommenden
Vans, den ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Bensberg steuerte, missachtet.
Die beiden Fahrzeuge prallten zusammen. Der Pkw der 58-Jährigen, sie
kommt ebenfalls aus Neunkirchen-Seelscheid, wurde herum geschleudert. Die
Frau und ein fünf Jahre altes Kind erlitten schwere, der Beifahrer
die lebensgefährlichen Verletzungen. Der Mann aus Bensberg, dessen
Auto erst an der Schutzplanke auf der gegen überliegenden Straßenseite
zum Stehen kam, wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz war die Freiwillige
Feuerwehr aus Overath unter Einsatzleiter Günter Komp. Der erste Notruf
war wohl in Bergisch Gladbach eingegangen, erst auf der Anfahrt zeigte sich,
dass die Unfallstelle auf Mucher Gebiet lag. Die L 312 blieb für die
Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten gut zwei Stunden komplett gesperrt.
(rvg)

www.general-anzeiger-bonn.de vom
10.04.2005
Beifahrer bei Unfall
in Much lebensgefährlich verletzt
58-Jährige missachtet die Vorfahrt
Much. (mic) Lebensgefährlich
verletzt wurde 49-Jähriger bei einem Unfall auf der L 312 bei Bövingen.
Der Mann hatte in einem Auto gesessen, dessen Fahrerin von der L 360 Richtung
Much rechts auf die L 312 abbiegen wollte.
Laut Polizei missachtete die
58-Jährige aus Neunkirchen-Seelscheid die Vorfahrt und prallte mir
einem heranfahrenden Fahrzeug zusammen. Die Fahrerin sowie ein fünfjähriges
Kind mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
Den Beifahrer brachte ein Rettungshubschrauber
ins Klinikum Köln-Merheim. Der Fahrer des anderen Autos wurde leicht
verletzt.

Bergische
Landeszeitung vom
10.04.2005
Beifahrer in
Lebensgefahr
MUCH. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Samstagnachmittag
ein 49-Jähriger aus Neunkirchen-Seelscheid bei einem Unfall in Bövingen.
Als Beifahrer saß er im Auto einer 58-Jährigen, die gegen 17
Uhr von der L 360 aus Eckhausen kommend nach links auf die L 312 einbog.
Dabei, so die bisherigen Ermittlungen der Polizei, missachtete die Frau
die Vorfahrt eines 45-Jährigen aus Bensberg, der in Richtung Much fuhr.
Die Fahrerin und ein Mädchen auf dem Rücksitz wurden ebenfalls
schwer verletzt; der Mann aus Bensberg kam mit leichten Verletzungen davon.
(dk)

Radio
Berg vom 05.02.2005
Mit VW-Bus in Overath umgestürzt
Ein Autofahrer ist heute morgen
auf der B 55 in Overath verunglückt. Der Mann war mit seinem VW-Bus
von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen stürzte um. Zunächst hieß
es, der Fahrer sei eingeklemmt, doch er blieb unverletzt. Wegen Bergungsarbeiten
war die B 55 ab 5.30 Uhr heute morgen kurzzeitig gesperrt. Die Polizei vermutet,
dass der Mann zu schnell gefahren ist, außerdem besteht Verdacht,
dass er Alkohol getrunken hatte.

Radio
Berg vom 10.11.2004
Der erste Schnee
und die Folgen
Rund 430 Feuerwehreinsätze,
weite Teile des Bergischen ohne Strom und 31 Verkehrsunfälle mit einem
verletzten Kind – das ist die Bilanz nach dem ersten Schneefall heute.
Während die Stromversorgung seit dem Nachmittag nahezu überall
wieder funktioniert, blockieren umgestürzte Bäume weiterhin viele
Straßen und Bahnstrecken. Bus- und Bahnkunden mussten sich auf Ausfälle
und Verspätungen einstellen. Die Bahnverbindung zwischen Marienheide
und Köln war bis in den Berufsverkehr hinein massiv gestört und
auch viele Straßen waren und sind wegen blockierender Bäume weiterhin
nicht befahrbar.
Keinen Strom gab oder bis zum
Nachmittag in weiten Teilen von Bergisch Gladbach, Rösrath, Kürten,
Brombacher Berg bei Untereschbach, Lindlar, Waldbröl, Nümbrecht
und Overath.
Da, wo die Bäume auf Straßen
fielen, kam es zu etlichen Teil- und einigen Vollsperrungen.
Betroffen waren/sind:
-Rösrath, Hofferhofer Straße
zwischen Bleifelder Straße und Auf der Schneekaule – wieder
befahrbar seit Mi., 18.00 Uhr
-Rösrath, Feldstraße/Königsforster
Straße –wieder frei-
-Rösrath, Brander Straße
–wieder frei-
-Odenthal, Scherfbachtalstraße
zwischen Funkenhof und Bechen –aktuell-
-Odenthal, Schallemicher Straße
zwischen Grundschule und Scherfbachtal –aktuell-
-Leichlingen, Glüderstraße
–wieder frei-
-Burscheid, Repinghofener Straße
zwischen Repinghofen und Dürscheid –aktuell-
-Bergisch Gladbach, Bücheler
Weg –aktuell-
Aufgrund zu erwartender überfrierender
Nässe streut die Kreisstraßenmeisterei heute vorbeugend ab 19
Uhr alle Kreisstraßen ab.
Bergische
Landeszeitung vom 04.10.2004
Die "Verletzten"
riefen um Hilfe
Von SIGRID SCHULZ
RÖSRATH. Ein schreckliches
Szenario: Bei einer internationalen Jugendbegegnung in Venauen experimentieren
Schüler heimlich mit Feuerwerkskörpern; direkt neben einigen Gasflaschen,
was mehrere Explosionen, Brände und zahlreiche Verletzte zur Folge
hat.
„Herbstrauch“ hat der Kreisverband des DRK, der den Ablauf im
Auftrag des Kreises erarbeitete, die Katastrophenübung genannt. Für
das DRK übernahm Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Heinke die Übungsleitung.
Wie Heinke berichtete, wurden die Rettungskräfte am Samstag um 8.05
Uhr alarmiert. Die ersten vor Ort war nach drei Minuten die Polizei. Die
Freiwillige Feuerwehr Rösraths traf fünf Minuten wenig später
ein.
Deren Einsatzleiter Norbert Tillenkamp
habe schon um 8.15 Uhr die Nachforderung auf höchster Stufe gestellt.
Die Versorgung von 50 Mittel- bis Schwerverletzten (geschminkte Darsteller)
und die Evakuierung und Betreuung von 100 Jugendlichen aus einem gefährdeten
Nachbargebäude stand an. Zu Spitzenzeiten seien in Venauen circa 450
Menschen aktiv gewesen. Tillenkamp: „Zuerst gab es eine Chaosphase,
wie bei jedem Einsatz, bis deutliche Strukturen funktionierten. Das ist
immer so, da muss man einfach durch.“ Die Rösrather Feuerwehr
habe mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Overath gut zusammen gearbeitet.
„Es gab hier und da Schwachstellen, die aufgearbeitet werden müssen.
Wäre es nicht so, wäre es aus meiner Sicht keine gelungene Übung.“
Dr. Jürgen Treckmann erklärte
für die teilnehmenden Notärzte, die Übergabe der Verletzten
habe sehr gut funktioniert. Die Abtransportzeiten seien zu hoch gewesen,
deren Gründe hätten aber an den Rettungsmitteln gelegen, die teilweise
nur auf dem Papier gestanden hätten, weil es sich um eine Übung
handelte. Unterstützt worden sei die Polizei durch Kräfte aus
Köln. Mit im Einsatz waren zwei Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes
und Beobachter der Bundeswehr. Schiedsrichter der Einsatzleitung war Kreisbrandmeister
Wolfgang Weiden: „Es war für mich sehr interessant zu beobachten,
wie Norbert Tillenkamp mit der Lage umgeht.“ Obwohl die Nachbereitung
Wochen dauern würde, könne er jetzt schon mit Sicherheit sagen,
dass die negativen Erkenntnisse der letztjährigen Übung im TechnologiePark
eingeflossen wären. „Ich bin viel positiver gestimmt.“
Ausdrücklich sprach Weiden
einen Dank an den Kreis aus, der von Land und Bund Gelder gesammelt habe.
„Es ist durchaus nicht üblich, dass Übungen in dieser Größe
zweimal hintereinander stattfinden können.“
Landrat Norbert Mörs versprach,
die Übungen würden auch in Zukunft fortgesetzt. Das Ziel sei ein
funktionierendes Zusammenspiel der verschiedenen Rettungskräfte, die
es nicht gewohnt seien, miteinander zu arbeiten.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
Kölner
Stadtanzeiger vom 04.10.2004
Erleichterung
nach der Chaos-Phase
VON MICHAEL KLEKAMP, 04.10.04,
07:07h
Zwei Tote und 48 Verletzte sollte
es gegeben haben - doch der Katastropheneinsatz war nur eine Übung:
„Herbstrauch 2004“ brachte Leben in die leer stehende belgische
Kaserne.
Rösrath - Samstags um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Das ändert
sich auf dem Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne in Venauen um
kurz nach 8 Uhr schlagartig. Mehrere Explosionen. Rauch. Schreiende Jugendliche.
Ein Notruf geht unter 112 bei der Feuer- und Rettungsleitstelle ein, sie
gibt um 8.06 Uhr Alarm. Auch auf dem Piepser von Klaus Loeffel. Das Mitglied
der freiwilligen Feuerwehr Rösrath-Kleineichen bleibt gelassen - er
ist auf eine Übung gut vorbereitet.
Die Polizei ist am Schnellsten:
bereits drei Minuten nach dem Alarm treffen drei Streifenwagen ein. Wenige
Minuten später auch die ersten Kräfte der Feuerwehr. Um 8.15 Uhr
ist klar: es liegt ein „ManV Stufe 3“ vor - ein Massenanfall
mit mindestens 25 Verletzten. Die Rückmeldung an die Leitstelle löst
höchste Aktivität aus. Weitere Kräfte werden angefordert:
32 Polizisten rücken an, errichten Straßensperren auf der Hauptstraße,
weisen eintreffenden Rettungskräften den Weg.
Der Rösrather Feuerwehr
eilen die Kollegen aus Overath und Kürten zur Hilfe. Rettungshubschrauber
„Christoph Rheinland“ startet vom Kölner Flughafen. Aus
Hangelar bei St. Augustin fliegen zwei Bundesgrenzschutz-Hubschrauber ein.
Notärzte, Rettungswagen und Hilfspersonal vom Deutschen Roten Kreuz
(DRK) setzen sich in Bewegung.
„Am Anfang herrschte schon
ein wenig Durcheinander“, sagt Heiko Wolf. Der 24-jährige spielt
einen „Betroffenen“, einen unverletzten Beteiligten, den die
Rettungskräfte möglichst schnell in Sicherheit bringen sollen.
Ein Urteil, zu dem auch Einsatzleiter Norbert Tillenkamp in der späteren
Bewertung kommt: „Wir hatten eine etwa einstündige Chaos-Phase,
bis sich deutliche Strukturen herausgebildet hatten.“ Der Stadtbrandinspektor
nimmt es gelassen: „Mit dieser Phase muss man leben. Da muss man durch.“
Auch „Schiedsrichter“
Wolfgang Weiden, Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist
sehr zufrieden. Er hatte im letzten Jahr die Katastrophenschutzübung
im Technologiepark in Bensberg geleitet und sieht viele Erkenntnisse umgesetzt:
„Wir sind auf gutem Weg, immer besser zu werden.“
Davon darf sich auch die Presse
gegen 9.29 Uhr „endlich“ mit eigenen Augen überzeugen.
