Pressemeldungen rund um die Heiligenhauser Feuerwehr


Mitteilungsblatt vom 29.1.2009

 


War Tonne im Weg?

RHEIN-BERG / OVERATH. Unter Alkoholeinwirkung stand ein 26-jähriger Autofahrer, der am Montagmorgen um 6.40 Uhr auf der B 55 zwischen Heiligenhaus und Steinenbrück verunglückte. Es handelte sich um einen so genannten „Alleinunfall“: Der 26-Jährige geriet mit seinem Honda auf die Gegenfahrbahn. Das Auto kippte auf die Seite. Seinen Angaben zu Folge wollte der Fahrer einer auf der Straße stehenden Mülltonne ausweichen. Der alkoholisierte Overather erlitt dabei Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein. In Bergisch Gladbach stürzte am Samstagabend gegen 22.30 Uhr ein 38-jähriger Fahrradfahrer in der Straße Schneppruthe. Da der Gladbacher selbst an seinem Rad keine funktionierende Beleuchtung hatte, bat er einen Freund um Begleitung auf seiner Heimfahrt. Beide Radfahrer starteten leicht alkoholisiert in der Theodor-Fliedner-Straße und bogen dann in die Straße Schneppruthe ein. Hier geriet der 38-Jährige mit seinen Pedalen an die Bordsteinkante und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn leicht verletzt zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Auf einem Parkplatz auf der Altenberger-Dom-Straße in Gladbach übersah eine 45-jährige Ford-Fahrerin beim Rückwärtsfahren ein Fußgängerin. Die 81-Jährige musste leicht verletzt mit dem Rettungswagen ins Hospital gebracht werden. Bei Verkehrskontrollen am Wochenende in Bergisch Gladbach, Kürten und Overath musste die Polizei übrigens vier Führerschein sicherstellen. Die Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 23, 28, 33 und 65 Jahren waren alkoholisiert mit ihren Autos unterwegs. (wks)


Kölner Stadtanzeiger vom 19.07.2006

Wassertropfen als Brandherd
VON DANIELA FOBBE-KLEMM

Einige kleinere Brände musste die Feuerwehr bereits löschen. Oft ist Achtlosigkeit der Menschen die Ursache.
Rhein-Berg - Der Sommer hat auch seine gefährlichen Seiten: Die Waldbrandgefahr steigt mit jedem Tag. Die Feuerwehren im Kreis warnen deshalb vor leichtfertigem Umgang mit offenem Feuer. „Wir hatten am Dienstag zwei Einsätze in Refrath, wo es darum ging, kleinere Waldbrände zu löschen“, berichtet Elmar Schneiders von der Bergisch Gladbacher Feuerwehr. Außerdem musste der Löschzug Bensberg in die Hardt ausrücken, wo sich mehrere Glutnester gebildet hatten.

Alle drei Einsätze konnten von den Männern problemlos beendet werden, Gefahr für Mensch und Tier bestand nicht. Aber: Die Hitze soll anhalten, die Böden und vor allem das Unterholz sind sehr trocken. Der Deutsche Wetterdienst hat deshalb die Region Köln / Bonn in die zweithöchste Waldbrandgefahrenzone eingestuft. Das bedeutet für die Feuerwehr erhöhte Aufmerksamkeit.

Eine Luftüberwachung, wie sie im Sommer 2003 nötig wurde, ist noch nicht erforderlich. Damals suchten Feuerwehrmänner aus dem Helikopter den Himmel nach verdächtigen Rauchfahnen ab. Auch im Rathausturm in Bensberg war damals ein Mitarbeiter stationiert, der den Königsforst im Auge behielt. Mit Erfolg, von schlimmeren Bränden blieb man 2003 trotz Rekordhitze verschont.

Seit dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Juni halten sich diesmal die hohen Temperaturen schon. Der Deutsche Wetterdienst prophezeit diesem Juli daher Chancen, dem Rekordmonat von 2003 den Rang abzulaufen. „Bei diesen Temperaturen genügt ein Wassertropfen, der als Brennglas fungiert“, weiß Michael Beck von der Overather Feuerwehr. Seine Leute hatten schon zu Beginn der Hitzewelle Anfang Juni einen Einsatz, bei dem der Bach, der eine Wiese in Landwehr durchschneidet, als „Brandverursacher“ in Frage kam. An zwei Stellen entzündete sich dort Gras. Und Anfang dieser Woche sorgte ein Brand in der Nähe der Autobahn 1 in Wermelskirchen für einen Großeinsatz der Feuerwehren.

Anders als in Südeuropa, wo Waldbrände mit verheerenden Folgen oft auf Brandstiftung zurückzuführen sind, ist es in unseren Breiten oft Achtlosigkeit, die die Feuer entstehen lässt. Weggeworfene Flaschen können die Sonnenstrahlen bündeln, so dass das Unterholz Feuer fängt. Aber auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. „Rauchen im Wald ist verboten,“ betont Elmar Schneiders. Das gilt natürlich auch für das Anzünden von Grillfeuern.

Wer im Wald oder anderswo spazieren geht und dabei ein Feuer bemerkt, sollte schnellstens die Wehren über 112 alarmieren und den Brandort so genau wie möglich beschreiben. „Oft dauert es sehr lange, bis man die Stelle im Gelände findet. Gerade wenn es sich um ein größeres Waldgebiet wie den Königsforst handelt“, so Schneiders. In einem solchen Fall können die Männer Unterstützung aus der Luft bekommen. Ein Hubschrauber der Polizei oder der in Merheim stationierte Rettungshubschrauber Christopher 3 werden angefordert, um die Einsatzfahrzeuge möglichst schnell zur richtigen Stelle zu lotsen.


Von Kühen genau beobachtet, löscht ein Feuerwehrmann einen kleineren Brand in Overath.


Bergische Landeszeitung vom 19.07.2006

 


Mitteilungsblatt Nr. 23 vom 8.6.2006

Neues Einsatzfahrzeug und Führungswechsel
bei der Freiwilligen Heiligenhaus

Gleich zweifachen Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr, Löschgruppe Heiligenhaus, am Samstagabend.
Im Gerätehaus Grüner Weg und - wegen des Dauerregens - in dessen teilfertigen, den Raumbedarf komplettierenden Anbau konnte im Kreise der Aktiven, deren Partner, der Mitglieder der Ehrenabteilung in Anwesenheit von hochrangigen Vertretern aus Politik und Verwaltung das lang ersehnte neue Einsatzfahrzeug übernommen und der Wechsel in der Führung der Gruppe vollzogen werden. Nach dem Segen der Kirche "für das Fahrzeug und die Menschen die damit unterwegs sind" hatte Vizebürgermeister Siegfried Raimann die Freude, den Schlüssel für das "bedarfsgerechte" Auto an Stadtwehrleiter Willi Schmitz übergeben zu können. Die Finanzierung, so Raimann, sei in Zeiten leerer Kassen nicht einfach gewesen aber "Die Feuerwehren sind uns eine Menge wert; wir wissen, dass wir durch deren enga­gierte, ehrenamtliche Arbeit optimalen Katastrophenschutz in Overath haben!" Willi Schmitz reichte den Schlüssel gleich an Dieter Wasser weiter: "Kommt immer gesund von den Einsätzen zurück!"
Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um eine VW-Transporter-Doppelkabine LT 35, mit 80 KW Dieselmotor, 3,5 Tonnen zulässigem Ge­samtgewicht und damit - besonders wichtig für die Wehrleute - mit jedem PKW-Führerschein zu fahren, einer möglichen Besatzung von 1 bis 6 Personen und einer riesigen Pritsche mit Planenaufbau. Es dient als Mannschaftsauto ebenso, wie - je nach Einsatzsituation - als Transporter für Beladungen aller Art und ist daher beson­ders vielseitig verwendbar. Schon jetzt sind zwei Rollcontainer und Auffahrrampen, eine Dynawattanlage (Stromerzeuger) und das Funkequipment an Bord. Rund 53.000 Euro hat die Stadt dafür auf den Tisch geblättert. Den Vorgänger, ein 26 Jahre alter VW-Bus, hatte die Feuerwehr damals für etwa 14.000 Mark aus eigenen Spendenmitteln angeschafft.

Die Änderung an der Spitze der Heiligenhauser Wehr war eigentlich schon vor gut fünf Jahren abgesprochen, als Dieter Wasser das Amt vom altersbedingt ausscheidenden Adolf Schmidt übernahm und der damals 30jährige Markus Fischer stellvertretender Gruppenführer wurde. Nachdem Fischer nötige und zusätzliche Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Münster mit großem Erfolg absolvierte, zum Brandinspektor und damit zum ersten "Silberling" in Heiligenhaus ernannt wurde, sah Wasser den Zeitpunkt zum Tausch der Positionen und damit auch zum Generationswechsel für gekommen: "Wir haben gemeinsam schon viel geschafft und werden weiter gut zusammenarbeiten!" Der Stadtwehrleiter überreichte unter dem Beifall der Kameraden (die sich zuvor bei der Mitgliederversammlung einmütig für Fischer ausgesprochen hatten) die Ernennungsurkunde. Den bisherigen Chef Dieter Wasser ernannte er zum stellvertretenden Gruppenführer und in einem Aufwasch Unterbrandmeister Ralf Lingen zum stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart. Sein Wunsch: "Viel Erfolg, eine glückliche Hand und immer unfallfreie Einsätze!"

Markus Fischer dankte für das entgegengebrachte Vertrauen: "Ich hoffe, aller Erwartungen erfüllen zu können!" Das gehe nur im Team, in der Mannschaft und mit Unterstützung der Partnerinnen: "Ohne das Verständnis und die vielfältige Mithilfe unserer Frauen geht nichts!" Hoffnungsfroh sieht der Heiligenhauser Wehrchef auf die weitere Zusammenarbeit mit der Stadt als Träger des Feuerschutzes: "Bei Ordnungsamtsleiter Hans-Herbert Müller und Sachbearbeiter Rainer Hofstadt finden wir immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen!" Nach dem offiziellen Teil saß man bei Imbiss und Umtrunk noch lange fachsimpelnd zusammen.


Bergische Landeszeitung vom 01.06.2006


Kölner Stadtanzeiger vom 20.04.2006

„Trauriger Trend“ hält an
VON STEFANIE JOOSS, 20.04.06, 18:45h


Wenns brennt wird es am Tag oft brenzlig

Overath - „Die Ausbildung neuer Feuerwehrleute schreitet in Overath zügig voran“, zieht die Feuerwehr in ihrem Jahresrückblick Bilanz. Doch um den Brandschutz auszubauen, sei nicht nur die Anzahl der Mitglieder entscheidend, sondern auch, dass sie tagsüber verfügbar seien. „Gerade im Tagesverlauf, wenn die Feuerwehrleute am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, ist unsere Personaldecke recht dünn. Viele Arbeitgeber sehen es nicht gerne, wenn ihre Angestellten während der Arbeitszeit zum Feuerwehreinsatz ausrücken“, erklärt der neue Wehrleiter Willi Schmitz. Weil dieser „traurige Trend“, so Schmitz, bereits seit Jahren anhalte, habe die Wehrleitung eine neue Alarm- und Ausrückordnung in Kraft gesetzt: Bei einem Brandeinsatz wird mindestens eine Löschgruppe zusätzlich alarmiert, in der Regel sogar insgesamt drei.

Auch einen Nachfolger für Wehrleiter Paul Breit zu finden, war aus den genannten Gründen keine leichte Aufgabe. Erst als die Stadt dem neuen Wehrleiter eine Anstellung bei den Stadtwerken anbot, konnte die Stelle mit Willi Schmitz, bisher Zugführer in Immekeppel, adäquat besetzt werden. „Bei der Firma, für die ich vorher tätig war, war ich viel im Außendienst“, erklärt Schmitz. Als Angestellter der Stadtwerke erledigt er die Aufgaben als Wehrleiter zwar in seiner Freizeit, kann im Notfall aber während der Arbeitszeit zum Einsatz ausrücken.

Freiwillige, auch Frauen, wie der Wehrleiter betont, die ehrenamtlich in Notsituationen helfen, werden ständig in allen Löschgruppen und -zügen der Stadt gesucht. Nicht zuletzt deshalb, weil ein Mangel an ehrenamtlichen Helfern die Stadt teuer zu stehen käme. Weil Overath mehr als 25 000 Einwohner hat, müssten eigentlich hauptamtliche Kräfte die fünf Freiwilligen Feuerwehren unterstützen. Bisher konnten die 163 aktiven Helfer die Anforderungen der Bezirksregierung erfüllen und die 193 Einsätze im vergangenen Jahr alleine meistern. Insgesamt 3470 Einsatzstunden wurden dabei geleistet. Overath hat deshalb eine Ausnahmegenehmigung. Sollte die Stadt die Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften verstärken müssen, würde das nach Angaben von Schmitz nahezu eine Million Euro im Jahr kosten.

Bürgermeister Andreas Heider ernannte Günter Komp zu Schmitz' neuem Stellvertreter. Die Leitung des Löschzugs Overath gab Komp an Manfred Waltenspiel ab. Klaus Becker wird nach absolviertem Zugführerlehrgang die Leitung des Löschzugs Immekeppel übernehmen. Helmut Breit musste sein Amt als Gruppenführer der Löschgruppe Vilkerath abgeben. Neuer Leiter ist Heiko Schmitt, seine Stellvertreter sind Josef Büscher und Markus Lehmberg.

Auch ein über 30 Jahre altes Löschfahrzeug wurde in Vilkerath durch ein neues ersetzt. „Das neue Einsatzfahrzeug hat einen größeren Tank, einen Wasserwerfer auf dem Dach, einen Lichtmast mit stärkerem Stromerzeuger einen Lüfter und ein hydraulisches Rettungsgerät“, erklärt Schmitz.


Radio Berg vom 24.9.2005

73-jährige ohne Fahrerlaubnis,

dabei beschädigte sie einen Stromkasten, einen Laternenmast, einen Jägerzaun und ein Schild.
Anschließend kippte der Pkw auf die linke Seite und blieb liegen. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Fahrerin nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war.


Kölner Stadtanzeiger vom 10.04.2005

Vorfahrt vermutlich missachtet: Vier Verletzte

Much - Glassplitter, Plastik- und Metallteile lagen über die Fahrbahn verteilt, quer zur Fahrbahn stand das Wrack eines Autos. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug heulte die Turbine des Rettungshubschraubers auf, dann hob Christoph 3 ab und transportierte einen lebensgefährlich verletzten 49 Jahre alten Mann aus Neunkirchen-Seelscheid nach Köln-Merheim.
Insgesamt drei Schwer- und einen Leichtverletzten forderte der schwerer Verkehrsunfall am späten Samstagnachmittag. Eine 58 Jahre alte Frau war mit ihrem Wagen von der Landstraße L 360, der Straße nach Eckhausen, nahe der Ortschaft Bövingen auf die L 312 abgebogen. Dabei hatte sie offenbar, so die Polizei, die Vorfahrt eines von links kommenden Vans, den ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Bensberg steuerte, missachtet. Die beiden Fahrzeuge prallten zusammen. Der Pkw der 58-Jährigen, sie kommt ebenfalls aus Neunkirchen-Seelscheid, wurde herum geschleudert. Die Frau und ein fünf Jahre altes Kind erlitten schwere, der Beifahrer die lebensgefährlichen Verletzungen. Der Mann aus Bensberg, dessen Auto erst an der Schutzplanke auf der gegen überliegenden Straßenseite zum Stehen kam, wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr aus Overath unter Einsatzleiter Günter Komp. Der erste Notruf war wohl in Bergisch Gladbach eingegangen, erst auf der Anfahrt zeigte sich, dass die Unfallstelle auf Mucher Gebiet lag. Die L 312 blieb für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten gut zwei Stunden komplett gesperrt. (rvg)


www.general-anzeiger-bonn.de vom 10.04.2005

Beifahrer bei Unfall in Much lebensgefährlich verletzt
58-Jährige missachtet die Vorfahrt

Much. (mic) Lebensgefährlich verletzt wurde 49-Jähriger bei einem Unfall auf der L 312 bei Bövingen. Der Mann hatte in einem Auto gesessen, dessen Fahrerin von der L 360 Richtung Much rechts auf die L 312 abbiegen wollte.

Laut Polizei missachtete die 58-Jährige aus Neunkirchen-Seelscheid die Vorfahrt und prallte mir einem heranfahrenden Fahrzeug zusammen. Die Fahrerin sowie ein fünfjähriges Kind mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Den Beifahrer brachte ein Rettungshubschrauber ins Klinikum Köln-Merheim. Der Fahrer des anderen Autos wurde leicht verletzt.