Denn bis zu dieser Zeit werden sie „zu ihrem eigenen Schutz“
außerhalb des abgesperrten Gebiets von der Pressesprecherin des Rheinisch-Bergischen
Kreises, Brigitte Bär, nur mit kleinen Informationshäppchen abgespeist
- eben so wie die Nachrichten auch bei ihr langsam von Polizei und Feuerwehr
eintrudeln: Straßensperren, Feuer im Griff, Ursache der Explosionen
noch unbekannt, viele Verletzte, unklar ob Tote, dann doch zwei Tote, beteiligte
Helfer, Betroffene stammen wohl von internationaler Jugendbegegnung im ehemaligen
belgischen Gymnasium. Das Szenario gewinnt für die Übenden und
die Presse an Kontur. Und nach der Registrierung der Medienvertreter durch
einen ehrenamtlichen Rotkreuzler („Darauf habe ich den ganzen Tag
gewartet.“) geht es mitten hinein auf die große Bühne:
Überall Blaulicht; Rettungssanitäter, die die geschminkten Verletzten
versorgen und abtransportieren; Helfer, die unverletzte Betroffene zu einer
angrenzenden Turnhalle in Sicherheit bringen; schließlich der Kern
des Unglücksorts mit teilweise abgedeckten Dächern und einem dekorativ
herumliegenden „Toten“, der sich hoffentlich keine Erkältung
geholt hat. Inzwischen benimmt sich die Presse „schlimmer als ein
Bienenschwarm“, muss Polizei-Pressesprecherin Ute Nieswand feststellen.
„Im Ernstfall nehme ich ein rotes Fähnchen mit, damit die Presse
zusammen bleibt“, und schiebt resigniert angesichts des davoneilenden
Fotografen hinterher: „Oder kette euch fest.“
Zwei Stunden nach Beginn der
Übung kann Kreis-Pressesprecherin Bär bekannt geben, dass das
DRK eine Hotline für die Angehörigen eingerichtet hat. Um 10.30
Uhr hebt die Polizei die Straßensperren auf der Hauptstraße
zwischen der Straße Am Sommerberg und der Ecke Bensberger Straße
auf. Zur - nicht gespielten - Erleichterung der Autofahrer, von denen so
mancher geflucht hat, wie Rösraths Bürgermeister Dieter Happ zu
berichten weiß. „Doch denen habe ich gesagt, dass das sein muss.“
Nach und nach werden die Hubschrauber
mit den stabilisierten Verletzten beladen. Um 10.55 Uhr hebt der „Puma“
des Grenzschutzes mit den letzten sechs Verletzten ab, um in das „Krankenhaus“,
ein Gelände der Firma Fröling in Overath-Untereschbach, zu fliegen.
Eine Uhrzeit, die dem Leiter der Notärzte, Dr. Jürgen Treckmann,
missfällt: „Die Abtransportzeiten sind zu lang gewesen.“
Doch auch hier Gelassenheit: „In der Realität wäre das kürzer
ausgefallen, da die Rettungsmittel für eine Übung teilweise nur
auf dem Papier existieren.“
„Ziemlich realistisch“
Dann kommt der strahlende Einsatzleiter
Tillenkamp höchstpersönlich und verkündet: „Das Feuer
ist aus.“ Die Uhr zeigt 11.03 Uhr. Resümée für die
Presse: spielende Jugendliche waren in den Chemieraum der Schule eingedrungen
und hatten die Explosion ausgelöst. Folge: zwei Tote, 48 Verletzte.
„Schöne Übung“,
urteilt Heiko Klein von der freiwilligen Feuerwehr Kleineichen. „Ziemlich
realistisch.“ Freudige Miene auch bei DRK-Kreisbereitschaftsleiter
Wolfgang Heinke, der das Planspiel seit März vorbereitet hatte: „Die
Übung war mindestens doppelt so groß wie im letzten Jahr, aber
alle haben wesentlich besser zusammen gearbeitet.“
„Ich fand die Übung
wegen des Zusammenspiels verschiedener Kräfte sehr wichtig“,
merkt Landrat Norbert Mörs an und dankt den rund 400 Teilnehmern. Die
stärken sich inzwischen bei der Erbsensuppe.
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auch Einsatzbereicht mit Bildern
Radio
Berg vom 2.10.2004
Positive Bilanz
nach Katastrophenschutzübung
Die Feuerwehr ist mit der Katastrophenschutzübung
vom Samstag in Rösrath zufrieden. Das Zusammenspiel der Rettungskräfte
habe gut funktioniert. An der Übung waren fast alle Feuerwehr-und Rettungskräfte
im Süden des Rheinisch-Bergischen Kreises beteiligt, insgesamt rund
400 Teilnehmer sind es gewesen.
In der ehemaligen belgischen Kaserne in Rösrath war eine Explosion
simuliert worden, bei der es viele Tote und Verletzte gegeben hat.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
WDR
Lokalzeit kompakt vom 02.10.2004
Katastrophenschutzübung
im Rheinisch Bergischen Kreis
In Rösrath ist bei einer
großen Katastrophen-Schutzübung die Zusammenarbeit von Feuerwehr,
Polizei und Rettungskräften überprüft worden. Mehr als 500
Feuerwehr- und Rettungskräfte aus dem Süden des Rheinisch-Bergischen-Kreises
nahmen teil. Simuliert wurde ein sogenannter "Massenanfall von Verletzten"
nach einer Explosion in der ehemaligen belgischen Schule Rösrath. Die
erste Bilanz fiel positiv aus: Die Kooperation der Rettungskräfte habe
gut funktioniert, so ein Sprecher des Rheinisch-Bergischen-Kreises.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
Radio
Berg vom 2.10.2004
Katastrophenübung
in Rheinberg
Polizei und Feuerwehr haben am Morgen im Rheinisch Bergischen Kreis eine
Katastrophenschutzübung durchgeführt. Simuliert wurde die Explosion
in einer Rösrather Schule, bei er es fiktiv Tote und Verletzte gegeben
hat. Vor allem im Stadtgebieten von Rösrath kam es durch die vielen
Rettungs- und Einsatzfahrzeugen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Rettungskräfte
üben, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
WDR
Radio-Nachrichten vom 2.10.2004
Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 02.10.2004
12:34 - "Gutes Zusammenspiel der Rettungskräfte"
Eine positive Bilanz hat heute mittag die Feuerwehr nach einer großen
Katastrophenschutzübung in Rösrath gezogen. Das Zusammenspiel
der Rettungskräfte habe gut funktioniert. An der Übung hatten
fast alle Feuerwehr- und Rettungskräfte im Süden des Rheinisch-Bergischen
Kreises teilgenommen. Simuliert wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten
nach einer Explosion in einer ehemaligen Belgischen Schule.
08:56
- Katastrophenschutzübung im Rheinisch- Bergischen Kreis
Zu einer großen Katastrophenschutzübung sind heute morgen fast
alle Feuerwehr- und Rettungskräfte im Süden des Rheinisch Bergischen
Kreises nach Rösrath ausgerückt. Dort wird simuliert, daß
es nach Experimenten im Chemieraum einer Schule eine Explosion gegeben habe.
Dabei seien 50 Schüler verletzt worden, zudem mußten 100 Unverletzte
in Sicherheit gebracht werden. Die Übung auf dem Gelände der ehemaligen
Belgischen Schule in Rösrath dauert zur Stunde noch an. Die Feuerwehr
will heute mittag Bilanz ziehen, ob die Zusammenarbeit der Rettungskräfte
nach Plan funktioniert hat.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
Radio
Berg vom 28.8.2004
Fehlalarm durch
Softwarefehler?
Nahezu zeitgleich haben am frühen
Morgen Alarmanlagen in Overath, Rösrath und Bensberg die Feuerwehr
auf den Plan gerufen. Vor Ort angekommen stellten die Rettungskräfte
fest: außer Spesen nichts gewesen. Offenbar hat ein Fehler in der
Software den falschen Alarm ausgelöst.
Radio
Berg vom 27.7.2004
Zugverkehr zwischen
Köln und Marienheide läuft wieder normal
Fahrgäste, die am Nachmittag mit der Bahn im Bergischen unterwegs waren,
mussten sich auf lange Wartezeiten einstellen. Der Bahnverkehr war in Overath
unterbrochen. In Overath-Vilkerath hatte es gegen 15.00 Uhr einen Unfall
an den Gleisen gegeben. Fahrgäste von Köln konnten nur bis Overath
fahren, dort mussten sie auf Busse umsteigen. Ab Engelskirchen konnte die
Bahnfahrt dann fortgesetzt werden. Fahrgäste ab Marienheide mussten
in Engelskirchen auf Busse umsteigen und fuhren ab Overath mit der Bahn
weiter Richtung Köln. Wegen des hohen Berufsverkehrs kam es zu gravierenden
Behinderungen, sagte uns Bahnsprecher Frank Gassen-Wendler auf Anfrage.
siehe
auch Einsatzbereicht mit Bildern
Bergische
Landeszeitung vom 27.07.2004
Bergische
Landeszeitung vom 27.07.2004
Ist Fahrbahn
bei Brombach zu glatt?
Von GUIDO WAGNER
BROMBACH. Die
Markierungen der Polizei auf dem Asphalt der Landstraße 284 sind noch
zu sehen. In nur zehn Tagen „krachte“ es in der Kurve bei Bilstein
zwei Mal. Beide Male schwere Frontalkollisionen mit jeweils mehreren Verletzten,
ein Beifahrer kam gar ums Leben. Anwohner wissen von weiteren Unfällen
an der gleichen Stelle zu berichten.
Jetzt stehen Tempo-50-Schilder an der Unfallstelle. Bei beiden Unfällen
sei „nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die
Unfallursache gewesen, sagt Friedel Hahne, Dezernent für Verkehrsangelegenheiten
bei der Kreispolizei. Möglicherweise habe der Asphalt in der Kurve
auch nicht mehr ausreichende Griffigkeit, so Hahne. Ein ähnliches Problem
habe es an der gleichen Stelle vor Jahren schon einmal gegeben. Damals sei
die Fahrbahn erneuert worden. Ob sie nun abermals erneuert werden muss,
soll morgen bei einem Ortstermin von Polizei, Landesbetrieb Straßen
und Stadt Overath geklärt werden.
Als Sofortmaßnahme stellte
die Straßenmeisterei des Gummersbacher Landesbetriebs Straßenbau
vergangene Woche die Tempo-50-Schilder auf. Polizeidezernent Hahne warnt
jedoch, sich beim Autofahren nur nach der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit
zu richten. Viele Kurven im Bergischen könnten nicht mit Tempo 100
durchfahren werden - auch wenn keine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung
bestehe. Insbesondere bei Nässe oder anderen widrigen Witterungslagen
solle man daher lieber einmal öfter den Fuß vom Gas nehmen, so
Hahne.
Radio
Berg vom 12.7.2004
Schwerer Unfall
in Overath-Brombach
Bei einem Verkehrsunfall in Overath-Brombach
ist am Wochenende ein Mann ums Leben gekommen, drei weitere sind zum Teil
schwer verletzt worden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war ein
47-jähriger Lindlarer mit seinem Wagen ins Schleudern und in den Gegenverkehr
geraten. Hier prallte er mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Bei
dem Zusammenstoß verletzte sich sein 55-jähriger Beifahrer so
schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Der 47-jährige Lindlarer
wurde ebenfalls schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen
des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden leicht verletzt. Die Sülztalstraße
musste für vier Stunden komplett gesperrt werden.
Kölner
Stadtanzeiger vom 20.04.2004
Bürgermeister geht auf Zechtour
VON SABRINA SWIFKA, 07:07h, aktualisiert
11:01h
Wenn Feuerwehrleute in Heiligenhaus
statt auf Leitern auf die Bühne klettern, gibt es für das Publikum
kein Halten mehr.