Bergische Landeszeitung vom 10.04.2005

Beifahrer in Lebensgefahr

MUCH. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Samstagnachmittag ein 49-Jähriger aus Neunkirchen-Seelscheid bei einem Unfall in Bövingen. Als Beifahrer saß er im Auto einer 58-Jährigen, die gegen 17 Uhr von der L 360 aus Eckhausen kommend nach links auf die L 312 einbog. Dabei, so die bisherigen Ermittlungen der Polizei, missachtete die Frau die Vorfahrt eines 45-Jährigen aus Bensberg, der in Richtung Much fuhr. Die Fahrerin und ein Mädchen auf dem Rücksitz wurden ebenfalls schwer verletzt; der Mann aus Bensberg kam mit leichten Verletzungen davon. (dk)


Radio Berg vom 05.02.2005

Mit VW-Bus in Overath umgestürzt

Ein Autofahrer ist heute morgen auf der B 55 in Overath verunglückt. Der Mann war mit seinem VW-Bus von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen stürzte um. Zunächst hieß es, der Fahrer sei eingeklemmt, doch er blieb unverletzt. Wegen Bergungsarbeiten war die B 55 ab 5.30 Uhr heute morgen kurzzeitig gesperrt. Die Polizei vermutet, dass der Mann zu schnell gefahren ist, außerdem besteht Verdacht, dass er Alkohol getrunken hatte.


Radio Berg vom 10.11.2004

Der erste Schnee und die Folgen

Rund 430 Feuerwehreinsätze, weite Teile des Bergischen ohne Strom und 31 Verkehrsunfälle mit einem verletzten Kind – das ist die Bilanz nach dem ersten Schneefall heute. Während die Stromversorgung seit dem Nachmittag nahezu überall wieder funktioniert, blockieren umgestürzte Bäume weiterhin viele Straßen und Bahnstrecken. Bus- und Bahnkunden mussten sich auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Bahnverbindung zwischen Marienheide und Köln war bis in den Berufsverkehr hinein massiv gestört und auch viele Straßen waren und sind wegen blockierender Bäume weiterhin nicht befahrbar.

Keinen Strom gab oder bis zum Nachmittag in weiten Teilen von Bergisch Gladbach, Rösrath, Kürten, Brombacher Berg bei Untereschbach, Lindlar, Waldbröl, Nümbrecht und Overath.

Da, wo die Bäume auf Straßen fielen, kam es zu etlichen Teil- und einigen Vollsperrungen.

Betroffen waren/sind:

-Rösrath, Hofferhofer Straße zwischen Bleifelder Straße und Auf der Schneekaule – wieder befahrbar seit Mi., 18.00 Uhr

-Rösrath, Feldstraße/Königsforster Straße –wieder frei-

-Rösrath, Brander Straße –wieder frei-

-Odenthal, Scherfbachtalstraße zwischen Funkenhof und Bechen –aktuell-

-Odenthal, Schallemicher Straße zwischen Grundschule und Scherfbachtal –aktuell-

-Leichlingen, Glüderstraße –wieder frei-

-Burscheid, Repinghofener Straße zwischen Repinghofen und Dürscheid –aktuell-

-Bergisch Gladbach, Bücheler Weg –aktuell-

Aufgrund zu erwartender überfrierender Nässe streut die Kreisstraßenmeisterei heute vorbeugend ab 19 Uhr alle Kreisstraßen ab.


Bergische Landeszeitung vom 04.10.2004

Die "Verletzten" riefen um Hilfe
Von SIGRID SCHULZ

RÖSRATH. Ein schreckliches Szenario: Bei einer internationalen Jugendbegegnung in Venauen experimentieren Schüler heimlich mit Feuerwerkskörpern; direkt neben einigen Gasflaschen, was mehrere Explosionen, Brände und zahlreiche Verletzte zur Folge hat.
„Herbstrauch“ hat der Kreisverband des DRK, der den Ablauf im Auftrag des Kreises erarbeitete, die Katastrophenübung genannt. Für das DRK übernahm Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Heinke die Übungsleitung. Wie Heinke berichtete, wurden die Rettungskräfte am Samstag um 8.05 Uhr alarmiert. Die ersten vor Ort war nach drei Minuten die Polizei. Die Freiwillige Feuerwehr Rösraths traf fünf Minuten wenig später ein.

Deren Einsatzleiter Norbert Tillenkamp habe schon um 8.15 Uhr die Nachforderung auf höchster Stufe gestellt. Die Versorgung von 50 Mittel- bis Schwerverletzten (geschminkte Darsteller) und die Evakuierung und Betreuung von 100 Jugendlichen aus einem gefährdeten Nachbargebäude stand an. Zu Spitzenzeiten seien in Venauen circa 450 Menschen aktiv gewesen. Tillenkamp: „Zuerst gab es eine Chaosphase, wie bei jedem Einsatz, bis deutliche Strukturen funktionierten. Das ist immer so, da muss man einfach durch.“ Die Rösrather Feuerwehr habe mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Overath gut zusammen gearbeitet. „Es gab hier und da Schwachstellen, die aufgearbeitet werden müssen. Wäre es nicht so, wäre es aus meiner Sicht keine gelungene Übung.“

Dr. Jürgen Treckmann erklärte für die teilnehmenden Notärzte, die Übergabe der Verletzten habe sehr gut funktioniert. Die Abtransportzeiten seien zu hoch gewesen, deren Gründe hätten aber an den Rettungsmitteln gelegen, die teilweise nur auf dem Papier gestanden hätten, weil es sich um eine Übung handelte. Unterstützt worden sei die Polizei durch Kräfte aus Köln. Mit im Einsatz waren zwei Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes und Beobachter der Bundeswehr. Schiedsrichter der Einsatzleitung war Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden: „Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie Norbert Tillenkamp mit der Lage umgeht.“ Obwohl die Nachbereitung Wochen dauern würde, könne er jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass die negativen Erkenntnisse der letztjährigen Übung im TechnologiePark eingeflossen wären. „Ich bin viel positiver gestimmt.“

Ausdrücklich sprach Weiden einen Dank an den Kreis aus, der von Land und Bund Gelder gesammelt habe. „Es ist durchaus nicht üblich, dass Übungen in dieser Größe zweimal hintereinander stattfinden können.“

Landrat Norbert Mörs versprach, die Übungen würden auch in Zukunft fortgesetzt. Das Ziel sei ein funktionierendes Zusammenspiel der verschiedenen Rettungskräfte, die es nicht gewohnt seien, miteinander zu arbeiten.

siehe auch Einsatzbereicht mit Bildern


Kölner Stadtanzeiger vom 04.10.2004

Erleichterung nach der Chaos-Phase
VON MICHAEL KLEKAMP, 04.10.04, 07:07h

Zwei Tote und 48 Verletzte sollte es gegeben haben - doch der Katastropheneinsatz war nur eine Übung: „Herbstrauch 2004“ brachte Leben in die leer stehende belgische Kaserne.
Rösrath - Samstags um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Das ändert sich auf dem Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne in Venauen um kurz nach 8 Uhr schlagartig. Mehrere Explosionen. Rauch. Schreiende Jugendliche. Ein Notruf geht unter 112 bei der Feuer- und Rettungsleitstelle ein, sie gibt um 8.06 Uhr Alarm. Auch auf dem Piepser von Klaus Loeffel. Das Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Rösrath-Kleineichen bleibt gelassen - er ist auf eine Übung gut vorbereitet.

Die Polizei ist am Schnellsten: bereits drei Minuten nach dem Alarm treffen drei Streifenwagen ein. Wenige Minuten später auch die ersten Kräfte der Feuerwehr. Um 8.15 Uhr ist klar: es liegt ein „ManV Stufe 3“ vor - ein Massenanfall mit mindestens 25 Verletzten. Die Rückmeldung an die Leitstelle löst höchste Aktivität aus. Weitere Kräfte werden angefordert: 32 Polizisten rücken an, errichten Straßensperren auf der Hauptstraße, weisen eintreffenden Rettungskräften den Weg.

Der Rösrather Feuerwehr eilen die Kollegen aus Overath und Kürten zur Hilfe. Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ startet vom Kölner Flughafen. Aus Hangelar bei St. Augustin fliegen zwei Bundesgrenzschutz-Hubschrauber ein. Notärzte, Rettungswagen und Hilfspersonal vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) setzen sich in Bewegung.

„Am Anfang herrschte schon ein wenig Durcheinander“, sagt Heiko Wolf. Der 24-jährige spielt einen „Betroffenen“, einen unverletzten Beteiligten, den die Rettungskräfte möglichst schnell in Sicherheit bringen sollen. Ein Urteil, zu dem auch Einsatzleiter Norbert Tillenkamp in der späteren Bewertung kommt: „Wir hatten eine etwa einstündige Chaos-Phase, bis sich deutliche Strukturen herausgebildet hatten.“ Der Stadtbrandinspektor nimmt es gelassen: „Mit dieser Phase muss man leben. Da muss man durch.“

Auch „Schiedsrichter“ Wolfgang Weiden, Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist sehr zufrieden. Er hatte im letzten Jahr die Katastrophenschutzübung im Technologiepark in Bensberg geleitet und sieht viele Erkenntnisse umgesetzt: „Wir sind auf gutem Weg, immer besser zu werden.“

Davon darf sich auch die Presse gegen 9.29 Uhr „endlich“ mit eigenen Augen überzeugen. Denn bis zu dieser Zeit werden sie „zu ihrem eigenen Schutz“ außerhalb des abgesperrten Gebiets von der Pressesprecherin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Brigitte Bär, nur mit kleinen Informationshäppchen abgespeist - eben so wie die Nachrichten auch bei ihr langsam von Polizei und Feuerwehr eintrudeln: Straßensperren, Feuer im Griff, Ursache der Explosionen noch unbekannt, viele Verletzte, unklar ob Tote, dann doch zwei Tote, beteiligte Helfer, Betroffene stammen wohl von internationaler Jugendbegegnung im ehemaligen belgischen Gymnasium. Das Szenario gewinnt für die Übenden und die Presse an Kontur. Und nach der Registrierung der Medienvertreter durch einen ehrenamtlichen Rotkreuzler („Darauf habe ich den ganzen Tag gewartet.“) geht es mitten hinein auf die große Bühne: Überall Blaulicht; Rettungssanitäter, die die geschminkten Verletzten versorgen und abtransportieren; Helfer, die unverletzte Betroffene zu einer angrenzenden Turnhalle in Sicherheit bringen; schließlich der Kern des Unglücksorts mit teilweise abgedeckten Dächern und einem dekorativ herumliegenden „Toten“, der sich hoffentlich keine Erkältung geholt hat. Inzwischen benimmt sich die Presse „schlimmer als ein Bienenschwarm“, muss Polizei-Pressesprecherin Ute Nieswand feststellen. „Im Ernstfall nehme ich ein rotes Fähnchen mit, damit die Presse zusammen bleibt“, und schiebt resigniert angesichts des davoneilenden Fotografen hinterher: „Oder kette euch fest.“

Zwei Stunden nach Beginn der Übung kann Kreis-Pressesprecherin Bär bekannt geben, dass das DRK eine Hotline für die Angehörigen eingerichtet hat. Um 10.30 Uhr hebt die Polizei die Straßensperren auf der Hauptstraße zwischen der Straße Am Sommerberg und der Ecke Bensberger Straße auf. Zur - nicht gespielten - Erleichterung der Autofahrer, von denen so mancher geflucht hat, wie Rösraths Bürgermeister Dieter Happ zu berichten weiß. „Doch denen habe ich gesagt, dass das sein muss.“

Nach und nach werden die Hubschrauber mit den stabilisierten Verletzten beladen. Um 10.55 Uhr hebt der „Puma“ des Grenzschutzes mit den letzten sechs Verletzten ab, um in das „Krankenhaus“, ein Gelände der Firma Fröling in Overath-Untereschbach, zu fliegen. Eine Uhrzeit, die dem Leiter der Notärzte, Dr. Jürgen Treckmann, missfällt: „Die Abtransportzeiten sind zu lang gewesen.“ Doch auch hier Gelassenheit: „In der Realität wäre das kürzer ausgefallen, da die Rettungsmittel für eine Übung teilweise nur auf dem Papier existieren.“

„Ziemlich realistisch“

Dann kommt der strahlende Einsatzleiter Tillenkamp höchstpersönlich und verkündet: „Das Feuer ist aus.“ Die Uhr zeigt 11.03 Uhr. Resümée für die Presse: spielende Jugendliche waren in den Chemieraum der Schule eingedrungen und hatten die Explosion ausgelöst. Folge: zwei Tote, 48 Verletzte.

„Schöne Übung“, urteilt Heiko Klein von der freiwilligen Feuerwehr Kleineichen. „Ziemlich realistisch.“ Freudige Miene auch bei DRK-Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Heinke, der das Planspiel seit März vorbereitet hatte: „Die Übung war mindestens doppelt so groß wie im letzten Jahr, aber alle haben wesentlich besser zusammen gearbeitet.“

„Ich fand die Übung wegen des Zusammenspiels verschiedener Kräfte sehr wichtig“, merkt Landrat Norbert Mörs an und dankt den rund 400 Teilnehmern. Die stärken sich inzwischen bei der Erbsensuppe.

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Radio Berg vom 2.10.2004

Positive Bilanz nach Katastrophenschutzübung

Die Feuerwehr ist mit der Katastrophenschutzübung vom Samstag in Rösrath zufrieden. Das Zusammenspiel der Rettungskräfte habe gut funktioniert. An der Übung waren fast alle Feuerwehr-und Rettungskräfte im Süden des Rheinisch-Bergischen Kreises beteiligt, insgesamt rund 400 Teilnehmer sind es gewesen.
In der ehemaligen belgischen Kaserne in Rösrath war eine Explosion simuliert worden, bei der es viele Tote und Verletzte gegeben hat.

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WDR Lokalzeit kompakt vom 02.10.2004

Katastrophenschutzübung im Rheinisch Bergischen Kreis

In Rösrath ist bei einer großen Katastrophen-Schutzübung die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften überprüft worden. Mehr als 500 Feuerwehr- und Rettungskräfte aus dem Süden des Rheinisch-Bergischen-Kreises nahmen teil. Simuliert wurde ein sogenannter "Massenanfall von Verletzten" nach einer Explosion in der ehemaligen belgischen Schule Rösrath. Die erste Bilanz fiel positiv aus: Die Kooperation der Rettungskräfte habe gut funktioniert, so ein Sprecher des Rheinisch-Bergischen-Kreises.

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Radio Berg vom 2.10.2004

Katastrophenübung in Rheinberg

Polizei und Feuerwehr haben am Morgen im Rheinisch Bergischen Kreis eine Katastrophenschutzübung durchgeführt. Simuliert wurde die Explosion in einer Rösrather Schule, bei er es fiktiv Tote und Verletzte gegeben hat. Vor allem im Stadtgebieten von Rösrath kam es durch die vielen Rettungs- und Einsatzfahrzeugen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Rettungskräfte üben, um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein.

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WDR Radio-Nachrichten vom 2.10.2004

Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 02.10.2004

12:34 - "Gutes Zusammenspiel der Rettungskräfte"

Eine positive Bilanz hat heute mittag die Feuerwehr nach einer großen Katastrophenschutzübung in Rösrath gezogen. Das Zusammenspiel der Rettungskräfte habe gut funktioniert. An der Übung hatten fast alle Feuerwehr- und Rettungskräfte im Süden des Rheinisch-Bergischen Kreises teilgenommen. Simuliert wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten nach einer Explosion in einer ehemaligen Belgischen Schule.

08:56 - Katastrophenschutzübung im Rheinisch- Bergischen Kreis

Zu einer großen Katastrophenschutzübung sind heute morgen fast alle Feuerwehr- und Rettungskräfte im Süden des Rheinisch Bergischen Kreises nach Rösrath ausgerückt. Dort wird simuliert, daß es nach Experimenten im Chemieraum einer Schule eine Explosion gegeben habe. Dabei seien 50 Schüler verletzt worden, zudem mußten 100 Unverletzte in Sicherheit gebracht werden. Die Übung auf dem Gelände der ehemaligen Belgischen Schule in Rösrath dauert zur Stunde noch an. Die Feuerwehr will heute mittag Bilanz ziehen, ob die Zusammenarbeit der Rettungskräfte nach Plan funktioniert hat.