Heiligenhaus - Alles geht drunter und drüber im Orte
Schlingelheim: Straßenkehrer Peter (Frank Schmitt) kümmert sich
lieber um seine Mittagspause als um seine Arbeit, die penetrante Nachbarin
Schäufele mischt sich in alles ein, das sie nichts angeht, und der
Bürgermeister ist von der nächtlichen Zechtour zu gar nichts im
Stande. Als dann noch Landstreicher Theo alias Paul Wermelskirchen mit seinem
vollgepackten Kinderwagen in dem verschlafenen Örtchen auftaucht, ist
das Chaos programmiert. Lässt er sich blicken, wird einer örtlichen
Legende nach entweder ein Kind geboren - oder es passiert etwas Dummes.
So fest wie der Aberglaube in
Schlingelheim ist das Laientheater in Heiligenhaus verankert. Kaum einer
weiß noch, wie es vor rund fünfzig Jahren zur ersten Vorstellung
kam. In diesem Jahr ist die Premiere mal wieder ausverkauft und auch für
Ortsfremde eine Reise wert.
Vier aktive Feuerwehrmänner
probten seit Karneval, um das Stück „Baby wider Willen“
von Bernd Gombold auf die Bühne zu bringen. Und weil die Geschichte
vom Kinderkriegen ohne Mithilfe des weiblichen Geschlecht kaum aufgeführt
werden kann, werden die Männer von vier Frauen unterstützt. „Es
sind zum Teil Feuerwehrfrauen, die anderen haben wir uns sozusagen aus dem
Karneval geliehen“, erzählt Gruppenführer Dieter Wasser.
Eine der „Geliehenen“
ist auch Heidi Lohmar, die in dem Stück die neugierige Nachbarin Frida
Schäufele spielt. Zwar steht sie schon seit circa acht Jahren auf der
Bühne, aber die Nervosität hat sich bis heute noch nicht gelegt.
Auch Manfred Pütz, im Stück Bürgermeister Himmelreich, scheint
vor seinem ersten Auftritt an diesem Abend sehr nervös. „Ich
muss mit dem wenigen, was ich anhab', gleich auf die Bühne“,
murmelt er, während er hinter der Bühne in Boxershorts und offenem
Hemd herum läuft, „deswegen muss ich jetzt erst noch was trinken.“
Wie gut, dass das Fass nicht weit ist und so die Kehle noch schnell befeuchtet
werden kann.
Doch neben dem gemütlichen
Teil mit Kölsch und Schnittchen gehört natürlich regelmäßiges
Proben zur Arbeit der Schauspieltruppe. Dreimal in der Woche probten die
acht Akteure mit Regisseurin Waltraud Fischer, um ihrem Publikum eine ausgezeichnete
Vorstellung zu liefern - mit Erfolg. Jeder glaubt Bürgermeister Himmelreich,
dass er letzte Nacht bis fünf Uhr gesoffen hat und ihm danach das „Häufchen
aus dem Gesicht gefallen“ ist. Nur gut, dass davon „die Schäufele“
nichts mit bekommen, die mit ihrer penetranten und nervigen Art das Publikum
zum Lachen bringt. Doch woher kommt plötzlich das Babygeschrei? Wer
es herausfinden will, kann über das Internet noch Karten für die
beiden Vorstellungen am 23. und 24. April bestellen.
Bergische
Landeszeitung vom 19.04.2004
Den Ernstfall täuschend
echt geübt
Von GUIDO WAGNER
KLEFHAUS. Panik
im Schullandheim, Rauch dringt aus den Fenstern, ein Mädchen am Dachfenster
schreit: „Hilfe, alles brennt!“
Von der Straße im Tal hört man bereits die Feuerwehr nahen. Die
Einsatzkräfte vom Löschzug Immekeppel erreichen über die
schmale Straße das Gebäude, in dem 40 junge Leute von Flammen
eingeschlossen sein sollen. Zum Glück nur „sollen“. Denn
das Ganze ist eine Großübung, die Jörg Büscher, Willi
Schmitz, Dieter Kippels und Ulrich Haag von der Feuerwehr aus dem Overather
Sülztal, Mike Wagner vom Deutschen Roten Kreuz Overath und DRK-Kreisbereitschaftsleiter
Wolfgang Heinke organisiert haben. Streng geheim.
Bis zur Alarmierung am Freitagabend
wusste keiner der Retter von dem „Großeinsatz“ - wie im
Ernstfall. Auch die Situation am Einsatzort ist täuschend echt: Verstört
wirkende Jugendliche, die sich vor den Flammen retten konnten, laufen den
ersten Feuerwehrleuten kreischend entgegen.
Schullandheim-Leiterin Antje
Troff stammelt etwas von zwei Mädchen, die gezündelt haben. Blitzschnell
muss Feuerwehr-Einsatzleiter Willi Schmitz reagieren und vier Einsatzabschnitte
aufbauen, die sich um die Rettung der Eingeschlossenen, Brandbekämpfung,
Wasserversorgung und mit den DRK-Spezialisten um die Versorgung der Geretteten
kümmern.
Nach wenigen Minuten sind 61
Feuerwehrleute der Löschzüge Immekeppel und Overath sowie der
Löschgruppen Steinenbrück, Heiligenhaus und Vilkerath vor Ort.
Außerdem 21 Helfer vom DRK Overath mit zwei Rettungswagen. Die Polizei
sperrt die Straße im Tal für den Nachschub.
„Clever gewählt, der
Einsatzort, bei der kleinen Straße hierauf muss die Zufahrt gut organisiert
werden, sonst stehen nachher alle hintereinander“, sagt Vize-Kreisbrandmeister
Norbert Tillenkamp, der die Übung mit Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden,
neun neutralen Beobachtern und den Übungsleitern verfolgt.
Unterdessen kämpfen sich
zwei Kameraden mit schwerem Atemschutz und C-Rohr ins Innere des per Nebelmaschine
verrauchten Hauses vor. Manfred Scharrenbroich registriert vor der Tür
die Geretteten, viele haben blutig geschminkte Verletzungen. Ein junger
Mann mit schwerer Verbrennung am Rücken wird zum Sammelplatz für
die Verletzten getragen. Dort kümmert sich Feuerwehrfrau Monika Niklas
bereits um einen Jugendlichen, aus dessen blutverschmierter Wange Glassplitter
ragen, Erich Schmidt legt seine Feuerwehrjacke über die Schultern einer
blutüberströmten Frau, während sein Kamerad Markus Spitz
zwei unter Schock stehenden Kindern hinterher rennt, die in den Wald laufen.
Nun treffen auch die Schnelleinsatzgruppen von Sanitäts- und Betreuungsdienst
des DRK-Kreisverbandes ein. Der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes,
Eckhard Henk, legt fest, wer am dringendsten medizinische Hilfe braucht.
Die ersten Schwerverletzten sind bereits ins Krankenhaus gebracht worden,
als ein Rettungswagen zu einem echten Notfall nach Vilkerath alarmiert wird.
Nach gut anderthalb Stunden meldet
die Feuerwehr „Feuer aus“. Minuten später steht fest: Alle
Bewohner des Landschulheims sind gerettet. Kreisbrandmeister Weiden lobt:
„Die Zusammenarbeit mit dem DRK hat sehr gut funktioniert.“
In den nächsten Wochen wollen
Mike Wagner und Jörg Büscher die Übung anhand der Beobachterprotokolle
auswerten. Dann wird's auch um die Tragen gehen. Denn bei der Übung
zeigte sich: Die Feuerwehr-Tragen passen trotz gleicher Norm nicht in die
DRK-Wagen.
(KR)
Feuerwehr
Bergisch Gladbach vom
15.2.2004
Insgesamt
40 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige mit Erfolg in zwei Truppmann-Lehrgängen
ausgebildet
(2004-02-15/tm)
Neue ehrenamtliche
Feuerwehrangehörige müssen nach ihrem Eintritt in die Freiwillige
Feuerwehr eine umfangreiche Truppmannausbildung absolvieren, um effektiv bei
Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungseinsätzen helfen zu
können. Dazu ist die Ausbildung in zwei Lehrgängen über je
sechs Wochenenden (je 76 Stunden) in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eingeteilt.
Den Grundausbildungslehrgang
"Brandschutzdienst" (Truppmann Teil 1) haben unter der Leitung von
Brandoberinspektor Sieber (Löschzug Bensberg) und seinem Team aus ehrenamtlichen
Führungskräften (Löschzüge Bensberg und Refrath, Löschgruppe
Schildgen) 16 Feuerwehrmannanwärter und vier -anwärterinnen erfolgreich
mit der Abschlussprüfung am Sonntag beendet. Neben einem kompletten Erste-Hilfe-Kurs
mussten sie die Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde
sowie Brand- und Löschlehre büffeln. Anschließend wurde 22
Stunden lang im Außendienst trotz teilweise unfreundlicher Witterung
in der Praxis mit Schläuchen und Pumpen die Brandbekämpfung geübt.
An diesem Lehrgang nahmen neben den Bergisch Gladbacher Bürgern auch
Feuerwehrangehörige aus Overath (neun), aus Odenthal (drei) und aus Rösrath
(eine) teil.
Unter den kritischen
Augen des Kreisbrandmeisters Wolfgang Weiden und der als Gäste anwesenden
Wehrführern Paul Breit (Overath), Karl- Heinz Lutz (Odenthal) und Norbert
Tillenkamp (Rösrath) nahm Bergisch Gladbachs Feuerwehrleiter Carsten
Kroll als Vorsitzender der Prüfungskommission die gezeigten Leistungen
ab.
Die Ergänzungsausbildung
"Technische Hilfe/ Retten" (Truppmann Teil 2) führte Brandinspektor
Ralf Martini mit seinem Führungsteam vom Löschzug Paffrath/Hand
durch. Die 16 Feuerwehrmänner und 4 -frauen dieses rein Bergisch Gladbacher
Lehrgangs hatten in der Theorie Mechanik und Gerätekunde gelernt, bevor
sie mit hydraulischen Rettungsgeräten, Motorsägen und anderen Aggregaten
in die praktische Ausbildung übergingen. Ebenfalls Bestandteil dieses
zweiten Ausbildungsabschnitts war das Retten und Selbstretten über tragbare
Leitern sowie die Anwendung von haltbaren Knoten und Stichen. Auch hier schafften
alle Teilnehmer die von der Prüfungskommission gestellten Aufgaben mit
gutem Erfolg.
Mit diesen beiden
Ausbildungen ist die Schlagkraft der beteiligten Feuerwehren deutlich gestärkt
worden. Dem Stolz und die Erleichterung über die geschaffte Prüfung
folgten in etlichen Fällen sogleich wieder Einberufungen in Folgelehrgänge:
Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker. Erst wenn alle vier Lehrgänge
geschafft sind, ist der Dienstgrad "Oberfeuerwehrmann/-frau" erreicht
und eine vollständige Einsetzbarkeit an allen Einsatzstellen zum Wohle
aller Mitbürger gegeben. Eine ganz besondere Anerkennung durch die Wehrleitung
verdienten die zahlreichen Ausbilder, die alle Lehrgänge in ihrer Freizeit
gut vorbereitet und professionell durchgeführt haben.
Die Akzeptanz erkämpft
Der Dienst zieht auch
immer mehr Frauen an. Acht der 41 bestandenen Ausbildungszeugnisse der freiwilligen
Feuerwehr gingen in weibliche Hände.
Von Sabrina Swifka
Rhein Berg - Nach 76 Stunden in sechs Wochenenden nahmen 33 Feuerwehrmänner und
8 Feuerwehrfrauen aus zwei Lehrgängen ihre Abschlusszeugnisse entgegen.
Die Truppmannausbildung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gliedert sieh
in die Basis-Brandschutzdienst-Ausbildung und die Ergänzungsausbildung
für technische Hilfe und Retten. Rund die Hälfte der 41 Teilnehmer
mussten im ersten Teil der Ausbildung für die Prüfung vieles in
Fahrzeug- und Gerätekunde, sowie für Brand- und Löschlehre
pauken. Ein kompletter Erste-Hilfe-Kurs und 22 stunden Außendienst standen
außerdem auf dem Programm. Unter den 17 Feuerwehrmannanwärtern
übten auch vier Feuerwehrfrau-Anwärterinnen mit Schläuchen
und Pumpen die Brandbekämpfung. Besonders erfolgreich schloss Barbara
Rettweiler aus Rösrath mit der höchsten Punktzahl die Theoretische
Prüfung ab. Die 22-jährige hat neben ihrer Ausbildung zur Feuerwehrfrau
vor zwei Wochen auch ihre Ausbildung zur Kaufmännischen Angestellten
bestanden. Erst im Sommer 2003 war sie zur Feuerwehr in Rösrath gekommen.
Ihr Interesse wurde mehr oder minder durch Zufall geweckt:
„Ich wohne ganz in der Nähe der Feuerwehr und da habe ich die immer
gehört. Außerdem hat ein Freund von mir immer davon geschwärmt“,
erzählt sie, „und dann bin ich einfach mal hingegangen“
Von September bis zum Lehrgang lernte sie in der Woache schon die Grundtätigkeiten
wie Schlauch aus- und einrollen und den Umgang mit der Fangleine. Auch auf
einigen Einsätzen durfte sie schon, außerhalb der Gefahrenzone
zuschauen:
„Angst hatte ich dabei keine, weil es meistens kleinere Einsätze
waren. Aber aufgeregt war ich schon, weil ich außerhalb der Gefahrenzone
nicht sehen konnte, was genau passierte.“ Doch diese Zeit ist seit gestern
mit der Beförderung von Feuerwehrangehörigen zur Feuerwehrfrau vorbei.
Auch der Leiter der Rösrather Feuerwehr, Norbert Tillenkamp, ist stolz
auf seinen Schützling: „Ihr Erfolg in der Theorie zeigt ja nur
wie ehrgeizig Barbara ist und spiegelt auch die Unterstützung aus der
Truppe wider. „Diese Unterstützung musste sich die frisch gebackene
Feuerwehrfrau doch anfangs erst ein wenig erkämpfen. „Erst kamen
da schon ein paar Sprüche ob ich das auch wirklich will und schaffen
würde“, erinnert sich die 22-Jährie, „aber das darf
man nicht persönlich nehmen. Schließlich meint es keiner von ihnen
böse.“
Mittlerweile ist sie voll integriert und auch anerkannt bei den Kollegen.
Gerade diese Gruppenzusammenarbeit ihr sehr wichtig geworden. Auch Lehrgangsleiter
Winfried Sieber ist vom weiblichen Nachwuchs begeistert: "Die stehen
den Männern in nichts nach.
Die Feuerwehr kann mittlerweile gar nicht mehr auf die weibliche Unterstützung
verzichten.“

Stolz präsentieren sich die vier frisch gebackenen Feuerwehrfrauen der
Basisausbildung zum Brandschutzdienst, zusammen mit dem besten männlichen
Teilnehmer der theoretischen Prüfung Roland Ferger.

Die Teilnehmer mussten ihr Wissen unter Beweis stellen. Aufgabe war es eine
von einem Container eingequetschte Puppe zu bergen.
(Bilder Roland U. Neumann)
An
diesem Lehrgang nahmen auch 5 Kameraden der Löschgruppe Heiligenhaus
teil, und schnitten mit sehr guten Leistungen ab.
In die Leitplanke

Ein Unfall auf der Autobahn A4
bei Untereschbach legte am Samstagvormittag kurzfristig den Verkehr lahm.
Wie die Leitstelle der Autohahnpolizei mitteilt, war ein Pkw, der in Richtung
Köln fuhr und auf einem Anhänger ein zweites Fahrzeug transportierte
aus noch ungeklärter Unsache ins Schleudern gekommen und gegen die
Leitplanke geprallt. Daraufhin Stürzte der Wagen vom Anhänger
auf die Fahrbahn, wo er auf dem Dach liegen blieb. Um die Fahrzeuge zu bergen
und abzuschleppen, musste der Autobahnabschnitt kurz gesperrt werden. Verletzt
wurde niemand. LA/BILD: Roland U. Neumann
Radio
Berg vom 15.2.2004
Schwerer
Unfall auf der A 4
Bei einem Unfall auf der A 4 wurde heute morgen ein Taxifahrer schwer verletzt.
Der 22 Jahre alte Mann war zu schnell unterwegs und ist bei Engelskirchen
ins Schleudern geraten. Das Taxi ist in die Böschung gerutscht und hat
sich dort überschlagen. Der Taxifahrer war eingeklemmt und musste befreit
werden. Zur Zeit liegt er schwer verletzt im Krankenhaus Engelskirchen.
Marktverkäufer
schwer verletzt
MARIALINDEN. Schwer
verletzt wurde am Sonntag ein 26-jähriger Verkäufer, der beim Abbau
des Marialindener Weihnachtsmarktes in seinem Verkaufsanhänger eingeklemmt
wurde.
Gegen 19.25 Uhr war eine 35-Jährige mit ihrem Toyota samt Anhänger
an dem Marktwagen des 26-Jährigen vorbeigefahren. Dabei übersah
sie offenbar, dass ihr Anhänger nicht unter dem Vordach des geparkten
Marktwagens hindurchpasste. Der rote Würstchenverkaufwagen auf ihrem
Anhänger prallte gegen den Verkaufsstand des 26-Jährigen. Mit schwerem
Gerät musste die Feuerwehr den Mann befreien. Er wurde ins Krankenhaus
gebracht. Neben dem Löschzug Overath waren die Löschgruppen Heiligenhaus
und Vilkerath unter Leitung von Manfred Waltenspiel sowie der Rettungsdienst
im Einsatz. Sachschaden: einige tausend Euro. (wg)
Unfall auf
dem Weihnachtsmarkt

(Bild: PAFFLO)
Auf dem Weihnachtsmarkt
in Marialinden ist am Abend ein Verkäufer schwer verletzt worden. Beim
Abbau der Buden rammte eine Schaustellerin einen Verkaufsstand mit ihrem Wagen.
Die Bude stürzte ein und begrub den Verkäufer unter sich. Die Feuerwehr
konnte den Mann erst durch das Aufschneiden der Verkaufstheke aus seiner misslichen
Lage befreien.
Einsatzbericht mit
weiteren Informationen hier...
Gesucht:
Neuer Chef für die Wehr
Von GUIDO WAGNER
OVERATH. Der designierte Overather Wehrleiter Jörg Büscher
wird die Nachfolge von Amtsinhaber Paul Breit nicht antreten. „Aus zeitlichen
Gründen“, erklärte der Brandinspektor gestern auf Anfrage.
„In dem halben Jahr, in dem ich nun Stellvertreter bin, habe ich gesehen,
was da an Stunden draufgehen. Das kann ich nebenher nicht schaffen“,
so der 39-Jährige. Schließlich erfordere auch seine Arbeit als
Streckenwart beim Landesbetrieb Straßenbau einen hohen Zeitaufwand.
Büscher war der
Wunschkandidat
Im April hatte sich
die Overather Wehrversammlung einstimmig für den Steinenbrücker
Löschgruppenführer als Stellvertreter von Paul Breit ausgesprochen.
In Kreisen von Feuerwehr und Stadt galt Büscher als Wunschkandidat für
die Nachfolge Breits, der Ende 2004 als Wehrchef ausscheiden muss, weil er
dann die Altersgrenze von 60 Jahren erreicht.
Eine Verlängerung
der Amtszeit sei nach der neuen Laufbahnverordnung nicht mehr möglich,
betonte Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden jüngst auch in einem Brief
an Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn.
Die Sache pressiert:
Denn mit dem Ausscheiden Breits will Büscher auch das Amt des stellvertretenden
Wehrleiters an den Nagel hängen, so dass die Feuerwehr der Stadt dann
zwei Ämter an ihre Spitze neu zu besetzen hat. Die Suche nach geeigneten
Kandidaten hat bereits begonnen. „Es ist aber nicht ganz einfach“,
sagt Büscher, „schließlich sollte derjenige schon einmal
eine Gruppe geführt haben.“
Auch für die
Stadt sei die geplatzte Nachfolgeregelung ein Schlag, sagt Bürgermeister
Schwamborn, jetzt müsse man sich jedoch mit der Feuerwehr zusammensetzen
und einen möglichen Weg suchen. Wehrchef Paul Breit, dessen engagierte
Arbeit Büscher ausdrücklich lobte („So einen wie Paul Breit
wird die Stadt wohl nicht mehr finden“), wollte sich gestern zur Sache
nicht äußern. Bezüglich der Nachfolgeregelungssuche sei noch
nichts entschieden, so Breit.
Auch er sei von der
Wende überrascht gewesen, sagte Kreisbrandmeister Weiden gestern. Es
sei ihm jedoch „lieber, wenn jemand jetzt die Notbremse zieht, wo noch
etwas Zeit ist, als dass er ein Amt übernimmt, das er nicht ausfüllen
kann.“
(KR)
Brandstiftung
im Overather Möbelhaus?
Ein Brandstifter hat vermutlich das Feuer in einem Möbelhaus in der Overather
Innenstadt verursacht. Davon geht die Polizei mittlerweile aus. Die Flammen
hatten sich am Samstagmorgen von einem Carport aus ausgedehnt und einen geparkten
LKW in Brand gesetzt. Später schlugen sie auch auf das Lager und die
Ausstellungsräume des Möbelhauses über. Die oberen Etage ist
außerdem durch Rußschaden unbewohnbar geworden. Der Schaden beläuft
sich insgesamt auf fast eine Million Euro. Die Polizei hat festgestellt, dass
fast gleichzeitig mit dem Feuer ein Altkleidercontainer in der Marialindener
Straße gebrannt hat. Es werden Zeugen gesucht.
Einsatzbericht mit
weiteren Informationen hier...
Lastwagen wie Container
in Flammen
Overath - Gleich zwei Brandeinsätze hielten den Lüschzug Overath am Samstagmorgen
in Atem. Um 7 Uhr brannte an der Hauptstraße ein Papiercontainer und
ein Lastwagen des Möbelhauses „Broichhaus“. Durch die Rauchentwicklung
wurde zudem das angrenzende Wohn- und Geschäftshaus beschädigt.
Personen wurden nicht verletzt. Die Inhaber. Möbelhauses, die im Gebäude
wohnen, wurden von der Feuerwehr aus dem Schlaf gerissen und konnten so das
Haus beizeiten verlassen. Nach 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die
Flammen verrußten die gesamte Ausstellungsfläche des Möbelgeschäfts.
der Lastwagen sowie gelagerte Möbel wurden zerstört. Während
der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 55 im Overather Zentrum
teilweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
aufgenommen.
Zeitgleich wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Altkleidercontainer an
der Marialindener Straße gerufen. Der Brand konnte innerhalb weniger
Minuten gelöscht werden. Bei den zwei Bränden waren auch Feuerwehrmänner
aus Vilkerath, Heiligenhaus, Steinenbrück und lmmekeppel im Einsatz.
(mag)
Einsatzbericht mit
weiteren Informationen hier...
Feuer
in Overather Möbelhaus
In einem Möbelhaus in Overath ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Lagerräume
und ein Lastwagen, der davor geparkt war, wurden durch die Flammen zerstört
- die Ausstellungsräume durch Qualm beschädigt. Gegen 7 Uhr hatte
die Feuerwehr den Brand entdeckt, mittlerweile ist das Feuer gelöscht.
Die Brandursache ist unklar. Die Feuerwehr war mit 80 Leuten im Einsatz.
Einsatzbericht mit
weiteren Informationen hier...
„In
Heiligenhaus geht's rund“
- unter diesem Motto
stand am Sonntag das erste, unter der Regie der Interessengemeinschaft gemeinsam
von den Ortsvereinen und der Katholischen Kirchengemeinde veranstaltete Dorffest
auf dem Parkplatz neben der Rochuskapelle. Ein überraschend gut gelungener
Versuch, der trotz des von einigen heftigen Regenschauern begleiteten kühlen
Wetters viele Bürger, auch nicht den Vereinen angehörende, zum Besuch
animierte.