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Radio Berg vom 28.8.2004

Fehlalarm durch Softwarefehler?

Nahezu zeitgleich haben am frühen Morgen Alarmanlagen in Overath, Rösrath und Bensberg die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Vor Ort angekommen stellten die Rettungskräfte fest: außer Spesen nichts gewesen. Offenbar hat ein Fehler in der Software den falschen Alarm ausgelöst.


Radio Berg vom 27.7.2004

Zugverkehr zwischen Köln und Marienheide läuft wieder normal

Fahrgäste, die am Nachmittag mit der Bahn im Bergischen unterwegs waren, mussten sich auf lange Wartezeiten einstellen. Der Bahnverkehr war in Overath unterbrochen. In Overath-Vilkerath hatte es gegen 15.00 Uhr einen Unfall an den Gleisen gegeben. Fahrgäste von Köln konnten nur bis Overath fahren, dort mussten sie auf Busse umsteigen. Ab Engelskirchen konnte die Bahnfahrt dann fortgesetzt werden. Fahrgäste ab Marienheide mussten in Engelskirchen auf Busse umsteigen und fuhren ab Overath mit der Bahn weiter Richtung Köln. Wegen des hohen Berufsverkehrs kam es zu gravierenden Behinderungen, sagte uns Bahnsprecher Frank Gassen-Wendler auf Anfrage.

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Bergische Landeszeitung vom 27.07.2004


Bergische Landeszeitung vom 27.07.2004

Ist Fahrbahn bei Brombach zu glatt?
Von GUIDO WAGNER

BROMBACH. Die Markierungen der Polizei auf dem Asphalt der Landstraße 284 sind noch zu sehen. In nur zehn Tagen „krachte“ es in der Kurve bei Bilstein zwei Mal. Beide Male schwere Frontalkollisionen mit jeweils mehreren Verletzten, ein Beifahrer kam gar ums Leben. Anwohner wissen von weiteren Unfällen an der gleichen Stelle zu berichten.
Jetzt stehen Tempo-50-Schilder an der Unfallstelle. Bei beiden Unfällen sei „nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Unfallursache gewesen, sagt Friedel Hahne, Dezernent für Verkehrsangelegenheiten bei der Kreispolizei. Möglicherweise habe der Asphalt in der Kurve auch nicht mehr ausreichende Griffigkeit, so Hahne. Ein ähnliches Problem habe es an der gleichen Stelle vor Jahren schon einmal gegeben. Damals sei die Fahrbahn erneuert worden. Ob sie nun abermals erneuert werden muss, soll morgen bei einem Ortstermin von Polizei, Landesbetrieb Straßen und Stadt Overath geklärt werden.

Als Sofortmaßnahme stellte die Straßenmeisterei des Gummersbacher Landesbetriebs Straßenbau vergangene Woche die Tempo-50-Schilder auf. Polizeidezernent Hahne warnt jedoch, sich beim Autofahren nur nach der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit zu richten. Viele Kurven im Bergischen könnten nicht mit Tempo 100 durchfahren werden - auch wenn keine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung bestehe. Insbesondere bei Nässe oder anderen widrigen Witterungslagen solle man daher lieber einmal öfter den Fuß vom Gas nehmen, so Hahne.


Radio Berg vom 12.7.2004

Schwerer Unfall in Overath-Brombach

Bei einem Verkehrsunfall in Overath-Brombach ist am Wochenende ein Mann ums Leben gekommen, drei weitere sind zum Teil schwer verletzt worden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war ein 47-jähriger Lindlarer mit seinem Wagen ins Schleudern und in den Gegenverkehr geraten. Hier prallte er mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich sein 55-jähriger Beifahrer so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Der 47-jährige Lindlarer wurde ebenfalls schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden leicht verletzt. Die Sülztalstraße musste für vier Stunden komplett gesperrt werden.


Kölner Stadtanzeiger vom 20.04.2004

Bürgermeister geht auf Zechtour

VON SABRINA SWIFKA, 07:07h, aktualisiert 11:01h

Wenn Feuerwehrleute in Heiligenhaus statt auf Leitern auf die Bühne klettern, gibt es für das Publikum kein Halten mehr.

Heiligenhaus - Alles geht drunter und drüber im Orte Schlingelheim: Straßenkehrer Peter (Frank Schmitt) kümmert sich lieber um seine Mittagspause als um seine Arbeit, die penetrante Nachbarin Schäufele mischt sich in alles ein, das sie nichts angeht, und der Bürgermeister ist von der nächtlichen Zechtour zu gar nichts im Stande. Als dann noch Landstreicher Theo alias Paul Wermelskirchen mit seinem vollgepackten Kinderwagen in dem verschlafenen Örtchen auftaucht, ist das Chaos programmiert. Lässt er sich blicken, wird einer örtlichen Legende nach entweder ein Kind geboren - oder es passiert etwas Dummes.

So fest wie der Aberglaube in Schlingelheim ist das Laientheater in Heiligenhaus verankert. Kaum einer weiß noch, wie es vor rund fünfzig Jahren zur ersten Vorstellung kam. In diesem Jahr ist die Premiere mal wieder ausverkauft und auch für Ortsfremde eine Reise wert.

Vier aktive Feuerwehrmänner probten seit Karneval, um das Stück „Baby wider Willen“ von Bernd Gombold auf die Bühne zu bringen. Und weil die Geschichte vom Kinderkriegen ohne Mithilfe des weiblichen Geschlecht kaum aufgeführt werden kann, werden die Männer von vier Frauen unterstützt. „Es sind zum Teil Feuerwehrfrauen, die anderen haben wir uns sozusagen aus dem Karneval geliehen“, erzählt Gruppenführer Dieter Wasser.

Eine der „Geliehenen“ ist auch Heidi Lohmar, die in dem Stück die neugierige Nachbarin Frida Schäufele spielt. Zwar steht sie schon seit circa acht Jahren auf der Bühne, aber die Nervosität hat sich bis heute noch nicht gelegt. Auch Manfred Pütz, im Stück Bürgermeister Himmelreich, scheint vor seinem ersten Auftritt an diesem Abend sehr nervös. „Ich muss mit dem wenigen, was ich anhab', gleich auf die Bühne“, murmelt er, während er hinter der Bühne in Boxershorts und offenem Hemd herum läuft, „deswegen muss ich jetzt erst noch was trinken.“ Wie gut, dass das Fass nicht weit ist und so die Kehle noch schnell befeuchtet werden kann.

Doch neben dem gemütlichen Teil mit Kölsch und Schnittchen gehört natürlich regelmäßiges Proben zur Arbeit der Schauspieltruppe. Dreimal in der Woche probten die acht Akteure mit Regisseurin Waltraud Fischer, um ihrem Publikum eine ausgezeichnete Vorstellung zu liefern - mit Erfolg. Jeder glaubt Bürgermeister Himmelreich, dass er letzte Nacht bis fünf Uhr gesoffen hat und ihm danach das „Häufchen aus dem Gesicht gefallen“ ist. Nur gut, dass davon „die Schäufele“ nichts mit bekommen, die mit ihrer penetranten und nervigen Art das Publikum zum Lachen bringt. Doch woher kommt plötzlich das Babygeschrei? Wer es herausfinden will, kann über das Internet noch Karten für die beiden Vorstellungen am 23. und 24. April bestellen.


Bergische Landeszeitung vom 19.04.2004

Den Ernstfall täuschend echt geübt

Von GUIDO WAGNER

KLEFHAUS. Panik im Schullandheim, Rauch dringt aus den Fenstern, ein Mädchen am Dachfenster schreit: „Hilfe, alles brennt!“
Von der Straße im Tal hört man bereits die Feuerwehr nahen. Die Einsatzkräfte vom Löschzug Immekeppel erreichen über die schmale Straße das Gebäude, in dem 40 junge Leute von Flammen eingeschlossen sein sollen. Zum Glück nur „sollen“. Denn das Ganze ist eine Großübung, die Jörg Büscher, Willi Schmitz, Dieter Kippels und Ulrich Haag von der Feuerwehr aus dem Overather Sülztal, Mike Wagner vom Deutschen Roten Kreuz Overath und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Heinke organisiert haben. Streng geheim.