Gut für die freundliche Gestaltung des in Kürze zu verwirklichenden
Kreisverkehrs in der Heiligenhauser Ortsmitte, zu deren Finanzierung der gesamte
Erlös des Festes dient. Genauer gesagt der Kreiselmitte, die der Landesbetrieb
Straßenbau nur in einer Basisausstattung erstellt. Die IGOH ist der
Meinung, dass der Knotenpunkt im Ort, die von vielen Autofahrern, von Einheimischen
oft sogar mehrmals täglich benutzte „Eingangstür“, gestalterische
Zuwendung verdient. Vorstände und Mitglieder von Freiwilliger Feuerwehr,
MGV Sängerchor, Motorsportclub, Heiligenhauser SV, Tennisclub und Karnevalsfreunde
haben sich auch schon Gedanken darüber gemacht und präsentierten
neben den offiziellen Plänen des Bauträgers insgesamt acht Skizzen
oder sogar Modelle der Kreiselmitte, über die die Bürger ihre Meinung
auf einem Fragebogen rege kundtaten.
Mit dem Baubeginn
des Kreisels ist nach dem letzten Informationsstand von Helmut Stupp, erster
Beigeordneter der Stadt Overath, im Oktober zu rechnen (Submission der Angebote
Ende September). Das Dorffest startete gegen 11 Uhr am Sonntagmorgen und ging
in fröhlicher und gemütlicher Runde bis abends 18 Uhr. IGOH-Vorsitzender
Adolf Schmidt hieß Akteure und Besucher, darunter auch Kommunalpolitiker
verschiedener Parteien, willkommen und informierte über Sinn und Zweck
der Veranstaltung. Die Ortsvereine und kirchlichen Institutionen nahmen die
Gelegenheit zur Präsentation rege wahr und sorgten in fruchtbarer Arbeitsteilung
den ganzen Tag über bestens für Gaumen und Magen der Gäste.
Viele Helfer machten den Dorfplatz zu einer kulinarischen Flaniermeile mit
allerlei Leckereien - von frischen Salaten über Gegrilltes und Reibekuchen
bis zu hausgemachten Kuchen, duftendem Kaffee und kühlen Getränken
- vom Kölsch bis zu fantasievollen Cocktails.
Bei den Präsentationen
fielen unter anderem die Oldtimer am Stand des MSC, so ein Riley Special Sprite
von 1936 und ein NSU-Motorrad (501 T) von 1927, die Fahrzeugschau und die
Schauübungen der Feuerwehr auf. Die Wehr ließ auch den Nachwuchs
mitlöschen, ein herrlicher Spaß für die Pänz, vor allem
unter den viel zu großen Einsatzhelmen. Ein Kinderflohmarkt am Platzeingang
und das beliebte Torwandschießen des Sportvereines - den Siegern Vater
Ralf und Sohn Felix Bosbach überreichte HSV-Vorsitzender Dr. Rolf Hahn
schöne Pokale - waren weitere Angebote. Im Unterhaltungsteil konnten
die Gäste unter anderem der Sängerchor Heiligenhaus unter Leitung
von Chordirektor Gerd Fuchs mit frischen Liedern für jeden Geschmack
zur Eröffnung und Superhohn Jürgen Wunderlich am Nachmittag bei
einem dreiviertelstündigen Auftritt erleben. HKF-Vorsitzender Josef Hemker
fungierte als Auktionator amerikanischer Versteigerungen, bei denen viele
nützliche oder angenehme Dinge unter den Hammer kamen. Einen besonders
harten Kampf lieferten sich die Bieter beim abschließenden Versteigern
des hölzernen Übungshäuschens der Feuerwehr; wohl als Kleintier-
oder Gerätehütte geeignet.
Nach einem langen
Festtag konnte Adolf Schmidt hochzufrieden resümieren; der vielfach geäußerte
Wunsch nach Wiederholung soll in der IGOH erörtert werden. (aa)
Bergische
Landeszeitung vom 26.08.2003
22:42 Uhr
Feiern für einen schönen
Kreisverkehr
HEILIGENHAUS. Ein „Dorffest“ ist eigentlich nichts Besonderes.
Das in Heiligenhaus, zu dem die Interessengemeinschaft der Ortsvereine für
Sonntag, 31. August, auf den Dorfplatz einlädt, schon. Der Gesamterlös
soll nämlich in die Gestaltung des Innenbereiches des im Spätherbst
zu verwirklichenden Kreisverkehrs im Bereich der bisherigen Kreuzung Bensberger
/ Hohkeppeler / Durbuscher Straße fließen.
Der Landesbetrieb Straßenbau in Gummersbach baut die Anlage - voraussichtlich
ab der ersten Oktoberwoche - so aus, wie es den baulichen Richtlinien entspricht.
Strom- und Wasserleitung sind darin enthalten, nicht jedoch die freundliche
Gestaltung des Kreismittelpunktes, der einen Durchmesser von 13 Metern haben
wird.
IGOH-Vorsitzender
Adolf Schmidt: „Weil wir in Heiligenhaus den Kreismittelpunkt gerne
individuell herrichten möchten, laden die IGOH sowie die Katholische
Kirchengemeinde zum Dorffest ein.“ Ab 10.30 Uhr präsentieren auf
dem Dorfplatz alle Beteiligten an Ständen die Vielfalt des Vereinsangebotes.
Die IGOH zeigt Pläne des Kreisverkehrs sowie Vorschläge zum inneren
Ausbau, die von Bürgern eingereicht wurden. Weiterhin können sich
Besucher ein Bild über die verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt und die mögliche
Umgestaltung des Dorfplatzes machen.
Der Sängerchor
Heiligenhaus ist zu hören, es gibt eine amerikanische Versteigerung,
die Feuerwehr zeigt Übungen, bei denen sogar die Kinder mitmachen können,
in der Bücherei ist das neue Angebot zu besichtigen, Oldtimer und neuzeitige
Rennwagen werden präsentiert. Auf die Torwand schießen Kinder und
Erwachsene in getrennter Wertung. Abends werden die Sieger prämiert.
„Super-Hohn“
Jürgen Wunderlich und Orgelvirtuose Rainer Höfer zeigen ihr musikalisches
Können und Kinder runden mit einem Flohmarkt die bunte Angebotspalette
ab. Der gesamte Dorfplatz ist gleichzeitig kulinarische Flaniermeile, auf
der die Gäste nach Herzenslust gutes Essen und Trinken genießen
können. Gerne begrüßen die IGOH-Vereine die Neubürger
von Birken und Wiedenhof, stellen sich ihnen vor und möchten so die Integration
in das Ortsgeschehen erleichtern. Die Erlöse der Veranstaltung (außer
Flohmarkt) fließen ausschließlich in die Gestaltung des Kreisverkehr-Mittelpunktes.
Ebenso alle Spenden, die in eine Spendenbox am Platzausgang gegeben werden.
Adolf Schmidt: „Erstmalig
haben sich alle IGOH-Vereine und die Kirchengemeinde zum Fest zusammengefunden.“
(aa)
Nordrhein-westfälische
Feuerwehren zur bestehenden Waldbrandgefahr
Königswinter
(lfv)
Angesichts der nach wie vor bestehenden Waldbrandgefahr in Deutschland bitten
die nordrhein-westfälischen Feuerwehren nochmals nachdrücklich um
Wachsamkeit und Vorsicht in Wäldern und auf Feldern und Grasflächen.
Es besteht ein absolutes Rauchverbot in den Wäldern. Entdeckte Brände
müssen sofort über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112
gemeldet werden.
"Die Feuerwehren befinden sich in Nordrhein-Westfalen in höchster
Alarmbereitschaft und leisten in diesen Tagen hitzebedingt überdurchschnittlich
viele Einsätze in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und bei
anderen Hilfeleistungen - die meisten davon ehrenamtlich", weiss Kreisbrandmeister
Walter Jonas, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, zu berichten.
Durch die vom Landesinnenministerium angeordnete Luftüberwachung und
die administrativen Maßnahmen auf Bezirks- und Kreisebene stellen die
Feuerwehren ein Höchstmaß an Sicherheit für Mensch und Umwelt
her. “Aus der Luft schnell entdeckte Brände konnten sofort wirkungsvoll
bekämpft werden”, berichtet Jonas weiter.
Dieses Sicherheitssystem ist jedoch auf die Einsicht und Mithilfe der Bürger
angewiesen.
Daher geben die nordrhein-westfälischen Feuerwehren fünf wichtige
Hinweise:
- Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern und
die behördlich erlassenen Verbote zum Betreten von Wäldern!
- Lassen Sie allerhöchste Vorsicht beim Grillen und bei Lagerfeuern auch
außerhalb von Wäldern und Feldern walten!
- Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; Grasflächen können
sich durch heiße Katalysatoren entzünden!
- Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie
unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote!
- Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort unter Notruf 112; hindern
Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren
Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen!
Link zum LFV-Info-Bereich: http://www.feuerwehrmann.de/Informationen/LFVInfo
Waldbrandindex
der Region ansehen
Einfamilienhaus
stand in Flammen
Von GUIDO WAGNER
STEINENBRÜCK. „Als wir am Einsatzort ankamen, schlugen aus allen
Fenstern, Türen und aus dem Dach schon die Flammen“, sagt Overaths
Vize-Wehrchef Jörg Büscher. Gegen 0.15 Uhr wurden die Löschzüge
Immekeppel und Overath sowie die Löschgruppen Steinenbrück und
Heiligenhaus am Samstag in die Straße Busch gerufen. Nachbarn hatten
das Feuer in dem Haus bemerkt, dessen Eigentümer seit Donnerstag verreist
waren.
Mit fünf C-Rohren und einem B-Rohr gingen die 60 Einsatzkräfte
unter Leitung von Willi Schmitz und Jörg Büscher gegen die Flammen
vor. Zwei Atemschutztrupps waren im Einsatz und drangen über Steckleitern
bis ins Obergeschoss vor.
Von dem Haus sei jedoch kaum
noch etwas zu retten gewesen, so Büscher. Ein Übergreifen der
Flammen auf das Nachbarhaus konnte die Feuerwehr jedoch erfolgreich verhindern.
In den Flammen kam eine Schlange um, die in einem Terrarium gehalten wurde.
Um 2.15 Uhr hieß es: „Feuer aus.“ Die Nachlöscharbeiten
dauerten noch bis in den frühen Morgen.
Die Polizei schätzt den
Schaden auf rund 200 000 Euro. Die Ursache des Brandes, der vermutlich im
Erdgeschoss ausbrach, ist noch unklar. Die Kripo ermittelt. Die Familie,
die in dem Haus gewohnt hat, kam bei Nachbarn unter. Auch die Stadt will
sich um sie kümmern.
(Bild: PAFFLO)
Einsatzbericht mit
weiteren Informationen hier
Radio Berg vom 5.7.2003
Haus
komplett ausgebrannt
Bei einem Brand in Overath-Steinenbrück ist in der Nacht ein Einfamilienhaus
komplett ausgebrannt. Rund 30 Feuerwehrmänner waren gegen 0.30 Uhr im
Einsatz, um die Flammen noch zu löschen. Die Eigentümer des Hauses
waren zur Zeit des Feuers nicht anwesend, Verletzte hat es somit nicht gegeben.
Zur Brandursache können von Seiten der Polizei noch keine Angaben gemacht
werden, die Kripo ist vor Ort. Nach wie vor ist unklar, wo sich das Feuer
entzündete. Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.
Delegiertenversammlung
des Kreisfeuerwehrverbandes
Kreisbrandmeister
beschreibt schlechte Zukunftsperspektiven - Feuerwehren fordern in Resolution
die Sicherstellung des Brandschutzes - Hohe Auszeichnungen

Am Sonntag, dem 06.07.2003,
nahmen rd. 90 Feuerwehrfrauen und –männer aller Freiwilligen Feuerwehren
des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Werkfeuerwehren der Firmen Zanders
in Bergisch Gladbach und Federal Mogul in Burscheid an der Delegiertenversammlung
des Feuerwehrverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Bürgerhaus
in Overath teil.
Der Verbandsvorsitzende,
Kreisbandmeister Wolfgang Weiden, konnte zahlreiche Gäste, darunter Landrat
Norbert Mörs, Overaths Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn, die
Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtages Dr. Hans-Joachim Franke,
Dr. Rolf Hahn und Herbert Reul sowie den Bundestagsabgeordneten und stellv.
Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion Wolfgang Bosbach zu der Veranstaltung begrüßen.
Auch der stellv. Bezirksbrandmeister des Regierungsbezirks Köln, Manfred
Savoir, zählte zu den Gästen. Entschuldigt wurden die Spitzen des
Landes-Feuerwehrverbandes NRW, Walter Jonas und Anton Mertens. Sie vertraten
das Land Nordrhein-Westfalen beim zeitgleich stattfindenden 150-jährigen
Jubiläum des Deutschen Feuerwehrverbandes in Ulm.
Musikalisch wurde
die Veranstaltung vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Kürten umrahmt
und gestaltet.
Landrat Mörs
setzte sich in einer Grußbotschaft mit der Notwendigkeit des Ehrenamtes
auseinander und hob das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren heraus. Auch
Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn erläuterte an dem Beispiel
der Stadt Overath, die kürzlich den gesetzlich geforderten Brandschutzbedarfsplan
verabschiedet hat, das Erfordernis, die Freiwillige Feuerwehr in wichtige
Planungen einzubeziehen. Stellv. Bezirksbrandmeister Manfred Savoir beleuchtete
kritisch die Verfahrensweisen vieler Kommunen, die sich nicht in dem erforderlichen
Umfang durch deren Feuerwehrführer, d.h. die vorhandenen Fachberater,
beraten lassen und ihre Entscheidung vielfach von politischen Vorgaben abhängig
machen. Wolfgang Bosbach, MdB, führte in seiner launigen und von den
Delegierten mit größtem Interesse verfolgten Vortrag aus, dass
er in Deutschland keine abstrakte Gefahrenlage sieht. „Wir haben eine
reale Gefahrenlage!“, führte er aus. Auch den hauptberuflichen
Feuerwehrfrauen und –männern mit Beamtenstatus, die aufgrund aktueller
Beschlusslage der Bundesregierung in Zukunft mit Einkommenseinbußen
rechnen müssen, widmete er sich in seiner Ansprache. Im Hinblick auf
Sparmaßnahmen in allen Bereichen des Feuerschutzes, des Zivil- und Katastrophenschutzes
erklärte er unter dem Applaus der zahlreichen Delegierten, „Entscheidend
ist nicht, was Politiker sonntags sagen, sondern entscheidend ist, was Politiker
zwischen montags und freitags tun.“ In diese Bemerkung schloss er auch
die Maßnahmen der vorherigen Bundesregierung mit ein.
In einem ausführlichen
Rechenschaftsbericht ließ Verbandsvorsitzender Wolfgang Weiden anschließend
den Berichtszeitraum 1999 bis 2002 revue passieren. Er zeichnete die Zukunft
der Feuerwehr in dunklen Farben und erklärte, dass die Verantwortung
hierfür ausschließlich bei den Kommunen liegt. „Die Entwicklung
geht zur Zeit bergab und wird noch ca. 10 Jahre so anhalten. Danach ist die
Leistungsfähigkeit der Feuerwehren nicht mehr gegeben. Der Schutzerwartung
der Bürger und der Industriebetriebe in unseren Kommunen kann nicht mehr
entsprochen werden“. Ergänzend führte Weiden der Vision hinzu:
„Es wird festgestellt werden, dass die letzten 15 Jahre eine falsche
Politik auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens vorangetrieben wurde. Auf die Kommunen
werden in Zukunft Regress- und Schadenersatzansprüche zukommen. Die Aufgabe
der Vertreter der Feuerwehr, d.h. Wehrführer, Kreisbrandmeister, Verbände,
kann es dann nur noch sein, den inneren Dienstbetrieb so zu gestalten, dass
Klagen nicht auf die Feuerwehr zielen können, die an der negativen Entwicklung
keine Schuld tragen.“
Die Einschätzung
von Kreisbrandmeister Weiden wird von allen Kreisbrandmeistern des Landes
Nordrhein-Westfalen und den Leitern der Berufsfeuerwehren geteilt und ist
in einem sog. „Zukunfts-Workshop“ des Landes-Feuerwehrverbandes
Mitte des Jahres 2003 in Bergneustadt herausgearbeitet worden.
Die Neuwahlen für
Funktionen im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes brachten keine Überraschungen.
Die vorgeschlagenen Kandidaten wurden allesamt einstimmig gewählt. Alois
Bienert wurde in seinem Amt als Schatzmeister ebenso bestätigt wie Gemeindebrandinspektor
Reiner Delling, Kürten, als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren. Harald
Weissweiler, Leiter der Werkfeuerwehr Federal Mogul Burscheid, wurde als Beisitzer
für die Werk- und Betriebsfeuerwehren in den Vorstand gewählt und
löst damit Udo Gottschling, Werkfeuerwehr Firma Zanders AG, ab, der für
eine weitere 3-jährige Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stand
und sich künftig seinem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch
Gladbach stärker widmen möchte.
Einige Feuerwehrführer
wurden von Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden mit der Feuerwehr-Ehrennadel
des Kreisfeuerwehrverbandes der Sonderstufe ausgezeichnet: Reiner Delling,
langjähriger Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Kürten sowie Theo
Junker, ehemaliger stellv. Leiter der Freiw. Feuerwehr Odenthal und Bernd
Weißhaupt, ehemaliger stellv. Leiter der Freiw. Feuerwehr Leichlingen.
Der stellv. Verbandsvorsitzende
und stellv. Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp nahm im Anschluss daran eine
seltene Ehrung vor. Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden wurde wegen seiner herausragenden
Verdienste um das Feuerlöschwesen vom Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbandes
mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Unter lang
anhaltendem Beifall nahm der sichtlich gerührte Kreisbrandmeister die
Ehrung entgegen.
Ein weiterer Höhepunkt
der Delegiertenversammlung war zweifelsfrei die bei nur 2 Enthaltungen einstimmig
verabschiedete Resolution, gerichtet an die Städte und Gemeinden des
Kreises, den Rheinisch-Bergischen Kreis und das Land Nordrhein-Westfalen.
Hierin werden die politischen Entscheidungsträger aufgefordert, dafür
Sorge zu tragen, dass der bestehende und notwendige Ausbildungs- und Ausrüstungstand
dauerhaft erhalten wird. Eine Verbesserung ist anzustreben. Ebenso wird gefordert,
die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel in ausreichendem Maße
zweckgebunden bereitzustellen. Die Feuerwehren lehnen konsequent jede Einschränkung
ihrer Zuständigkeiten und Kompetenzen ab. Interkommunale Zusammenarbeit
darf nicht zu einem Qualitätsverlust führen.
Zum Abschluss der
rd. 3-stündigen Veranstaltung legte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Hans-Peter
Wolf den Delegierten einen Bericht über die Jugendarbeit der vergangenen
3 Jahre vor. Er zog ein positive Fazit und zeigte sich über die Zunahme
an interessierten Kindern und Jugendlichen bei den Feuerwehr erfreut.
Verfasser:
Norbert Tillenkamp, stellv. Kreisbrandmeister
Tel. Dienst 02205 – 802121
Tel. Privat 02205 – 908567
Geld für
Feuerschutz
Mehr Geld für den Feuerschutz weist das Land NRW dem Rheinisch-Bergischen
Kreis und einigen Kommunen zu. Nach einer Pressemitteilung des Innenministeriums
bekommt der Kreis in diesem Jahr 8722 Euro, die Stadt Bergisch Gladbach
146 309 Euro, Kürten 49 176 Euro, Odenthal 32 776 Euro, Overath 56
839 Euro und Rösrath 44 401 Euro. Die Kommunen können das Geld
erstmals in eigener Verantwortung für den Feuerschutz einsetzen. Bislang
waren für jedes Projekt aufwendige Genehmigungsbescheide nötig.
Mitteilungsblatt Nr. 19 vom 8.5.2003
Jahresrückblick
2002 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Overath
Der Mitgliederbestand betrug
am 31.12.2002
aktive Mitglieder = 148
Jugendfeuerwehr = 35
Ehrenabteilung = 56
zusammen = 239
|
Aktive |
Ehrenabteilung |
Jugend |
| L Overath |
35 |
7 |
9 |
| LG Vilkerath |
26 |
10 |
9 |
| LG Heiligenhaus |
29 |
9 |
4 |
| LG Steinenbrück |
27 |
13 |
3 |
| LZ Immekeppel |
31 |
17 |
10 |
| Zusammen |
148 |
56 |
35 |
Im Jahre 2002 wurden
wir zu 224 Einsätzen gerufen.
Diese setzen sich wie folgt zusammen:
2 Großbrände
10 Mittelbrände
25 Kleinbrände a
7 Kleinbrände b
= 45 Einsätze
10 Menschen in Notlage
5 Tiere in Notlage
1 Betriebsunfall
80 Verkehrsunfälle
5 Gasalarm
53 Wasserschäden
9 sonstige
= 163 Einsätze
Leider hatten wir auch wieder
14 blinde Alarmierungen
2 böswillige Alarmierungen
= 16 Einsätze
Der Übungsdienst sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes
wurde wie in den vergangenen Jahren sehr intensiv und mit viel Zeitaufwand
betrieben. Wie z.B. durch jag der offenen Türe, Infotage, Objektübungen
oder lnformationsbesuche in Schulen und Kindergärten.
Das Aus- und Fortbildungsprogramm auf Kreis- bzw. Landesebene wurde wieder stark in Anspruch genommen. So nahmen
im vergangenen Jahr insgesamt 61 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden
an insgesamt 14 verschiedenen Lehrgängen teil, die sie alle mit überdurchschnittlichen
Leistungen abgeschlossen haben.
Außerdem nahm 1 Gruppe am alljährlich durchgeführten Leistungsnachweis
des Rheinisch-Bergischen Kreises teil, bei dem ebenfalls eine gute Leistung
erbracht wurde.
Nicht zu vergessen unsere Jugendteuerwehr, die ebenfalls alljährlich
am Bundeswettkampf des Rheinisch-Bergischen Kreises teilnimmt. Her ein Dank
an die Übungsleiter Heiko Schmitt, Jörg Bohnhorst, Björn Tenten
und Markus Lehmberg für die Ausbildung unserer Jugendfeuerwehr.
Im vergangenen Jahr
konnten insgesamt 25 Beförderungen oder
Ernennungen ausgesprochen werden:
Es wurden 6 Kameraden zum Feuerwehrmann ernannt:
Mike Kierspel, Nico Hachenberg
Mike Becher, Bjöm Worm
Matthias Mörs, Timo Schmitt
14 Kameraden wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert:
Gerrit Schmitz, Michael Schmitt
Daniel Woster, Benjamin Schroeder
Sebastian Demski, Guido Meurer
Martin Spitz, Christian Fischer
Jochen Englisch, Marcus Trauschies
Ralf Lingen, Thomas Salgert
Marco Drux, Udo Joist
Nach erfolgreichem Lehrgang am Institut der Freiwilligen Feuerwehr in Münster
wurde Herr Marcus Lehmberg zum Brandmeister befördert.
3 Kameraden wurden zum Oberbrandmeister befördert:
Dr. Jörg Potthast, Heiko Schmitt, Ulrich Haag
Zum Brandoberinspektor wurde Willi Schmitz befördert, der den Lehrgang
»Führer von Verbänden- F/BV“ mit Erfolg abgeschlossen
hat.