Bis zur Alarmierung am Freitagabend wusste keiner der Retter von dem „Großeinsatz“ - wie im Ernstfall. Auch die Situation am Einsatzort ist täuschend echt: Verstört wirkende Jugendliche, die sich vor den Flammen retten konnten, laufen den ersten Feuerwehrleuten kreischend entgegen.

Schullandheim-Leiterin Antje Troff stammelt etwas von zwei Mädchen, die gezündelt haben. Blitzschnell muss Feuerwehr-Einsatzleiter Willi Schmitz reagieren und vier Einsatzabschnitte aufbauen, die sich um die Rettung der Eingeschlossenen, Brandbekämpfung, Wasserversorgung und mit den DRK-Spezialisten um die Versorgung der Geretteten kümmern.

Nach wenigen Minuten sind 61 Feuerwehrleute der Löschzüge Immekeppel und Overath sowie der Löschgruppen Steinenbrück, Heiligenhaus und Vilkerath vor Ort. Außerdem 21 Helfer vom DRK Overath mit zwei Rettungswagen. Die Polizei sperrt die Straße im Tal für den Nachschub.

„Clever gewählt, der Einsatzort, bei der kleinen Straße hierauf muss die Zufahrt gut organisiert werden, sonst stehen nachher alle hintereinander“, sagt Vize-Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp, der die Übung mit Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden, neun neutralen Beobachtern und den Übungsleitern verfolgt.

Unterdessen kämpfen sich zwei Kameraden mit schwerem Atemschutz und C-Rohr ins Innere des per Nebelmaschine verrauchten Hauses vor. Manfred Scharrenbroich registriert vor der Tür die Geretteten, viele haben blutig geschminkte Verletzungen. Ein junger Mann mit schwerer Verbrennung am Rücken wird zum Sammelplatz für die Verletzten getragen. Dort kümmert sich Feuerwehrfrau Monika Niklas bereits um einen Jugendlichen, aus dessen blutverschmierter Wange Glassplitter ragen, Erich Schmidt legt seine Feuerwehrjacke über die Schultern einer blutüberströmten Frau, während sein Kamerad Markus Spitz zwei unter Schock stehenden Kindern hinterher rennt, die in den Wald laufen. Nun treffen auch die Schnelleinsatzgruppen von Sanitäts- und Betreuungsdienst des DRK-Kreisverbandes ein. Der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, Eckhard Henk, legt fest, wer am dringendsten medizinische Hilfe braucht. Die ersten Schwerverletzten sind bereits ins Krankenhaus gebracht worden, als ein Rettungswagen zu einem echten Notfall nach Vilkerath alarmiert wird.

Nach gut anderthalb Stunden meldet die Feuerwehr „Feuer aus“. Minuten später steht fest: Alle Bewohner des Landschulheims sind gerettet. Kreisbrandmeister Weiden lobt: „Die Zusammenarbeit mit dem DRK hat sehr gut funktioniert.“

In den nächsten Wochen wollen Mike Wagner und Jörg Büscher die Übung anhand der Beobachterprotokolle auswerten. Dann wird's auch um die Tragen gehen. Denn bei der Übung zeigte sich: Die Feuerwehr-Tragen passen trotz gleicher Norm nicht in die DRK-Wagen.

(KR)


Feuerwehr Bergisch Gladbach vom 15.2.2004

Insgesamt 40 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige mit Erfolg in zwei Truppmann-Lehrgängen ausgebildet

(2004-02-15/tm)

Neue ehrenamtliche Feuerwehrangehörige müssen nach ihrem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr eine umfangreiche Truppmannausbildung absolvieren, um effektiv bei Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungseinsätzen helfen zu können. Dazu ist die Ausbildung in zwei Lehrgängen über je sechs Wochenenden (je 76 Stunden) in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eingeteilt.

Den Grundausbildungslehrgang "Brandschutzdienst" (Truppmann Teil 1) haben unter der Leitung von Brandoberinspektor Sieber (Löschzug Bensberg) und seinem Team aus ehrenamtlichen Führungskräften (Löschzüge Bensberg und Refrath, Löschgruppe Schildgen) 16 Feuerwehrmannanwärter und vier -anwärterinnen erfolgreich mit der Abschlussprüfung am Sonntag beendet. Neben einem kompletten Erste-Hilfe-Kurs mussten sie die Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Brand- und Löschlehre büffeln. Anschließend wurde 22 Stunden lang im Außendienst trotz teilweise unfreundlicher Witterung in der Praxis mit Schläuchen und Pumpen die Brandbekämpfung geübt. An diesem Lehrgang nahmen neben den Bergisch Gladbacher Bürgern auch Feuerwehrangehörige aus Overath (neun), aus Odenthal (drei) und aus Rösrath (eine) teil.

Unter den kritischen Augen des Kreisbrandmeisters Wolfgang Weiden und der als Gäste anwesenden Wehrführern Paul Breit (Overath), Karl- Heinz Lutz (Odenthal) und Norbert Tillenkamp (Rösrath) nahm Bergisch Gladbachs Feuerwehrleiter Carsten Kroll als Vorsitzender der Prüfungskommission die gezeigten Leistungen ab.

Die Ergänzungsausbildung "Technische Hilfe/ Retten" (Truppmann Teil 2) führte Brandinspektor Ralf Martini mit seinem Führungsteam vom Löschzug Paffrath/Hand durch. Die 16 Feuerwehrmänner und 4 -frauen dieses rein Bergisch Gladbacher Lehrgangs hatten in der Theorie Mechanik und Gerätekunde gelernt, bevor sie mit hydraulischen Rettungsgeräten, Motorsägen und anderen Aggregaten in die praktische Ausbildung übergingen. Ebenfalls Bestandteil dieses zweiten Ausbildungsabschnitts war das Retten und Selbstretten über tragbare Leitern sowie die Anwendung von haltbaren Knoten und Stichen. Auch hier schafften alle Teilnehmer die von der Prüfungskommission gestellten Aufgaben mit gutem Erfolg.

Mit diesen beiden Ausbildungen ist die Schlagkraft der beteiligten Feuerwehren deutlich gestärkt worden. Dem Stolz und die Erleichterung über die geschaffte Prüfung folgten in etlichen Fällen sogleich wieder Einberufungen in Folgelehrgänge: Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker. Erst wenn alle vier Lehrgänge geschafft sind, ist der Dienstgrad "Oberfeuerwehrmann/-frau" erreicht und eine vollständige Einsetzbarkeit an allen Einsatzstellen zum Wohle aller Mitbürger gegeben. Eine ganz besondere Anerkennung durch die Wehrleitung verdienten die zahlreichen Ausbilder, die alle Lehrgänge in ihrer Freizeit gut vorbereitet und professionell durchgeführt haben.


Kölner Stadtanzeiger vom 16.02.2004

Die Akzeptanz erkämpft

Der Dienst zieht auch immer mehr Frauen an. Acht der 41 bestandenen Ausbildungszeugnisse der freiwilligen Feuerwehr gingen in weibliche Hände.