Im Jahre 2002 konnten wiederum 7 Kameraden im Auftrag des Innenministers durch
den Bürgermeister für 25 Jahre bzw. 35 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet
werden, 5 Kameraden wurden für 25 Jahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet:
Unterbrandmeister Günter Müller
Unterbrandmeister Rudolf Stern
Oberbrandmeister Gerd Haag
Hauptfeuerwehrmann Dieter Müller
Unterbrandmeister Norbert Müller
2 Kameraden wurden für 35 Jahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold
ausgezeichnet:
Hauptfeuerwehrmann Friedhelm Rieke
Hauptbrandmeister Hubert Wermelskirchen.
In die Ehrenabteilung der Freiwilligen
Feuerwehr der Stadt Overath wurden 4 Kameraden aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen
Altersgrenze oder aus gesundheitlichen Gründen übernommen:
Hauptbrandmeister Werner Vogel
Oberbrandmeister Reinhard Krause
Hauptfeuerwehrmann Helmut Wuttig
Unterbrandmeister Günter Müller
Dank großzügigen Spenden seitens der Bevölkerung konnten von
den einzelnen Gruppen wieder wertvolle Eigenleistungen erbracht werden. So konnte die Löschgruppe Steinenbrück nach ca.
2-jähriger Bauzeit in ihre erweiterten Räumlichkeiten einziehen.
Hier nochmals ein Dankeschön an alle Kameraden. deren Ehefrauen und Bräute
der Löschgruppe Steinenbrück für die aufopferungsvolle Tätigkeit.
Aber auch ein Dank an die Verwaltung, die trotz finanzieller Engpässe
mit dazu beitrug, dass der Umbau zügig zustande kam. Auch die anderen
Gruppen im Stadtgebiet ergänzten mit den Spendengeldern ihre Ausrüstungsgegenstände.
In Zusammenarbeit mit der Verwaltung konnte der Brandschutzbedarlsplan fertig gestellt werden und wurde vom Rat in seiner Sitzung am 09.04.2003 beschlossen.
Ebenfalls haben wir einen Investitionsplan bis zum Jahr 2010 erstellt, in
dem alle notwendigen Fahrzeuge erfasst wurden. Die neu beschafft werden müssen
oder ergänzt werden sollen. Von der Verwaltung wurde Mittelbereitstellung
zugesichert, um die darin aufgeführten Geräte und Fahrzeuge entsprechend
auszutauschen oder neu beschaffen zu können, wie z.B. in diesem Jahr
ein LF 16/12 für den Löschzug lmmekeppel.
Die Verwaltung ist als hauptverantwortlicher Feuerschutzträger für
die Belange der Feuerwehr zuständig. Trotz der schwierigen finanziellen
Situation bin ich sehr zufrieden, dass in Gesprächen zwischen Verwaltung
und Wehrführung immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden wurden,
um unsere notwendigen Forderungen durchsetzen und verwirklichen zu können.
Sorgen bereitet mir allerdings die Tagesverfügbarkeit unserer Feuerwehrmänner
und -frauen; die es gilt zu verbessern. Deshalb möchte ich hiermit nochmals
für eine freiwillige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Overath
werben. Informationen erhalten Sie im Internet. bei der Wehrleitung oder bei
den jeweiligen Feuerwehr-Standorten.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden
für ihren unermüdlichen Einsatzwillen bedanken.
Dank aber auch an alle Ehefrauen, Bräute und Partnerinnen, die im Laufe
eines Jahres so manche Stunden auf ihre Männer verzichten mussten, sei
es durch Einsätze oder Ausbildung
Nochmals ein Dankeschön an die Verwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit
und für ihre Bemühungen trotz angespannter Haushaltslage unsere
Wünsche, die nur zum Vorteil für unsere Bevölkerung sind, zu
erfüllen.
Und nicht zuletzt ein ganz besonderer Dank allen Förderern und Gönnern
unserer Freiwilligen Feuerwehr Overath.
Wir werden auch in Zukunft alles daransetzen. in brenzligen Situationen immer
und zu jeder Zeit zur Verfügung zu stehen. Getreu unserem Wahlspruch
"retten - löschen – bergen - schützen"
Paul Breit
Leiter der Feuerwehr
Weiterhin
hohe Waldbrandgefahr im Bergischen
Im Bergischen besteht weiterhin akute Waldbrandgefahr. Auch gestern sind wegen
der trockenen Witterung wieder Wiesen und Böschungen in Brand geraten.
In Rösrath und Overath brannten etwa ein-Hektar-große Felder -
im gesamten Oberbergischen Kreis gab es kleinere Feuer. Menschen sind dabei
nicht zu Schaden gekommen. Wer für heute Abend ein Osterfeuer plant,
sollte beachten, dass man nur Holz, Strauchschnitt und Reisig verbrennen darf.
Alte Plastikeimer, Autoreifen oder ähnlicher Müll dürfen nicht
ins Feuer geworfen werden, sonst drohen hohe Geldbußen. Auch müssen
Osterfeuer bei der Feuerwehr angemeldet werden. Der Mindestabstand einer Feuerstelle
zum nächsten Wohngebäude beträgt 50 Meter. Zum Entzünden
darf weder Benzin noch Öl verwendet werden.

(Foto: Feuerwehr
Overath)
Feuer
im Schwimmbad
100 Holzpaletten brannten in Overather Einfamilienhauskeller
von GUIDO WAGNER
OVERATH. Weiß-graue
Rauschschwaden dringen aus dem Kellergeschoss, als am Mittwoch gegen 18.30
Uhr die Overather Feuerwehr an dem Einfamilienhaus in der Hubertstraße
eintrifft. Eine Person sei noch im Haus, hieß es in einer ersten Funkmeldung
der Rettungsleitstelle.
Mit einem C-Rohr geht ein Atemschutztrupp gegen die Flammen im Kellergeschoss
vor, vier weitere Einsatzkräfte suchen unter schwerem Atemschutz die
verrauchten oberen Stockwerke nach Personen ab - und können bald Entwarnung
geben: Offenbar befindet sich keine Person mehr im Haus.
Im Keller stoßen die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung von Günter
Komp auf ein Schwimmbecken, das bis zum Rand mit Euro-Paletten voll gestapelt
ist. Die meisten der rund 100 Paletten stehen bereits lichterloh in Flammen.
Anwohner und Hauseigentümer wollen außerdem eine Explosion gehört
haben. Vorsichtshalber wird die Gasgesellschaft Aggertal verständigt
- das Einfamilienhaus verfügt über eine Gasheizung. „Bei dem
Knall dürfte es sich aber wohl eher um das Bersten einer Scheibe im Untergeschoss
gehandelt haben‘, erklärt ein Beamter der Kriminalpolizei. Die
nimmt noch am Abend die Ermittlungen auf und beschlagnahmt den Brandort.
Die Feuerwehr hat mit rund 60 Kräften des Löschzugs Overath sowie
der Löschgruppen Heiligenhaus, Vilkerath und Steinenbrück das Feuer
schnell unter Kontrolle. Um die Holzpaletten endgültig abzulöschen,
werden diese ins Frei gebracht. Nach rund zwei Stunden sind auch die letzten
Glutnester gelöscht.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei
auf etwa 50000 Euro. Das Kellergeschoss, in dem sich neben dem Schwimmbad
auch eine Sauna befand, brannte vollständig aus.
Die Brandursache stand gestern bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die
Ermittlungen der Brandexperten von der Kriminalpolizei dauern zur Zeit noch
an.
(Foto: Guido Wagner)
Einsatzbericht
mit weiteren Informationen hier
Mitteilungsblatt Nr. 15 vom 10.4.2003
Wehrversammlung
der Freiwilligen Feuerwehr Overath
Rund 160 Feuerwehrleute waren in der Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
Overaths anwesend, als Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden wieder Paul Breit
zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Overath vorschlug. Diesem Vorschlag
folgte die gesamte Wehrversammlung: Der 58-jährige Breit soll somit wieder
zum Leiter der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Overaths bestellt werden. Seit
1964 st Paul Breit in der Overather Wehr aktiv, seit Oktober 1987 als Wehrführer.
Stellvertretender Wehrführer soll nach Vorschlag des Kreisbrandmeisters
Jörg Büsche, werden, Der 39-Jährige ist ebenfalls langjähriger
aktiver Feuerwehrmann, nämlich bereits seit 23 Jahren. davon die letzten
7 Jahre als Löschgruppenführer der Löschgruppe Steinenbrück.
Die offizielle Bestellung der beiden ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleute
wird in der Sitzung des Stadtrates am 09.04.2003 erfolgen.
Zu Beginn der Wehrversammlung begrüßte Breit die anwesenden Feuerwehrleute
und die Mitarbeiter der Overather Stadtverwaltung. Er hielt einen Jahresrückblick
über die unterschiedlichen Einsätze im vergangenen Jahr. Nicht nur
zu Einsätzen bei Wohnungsbränden, sondern auch zu technischen Hilfeleistungen
bei Unfällen und Ölverschmutzungen ist die freiwillige Feuerwehr
ausgerückt. Das Spektrum der von der Feuerwehr erbrachten Leistungen
ist vielfältig. Breit macht deutlich, dass eine freiwillige Feuerwehr
nur funktionieren könne, wenn eine ausreichende Anzahl von Ehrenamtlern
bereitstehe. Bei der Feuerwehr bestehe ständiger Mangel an aktivem Personal,
insofern werbe er ständig für neue Mitglieder. Die in der Vergangenheit
bereits gestarteten Kampagnen haben zwar zu einem Anstieg der Mitgliederzahl
geführt, es bestehe jedoch nach wie vor Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Bürgermeister Heinz Willi Schwamborn lobte die gute Zusammenarbeit mit
der Feuerwehr und dankte für das ehrenamtliche Engagement. Gerade in
der heutigen Zeit ist ehrenamtliches Engagement in einem solchen Umlange längst
nicht mehr selbstverständlich, aber in vielen Bereichen unverzichtbar
so Schwamborn. Die Verwaltung werde die Arbeit der Feuerwehr daher im Rahmen
ihrer finanziellen Möglichkeiten in allen Bereichen unterstützen.
So sagte er zu. dass der von der Feuerwehrvorgelegte Investitionsplan für
die nächsten Jahre im vollem Umfange erfüllt werde, die darin angeführten
benötigten Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände werden auch
angeschafft.
Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden stellte dar, dass die Anforderungen an die
Feuerwehrleute aufgrund bestehender gesetzlicher Regelungen ständig steigen,
eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung sei daher unverzichtbar.
Anschließend wurde der bisherige stellvertretende Wehrführer Aloysius
Schmidt für seine über 40-jährige Tätigkeit in der freiwilligen
Feuerwehr geehrt und verabschiedet. Schmidt konnte als stellvertretender Wehrführer
nicht wieder gewählt werden, da er die Altersgrenze erreicht hat. Breit
bedauerte das Ausscheiden des Stadtbrandinspektors, der bereits seit 1963
im Dienst der Feuerwehr stand, seit 1987 als stellvertretender Wehrführer.
Er lobte insbesondere die ruhige und stets ausgleichende Art des Feuerwehrmannes
und verlieh ihm anschließend die Ehrennadel der Sonderstufe des Kreisfeuerwehrbundes.
Auch die Feuerwehrmänner Wilbert Buß und Erich Schmidt wurden geehrt.
Hauptfeuerwehmann Schmidt erhielt für seinen 35-jährigen aktiven
Feuerwehrdienst in der Löschgruppe Heiligenhaus das Feuerwehrehrenzeichen
in Gold. Hauptfeuerwehrmann Buß für seine 25-jährige Tätigkeit,
zunächst in der Jugendfeuerwehr, seit 1982 in der Löschgruppe Steinenbrück
das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Breit hob insbesondere die Zuverlässigkeit
und die Einsatzbereitschaft der beiden hervor, auch außerhalb des normalen
Übungs- und Einsatzdienstes.