Von Sabrina Swifka

Rhein Berg - Nach 76 Stunden in sechs Wochenenden nahmen 33 Feuerwehrmänner und 8 Feuerwehrfrauen aus zwei Lehrgängen ihre Abschlusszeugnisse entgegen.
Die Truppmannausbildung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gliedert sieh in die Basis-Brandschutzdienst-Ausbildung und die Ergänzungsausbildung für technische Hilfe und Retten. Rund die Hälfte der 41 Teilnehmer mussten im ersten Teil der Ausbildung für die Prüfung vieles in Fahrzeug- und Gerätekunde, sowie für Brand- und Löschlehre pauken. Ein kompletter Erste-Hilfe-Kurs und 22 stunden Außendienst standen außerdem auf dem Programm. Unter den 17 Feuerwehrmannanwärtern übten auch vier Feuerwehrfrau-Anwärterinnen mit Schläuchen und Pumpen die Brandbekämpfung. Besonders erfolgreich schloss Barbara Rettweiler aus Rösrath mit der höchsten Punktzahl die Theoretische Prüfung ab. Die 22-jährige hat neben ihrer Ausbildung zur Feuerwehrfrau vor zwei Wochen auch ihre Ausbildung zur Kaufmännischen Angestellten bestanden. Erst im Sommer 2003 war sie zur Feuerwehr in Rösrath gekommen. Ihr Interesse wurde mehr oder minder durch Zufall geweckt:
„Ich wohne ganz in der Nähe der Feuerwehr und da habe ich die immer gehört. Außerdem hat ein Freund von mir immer davon geschwärmt“, erzählt sie, „und dann bin ich einfach mal hingegangen“
Von September bis zum Lehrgang lernte sie in der Woache schon die Grundtätigkeiten wie Schlauch aus- und einrollen und den Umgang mit der Fangleine. Auch auf einigen Einsätzen durfte sie schon, außerhalb der Gefahrenzone zuschauen:
„Angst hatte ich dabei keine, weil es meistens kleinere Einsätze waren. Aber aufgeregt war ich schon, weil ich außerhalb der Gefahrenzone nicht sehen konnte, was genau passierte.“ Doch diese Zeit ist seit gestern mit der Beförderung von Feuerwehrangehörigen zur Feuerwehrfrau vorbei. Auch der Leiter der Rösrather Feuerwehr, Norbert Tillenkamp, ist stolz auf seinen Schützling: „Ihr Erfolg in der Theorie zeigt ja nur wie ehrgeizig Barbara ist und spiegelt auch die Unterstützung aus der Truppe wider. „Diese Unterstützung musste sich die frisch gebackene Feuerwehrfrau doch anfangs erst ein wenig erkämpfen. „Erst kamen da schon ein paar Sprüche ob ich das auch wirklich will und schaffen würde“, erinnert sich die 22-Jährie, „aber das darf man nicht persönlich nehmen. Schließlich meint es keiner von ihnen böse.“
Mittlerweile ist sie voll integriert und auch anerkannt bei den Kollegen.
Gerade diese Gruppenzusammenarbeit ihr sehr wichtig geworden. Auch Lehrgangsleiter Winfried Sieber ist vom weiblichen Nachwuchs begeistert: "Die stehen den Männern in nichts nach.
Die Feuerwehr kann mittlerweile gar nicht mehr auf die weibliche Unterstützung verzichten.“


Stolz präsentieren sich die vier frisch gebackenen Feuerwehrfrauen der Basisausbildung zum Brandschutzdienst, zusammen mit dem besten männlichen Teilnehmer der theoretischen Prüfung Roland Ferger.


Die Teilnehmer mussten ihr Wissen unter Beweis stellen. Aufgabe war es eine von einem Container eingequetschte Puppe zu bergen.
(Bilder Roland U. Neumann)

An diesem Lehrgang nahmen auch 5 Kameraden der Löschgruppe Heiligenhaus teil, und schnitten mit sehr guten Leistungen ab.


Kölner Stadtanzeiger vom 16.02.2004

In die Leitplanke

Ein Unfall auf der Autobahn A4 bei Untereschbach legte am Samstagvormittag kurzfristig den Verkehr lahm. Wie die Leitstelle der Autohahnpolizei mitteilt, war ein Pkw, der in Richtung Köln fuhr und auf einem Anhänger ein zweites Fahrzeug transportierte aus noch ungeklärter Unsache ins Schleudern gekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Daraufhin Stürzte der Wagen vom Anhänger auf die Fahrbahn, wo er auf dem Dach liegen blieb. Um die Fahrzeuge zu bergen und abzuschleppen, musste der Autobahnabschnitt kurz gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. LA/BILD: Roland U. Neumann


Radio Berg vom 15.2.2004

Schwerer Unfall auf der A 4

Bei einem Unfall auf der A 4 wurde heute morgen ein Taxifahrer schwer verletzt. Der 22 Jahre alte Mann war zu schnell unterwegs und ist bei Engelskirchen ins Schleudern geraten. Das Taxi ist in die Böschung gerutscht und hat sich dort überschlagen. Der Taxifahrer war eingeklemmt und musste befreit werden. Zur Zeit liegt er schwer verletzt im Krankenhaus Engelskirchen.


Marktverkäufer schwer verletzt

MARIALINDEN. Schwer verletzt wurde am Sonntag ein 26-jähriger Verkäufer, der beim Abbau des Marialindener Weihnachtsmarktes in seinem Verkaufsanhänger eingeklemmt wurde.
Gegen 19.25 Uhr war eine 35-Jährige mit ihrem Toyota samt Anhänger an dem Marktwagen des 26-Jährigen vorbeigefahren. Dabei übersah sie offenbar, dass ihr Anhänger nicht unter dem Vordach des geparkten Marktwagens hindurchpasste. Der rote Würstchenverkaufwagen auf ihrem Anhänger prallte gegen den Verkaufsstand des 26-Jährigen. Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr den Mann befreien. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Neben dem Löschzug Overath waren die Löschgruppen Heiligenhaus und Vilkerath unter Leitung von Manfred Waltenspiel sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Sachschaden: einige tausend Euro. (wg)


Radio Berg vom 15.12.2003

Unfall auf dem Weihnachtsmarkt


(Bild: PAFFLO)

Auf dem Weihnachtsmarkt in Marialinden ist am Abend ein Verkäufer schwer verletzt worden. Beim Abbau der Buden rammte eine Schaustellerin einen Verkaufsstand mit ihrem Wagen. Die Bude stürzte ein und begrub den Verkäufer unter sich. Die Feuerwehr konnte den Mann erst durch das Aufschneiden der Verkaufstheke aus seiner misslichen Lage befreien.

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier...


Bergische Landeszeitung vom 03.12.2003

Gesucht: Neuer Chef für die Wehr
Von GUIDO WAGNER

OVERATH. Der designierte Overather Wehrleiter Jörg Büscher wird die Nachfolge von Amtsinhaber Paul Breit nicht antreten. „Aus zeitlichen Gründen“, erklärte der Brandinspektor gestern auf Anfrage.
„In dem halben Jahr, in dem ich nun Stellvertreter bin, habe ich gesehen, was da an Stunden draufgehen. Das kann ich nebenher nicht schaffen“, so der 39-Jährige. Schließlich erfordere auch seine Arbeit als Streckenwart beim Landesbetrieb Straßenbau einen hohen Zeitaufwand.

Büscher war der Wunschkandidat

Im April hatte sich die Overather Wehrversammlung einstimmig für den Steinenbrücker Löschgruppenführer als Stellvertreter von Paul Breit ausgesprochen. In Kreisen von Feuerwehr und Stadt galt Büscher als Wunschkandidat für die Nachfolge Breits, der Ende 2004 als Wehrchef ausscheiden muss, weil er dann die Altersgrenze von 60 Jahren erreicht.

Eine Verlängerung der Amtszeit sei nach der neuen Laufbahnverordnung nicht mehr möglich, betonte Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden jüngst auch in einem Brief an Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn.

Die Sache pressiert: Denn mit dem Ausscheiden Breits will Büscher auch das Amt des stellvertretenden Wehrleiters an den Nagel hängen, so dass die Feuerwehr der Stadt dann zwei Ämter an ihre Spitze neu zu besetzen hat. Die Suche nach geeigneten Kandidaten hat bereits begonnen. „Es ist aber nicht ganz einfach“, sagt Büscher, „schließlich sollte derjenige schon einmal eine Gruppe geführt haben.“

Auch für die Stadt sei die geplatzte Nachfolgeregelung ein Schlag, sagt Bürgermeister Schwamborn, jetzt müsse man sich jedoch mit der Feuerwehr zusammensetzen und einen möglichen Weg suchen. Wehrchef Paul Breit, dessen engagierte Arbeit Büscher ausdrücklich lobte („So einen wie Paul Breit wird die Stadt wohl nicht mehr finden“), wollte sich gestern zur Sache nicht äußern. Bezüglich der Nachfolgeregelungssuche sei noch nichts entschieden, so Breit.

Auch er sei von der Wende überrascht gewesen, sagte Kreisbrandmeister Weiden gestern. Es sei ihm jedoch „lieber, wenn jemand jetzt die Notbremse zieht, wo noch etwas Zeit ist, als dass er ein Amt übernimmt, das er nicht ausfüllen kann.“
(KR)


Radio Berg vom 11.11.2003

Brandstiftung im Overather Möbelhaus?

Ein Brandstifter hat vermutlich das Feuer in einem Möbelhaus in der Overather Innenstadt verursacht. Davon geht die Polizei mittlerweile aus. Die Flammen hatten sich am Samstagmorgen von einem Carport aus ausgedehnt und einen geparkten LKW in Brand gesetzt. Später schlugen sie auch auf das Lager und die Ausstellungsräume des Möbelhauses über. Die oberen Etage ist außerdem durch Rußschaden unbewohnbar geworden. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf fast eine Million Euro. Die Polizei hat festgestellt, dass fast gleichzeitig mit dem Feuer ein Altkleidercontainer in der Marialindener Straße gebrannt hat. Es werden Zeugen gesucht.