Stadt Overath
Der Bürgermeister
Schwamborn
Paul Breit bleibt
Wehrführer
Overath - Paul Breit ist erneut zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Overath
gewählt worden. Der 58-Jährige wurde in der Wehrversammlung von
Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden vorgeschlagen, die 160 Feuerwehrleute folgten
dem Vorschlag. Breit ist seit 1964 in der Overather Feuerwehr aktiv, seit
1987 ist er Wehrführer.
Der bisherige stellvertretende Wehrführer Aloysius Schmidt konnte nicht
wiedergewählt werden, er hat die Altersgrenze erreicht. Schmidt wurde
für seine über 40-jährige Tätigkeit in der Freiwilligen
Feuerwehr geehrt, Wehrführer Breit dankte dem ausscheidenden Stadtbrandinspektor
und überreichte ihm die Ehrennadel der Sonderstufe des Kreisfeuerwehrbundes.
Neuer stellvertretender Wehrführer soll Jörg Büscher werden,
der 39-Jährige ist bereits seit 23 Jahren aktiv und seit sieben Jahren
Löschgruppenführer in Steinenbrück. Offiziell werden die beiden
Wehrleute in der Stadtrats-Sitzung am 9. April bestellt.
Breit gab einen Rückblick
über die Einsätze des vergangenen Jahres, die nicht nur Brände,
sondern auch vielfältige technische Hilfeleistungen bei Unfällen
und Ölverschmutzungen umfaßten. Nach wie vor sucht die Overather
Wehr nach neuen Mitgliedern, es bestehe ständiger Mangel an aktivem Personal,
sagte Breit.
Bürgermeister
Heinz Willi Schwamborn lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und
sicherte zu, dass der von der Feuerwehr vorgelegte Investitionsplan für
die kommenden Jahre in vollem Umfang erfüllt werde, alle benötigten
Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sollen angeschafft werden.
Die Feuerwehrmänner Wilbert Buß und Erich Schmidt wurden bei der
Wehrversammlung ausgezeichnet: Hauptfeuerwehrmann Schmidt erhielt das Feuerwehrehrenzeichen
in Gold für seinen aktiven Dienst in der Löschgruppe Heiligenhaus
über 35 Jahre, Hauptfeuerwehrmann Buß nahm das Ehrenzeichen in
Silber entgegen, er ist seit 25 Jahren aktiv, zunächst in der Jugendfeuerwehr,
und seit 1982 in der Löschgruppe Steinenbrück. (jer)


Strohballen
brannten
Overath - Etwa 200 Strohballen brannten lichterloh: Auf der Bundesstraße B 55,
kurz hinter dem Ortsausgang Heiligenhaus, hatte ein Strohanhänger Feuer
gefangen. Für die Feuerwehr ein Großeinsatz: 60 Wehrleute aus Overath,
Heiligenhaus, Vilkerath und Steinenbrück brauchten etwa eine Stunde,
um das brennende Stroh zu löschen. Kohlende Strohballen mussten anschließend
auf einen nahe gelegenen Parkplatz gebracht werden. Weder Ladung noch Anhänger
konnten gerettet werden. (spi)
Brandstifter
entfachte Feuer in Schule
Overath - Ein Feuer, das in der Nacht zum Mittwoch in der Hauptschule in Overath einen
Schaden in Höhe von rund 30 000 Euro anrichtete, wurde von einem Brandstifter
gelegt. Wie die Polizei berichtet, war im Lehrerzimmer der Schule mit Papier
ein Feuer entfacht worden. Der Täter hatte ein Fenster im Erdgeschoss
des Gebäudes auf dem Klarenberg eingeworfen und im Gebäude verschlossene
Türen eingetreten. Er durchwühlte Schränke und legte dann das
Feuer. Durch die große Hitze kam es zu Rauch- und Rußschäden
im Gebäude, ein Computer, Möbel und verschiedene Dokumentationsgegenstände
fielen den Flammen zum Opfer. Die Overather Feuerwehr rückte mit Verstärkung
aus Heiligenhaus und Vilkerath an. Sie löschten zwei Brandstellen im
Lehrerzimmer und säuberten das Gebäude vom Rauch. Zeugen beobachteten
auf dem Schulhof einen Mann, der möglicherweise der Täter ist: Er
ist 1,75 Meter groß, etwa 25 bis 30 Jahre alt und war dunkel gekleidet.
Auf dem Rücken trug er einen Seesack. (spi)
Wer in der
Feuerwehr ist, hat im Rathaus gute Karten
VON THOMAS RAUSCH
Um neue Mitglieder
wirbt die Freiwillige Feuerwehr in Overath. Ohne zusätzlichen Nachwuchs
könnte es bei Einsätzen tagsüber, während der üblichen
Arbeitszeiten, zu personellen Engpässen kommen.
Overath - „Die Leute, die tagsüber verfügbar sind,
sind weniger geworden“, zieht der stellvertretende Wehrleiter Aloysius
Schmidt Bilanz. Dabei hat die Overather Feuerwehr relativ konstant 135 bis
140 Mitglieder in ihren Reihen. Weil viele von ihnen aber beruflich mobil
sein müssen, wird es immer schwieriger, Einsätze während der
Arbeitszeit auf die Beine zu stellen. Wer seinen Arbeitsplatz in Köln
hat, kann nicht kurzfristig zur Stelle sein. „Abends und am Wochenende
ist es kein Problem, die Fahrzeuge zu füllen“, erläutert Pressesprecher
Frank Müller. Er weist auch darauf hin, dass nicht wenige Nachwuchsleute
wegen Studium oder Job aus Overath wegziehen. Gleichzeitig gebe es mehr denn
je zu tun: „Heute wird die Feuerwehr oft zu Einsätzen gerufen,
zu denen man früher die Nachbarschaft gerufen hat.“ Gleichzeitig
seien die Brandschützer wesentlich häufiger als in der Vergangenheit
mit Giftstoffen konfrontiert, so Müller. Das erfordere mehr technischen
Aufwand, aber auch mehr Bedienungspersonal.
Um diesem Dilemma
zu entkommen, gehen die Wehrleute von der Agger jetzt an die Öffentlichkeit.
Sie wollen mögliche neue Mitstreiter gezielt ansprechen. Beim „Overather
Frühling“ am kommenden Sonntag werden sie den ganzen Tag Einsatzübungen
vorführen, um zu zeigen, wie vielfältig ihr „Hobby“
ist. Über die ernste Seite ihres Engagements gehen sie dabei nicht hinweg.
„Es gibt überall Dinge, die unangenehm sind“, erklärt
Müller dazu. Sein Pressesprecher-Kollege Karsten Winkel fühlt sich
dafür reichlich entschädigt: „Wenn man zusammen einen Einsatz
bewältigt hat, dann ist das auch ein Erlebnis. Da ziehen alle an einem
Strick.“
Erleichtert wird die
Suche nach zusätzlichen Feuerwehr-Aktiven durch eine Neuregelung im nordrhein-westfälischen
Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz, die seit Jahresanfang gilt. Danach
können Bürger bis zum 60. Lebensjahr einer Freiwilligen Feuerwehr
beitreten, zuvor war mit 35 Schluss. Das ist Wasser auf die Mühlen von
Pressesprecher Müller: „Die Feuerwehr hält jung.“
Schützenhilfe
kommt auch von der Stadt Overath. Der Beigeordnete Bernd Sassenhof kündigt
an, dass Feuerwehr-Mitglieder bei Stellenbesetzungen künftig bevorzugt
werden sollen - vorausgesetzt, sie sind ebenso qualifiziert wie Mitbewerber.
Frauen hätten dadurch keine Nachteile, da auch sie bei den Wehren willkommen
seien. Außerdem könnten städtische Beschäftigte „in
99 Prozent der Fälle“ für Feuerwehreinsätze den Arbeitsplatz
verlassen, so Sassenhof. Schließlich werde er sich darum bemühen,
dass dieses Beispiel in der Privatwirtschaft Schule mache.
183 Mal im Einsatz
VON STEPHANIE PEINE
Immer, wenn die Lage
brenzlig wird, rückt sie an: Die Feuerwehr der Stadt Overath zieht Bilanz
Overath - Insgesamt 183 Mal kamen die Männer der Freiwilligen Feuerwehren
in Overath, Vilkerath, Heiligenhaus, Steinenbrück und Immekeppel im vergangenen
Jahr zum Einsatz. Dabei beweist die Statistik, dass die Wehr nicht nur ausrückte,
um brennende Wohnhäuser zu löschen, sondern besonders häufig
auch nach Verkehrsunfällen zur Hilfe gerufen wurde.
Drei Mal musste die
Feuerwehr zu Großbränden im Einsatzgebiet ausrücken, sieben
Mal konnte sie Menschen aus Notlagen befreien, drei Mal waren es Tiere, die
ohne die Hilfe der Wehr nicht mehr zurecht kamen. Auch Sülz und Agger
halten die Helfer in schöner Regelmäßigkeit in Atem. So mussten
mehrfach Sandsäcke entlang der Ufer gestapelt werden, um eine Überflutung
ganzer Ortsteile zu verhindern. Auch Blitzschlag und Stürme richteten
Schäden an und forderten technisches Know How der Männer in Blau.
Manchmal entpuppte sich der vermeintliche Ernstfall allerdings auch als blinder
Alarm: In 22 Fällen war die Aufregung unnötig. Positiv ging in die
Bilanz ein, dass kein einziger Fall von vorsätzlicher Brandstiftung verzeichnet
werden musste.
Im Ortsleben
präsent
Neben den Einsätzen
leisteten die Freiwilligen Feuerwehrmänner aber noch eine Vielzahl an
Übungs- und Ausbildungsstunden. Zudem sind sie auch weniger spektakulär
im Ortsleben präsent. So wurden in den Gerätehäusern Tage der
offenen Tür veranstaltet oder die Feuerwehr als Sicherheitsbegleitung
bei Karnevals-, Ernte- und Martinszügen eingesetzt.
Zwei Arbeiter für
kurze Zeit verschüttet
Overath - Verschüttet wurden gestern Morgen zwei Arbeiter bei Tiefbauarbeiten
an der Brüderstraße in Steinenbrück. Wie die Overather Feuerwehr
berichtet, hatten sie an einem etwa sieben Meter tiefen Schacht gearbeiter,
der am Vortag ausgebaggert worden war. Durch einen Erdrutsch wurden die beiden
Männer in die Tiefe gerissen. Während einer der Arbeiter ganz verschüttet
war, konnte sich der andere schnell befreien und den zweiten Mann retten.
Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten sich beide bereits in Sicherheit
gebracht. Sie waren unterkühlt und erschöpft und wurden vom Rettungsdienst
ins Krankenhaus transportiert. (spi)
Haus lichterloh
in Flammen
spi Overath – Lichterloh in Flammen stand ein zweistöckiges Einfamilienhaus
in der Straße Am Röttchen in Brombach. Das Feuer war am späten
Donnerstagabend im Dachgeschoss ausgebrochen, berichtet die Polizei. Wegen
der zur Isolierung verwendeten Dämm-Materialien entzündete sich
der Brand immer wieder neu, so dass die Feuerwehr bis in die Morgenstunden
hinein mit den Löscharbeiten und der Brandkontrolle beschäftigt
war.
Menschenleben seien glücklicherweise zu keiner Zeit gefährdet gewesen,
so die Polizei. An dem Haus entstanden Schäden in Höhe von etlichen
hunderttausend Mark. Zur Zeit kann es noch nicht wieder betreten werden. Die
Ursache des Feuers konnte noch nicht geklärt werden.
Auch in Refrath hat
es gebrannt. Dort brach gestern Vormittag ein Feuer in einem Reihenhaus an
der Straße Alter Traßweg aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen,
die im Erdgeschoss loderten, schnell löschen.
Bei dem Brand entstand
ein Schaden in Höhe von einigen tausend Mark. Auch hier ist laut Polizeibericht
die Brandursache noch nicht geklärt.