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier...


Kölner Stadtanzeiger vom 10.11.2003

Lastwagen wie Container in Flammen

Overath - Gleich zwei Brandeinsätze hielten den Lüschzug Overath am Samstagmorgen in Atem. Um 7 Uhr brannte an der Hauptstraße ein Papiercontainer und ein Lastwagen des Möbelhauses „Broichhaus“. Durch die Rauchentwicklung wurde zudem das angrenzende Wohn- und Geschäftshaus beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Inhaber. Möbelhauses, die im Gebäude wohnen, wurden von der Feuerwehr aus dem Schlaf gerissen und konnten so das Haus beizeiten verlassen. Nach 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Flammen verrußten die gesamte Ausstellungsfläche des Möbelgeschäfts. der Lastwagen sowie gelagerte Möbel wurden zerstört. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 55 im Overather Zentrum teilweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Zeitgleich wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Altkleidercontainer an der Marialindener Straße gerufen. Der Brand konnte innerhalb weniger Minuten gelöscht werden. Bei den zwei Bränden waren auch Feuerwehrmänner aus Vilkerath, Heiligenhaus, Steinenbrück und lmmekeppel im Einsatz. (mag)

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier...


Radio Berg vom 8.11.2003

Feuer in Overather Möbelhaus

In einem Möbelhaus in Overath ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Lagerräume und ein Lastwagen, der davor geparkt war, wurden durch die Flammen zerstört - die Ausstellungsräume durch Qualm beschädigt. Gegen 7 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand entdeckt, mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Die Brandursache ist unklar. Die Feuerwehr war mit 80 Leuten im Einsatz.

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier...


„In Heiligenhaus geht's rund“

- unter diesem Motto stand am Sonntag das erste, unter der Regie der Interessengemeinschaft gemeinsam von den Ortsvereinen und der Katholischen Kirchengemeinde veranstaltete Dorffest auf dem Parkplatz neben der Rochuskapelle. Ein überraschend gut gelungener Versuch, der trotz des von einigen heftigen Regenschauern begleiteten kühlen Wetters viele Bürger, auch nicht den Vereinen angehörende, zum Besuch animierte.
Gut für die freundliche Gestaltung des in Kürze zu verwirklichenden Kreisverkehrs in der Heiligenhauser Ortsmitte, zu deren Finanzierung der gesamte Erlös des Festes dient. Genauer gesagt der Kreiselmitte, die der Landesbetrieb Straßenbau nur in einer Basisausstattung erstellt. Die IGOH ist der Meinung, dass der Knotenpunkt im Ort, die von vielen Autofahrern, von Einheimischen oft sogar mehrmals täglich benutzte „Eingangstür“, gestalterische Zuwendung verdient. Vorstände und Mitglieder von Freiwilliger Feuerwehr, MGV Sängerchor, Motorsportclub, Heiligenhauser SV, Tennisclub und Karnevalsfreunde haben sich auch schon Gedanken darüber gemacht und präsentierten neben den offiziellen Plänen des Bauträgers insgesamt acht Skizzen oder sogar Modelle der Kreiselmitte, über die die Bürger ihre Meinung auf einem Fragebogen rege kundtaten.

Mit dem Baubeginn des Kreisels ist nach dem letzten Informationsstand von Helmut Stupp, erster Beigeordneter der Stadt Overath, im Oktober zu rechnen (Submission der Angebote Ende September). Das Dorffest startete gegen 11 Uhr am Sonntagmorgen und ging in fröhlicher und gemütlicher Runde bis abends 18 Uhr. IGOH-Vorsitzender Adolf Schmidt hieß Akteure und Besucher, darunter auch Kommunalpolitiker verschiedener Parteien, willkommen und informierte über Sinn und Zweck der Veranstaltung. Die Ortsvereine und kirchlichen Institutionen nahmen die Gelegenheit zur Präsentation rege wahr und sorgten in fruchtbarer Arbeitsteilung den ganzen Tag über bestens für Gaumen und Magen der Gäste. Viele Helfer machten den Dorfplatz zu einer kulinarischen Flaniermeile mit allerlei Leckereien - von frischen Salaten über Gegrilltes und Reibekuchen bis zu hausgemachten Kuchen, duftendem Kaffee und kühlen Getränken - vom Kölsch bis zu fantasievollen Cocktails.

Bei den Präsentationen fielen unter anderem die Oldtimer am Stand des MSC, so ein Riley Special Sprite von 1936 und ein NSU-Motorrad (501 T) von 1927, die Fahrzeugschau und die Schauübungen der Feuerwehr auf. Die Wehr ließ auch den Nachwuchs mitlöschen, ein herrlicher Spaß für die Pänz, vor allem unter den viel zu großen Einsatzhelmen. Ein Kinderflohmarkt am Platzeingang und das beliebte Torwandschießen des Sportvereines - den Siegern Vater Ralf und Sohn Felix Bosbach überreichte HSV-Vorsitzender Dr. Rolf Hahn schöne Pokale - waren weitere Angebote. Im Unterhaltungsteil konnten die Gäste unter anderem der Sängerchor Heiligenhaus unter Leitung von Chordirektor Gerd Fuchs mit frischen Liedern für jeden Geschmack zur Eröffnung und Superhohn Jürgen Wunderlich am Nachmittag bei einem dreiviertelstündigen Auftritt erleben. HKF-Vorsitzender Josef Hemker fungierte als Auktionator amerikanischer Versteigerungen, bei denen viele nützliche oder angenehme Dinge unter den Hammer kamen. Einen besonders harten Kampf lieferten sich die Bieter beim abschließenden Versteigern des hölzernen Übungshäuschens der Feuerwehr; wohl als Kleintier- oder Gerätehütte geeignet.

Nach einem langen Festtag konnte Adolf Schmidt hochzufrieden resümieren; der vielfach geäußerte Wunsch nach Wiederholung soll in der IGOH erörtert werden. (aa)


Bergische Landeszeitung vom 26.08.2003 22:42 Uhr

Feiern für einen schönen Kreisverkehr

HEILIGENHAUS. Ein „Dorffest“ ist eigentlich nichts Besonderes. Das in Heiligenhaus, zu dem die Interessengemeinschaft der Ortsvereine für Sonntag, 31. August, auf den Dorfplatz einlädt, schon. Der Gesamterlös soll nämlich in die Gestaltung des Innenbereiches des im Spätherbst zu verwirklichenden Kreisverkehrs im Bereich der bisherigen Kreuzung Bensberger / Hohkeppeler / Durbuscher Straße fließen.
Der Landesbetrieb Straßenbau in Gummersbach baut die Anlage - voraussichtlich ab der ersten Oktoberwoche - so aus, wie es den baulichen Richtlinien entspricht. Strom- und Wasserleitung sind darin enthalten, nicht jedoch die freundliche Gestaltung des Kreismittelpunktes, der einen Durchmesser von 13 Metern haben wird.

IGOH-Vorsitzender Adolf Schmidt: „Weil wir in Heiligenhaus den Kreismittelpunkt gerne individuell herrichten möchten, laden die IGOH sowie die Katholische Kirchengemeinde zum Dorffest ein.“ Ab 10.30 Uhr präsentieren auf dem Dorfplatz alle Beteiligten an Ständen die Vielfalt des Vereinsangebotes. Die IGOH zeigt Pläne des Kreisverkehrs sowie Vorschläge zum inneren Ausbau, die von Bürgern eingereicht wurden. Weiterhin können sich Besucher ein Bild über die verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt und die mögliche Umgestaltung des Dorfplatzes machen.

Der Sängerchor Heiligenhaus ist zu hören, es gibt eine amerikanische Versteigerung, die Feuerwehr zeigt Übungen, bei denen sogar die Kinder mitmachen können, in der Bücherei ist das neue Angebot zu besichtigen, Oldtimer und neuzeitige Rennwagen werden präsentiert. Auf die Torwand schießen Kinder und Erwachsene in getrennter Wertung. Abends werden die Sieger prämiert.

„Super-Hohn“ Jürgen Wunderlich und Orgelvirtuose Rainer Höfer zeigen ihr musikalisches Können und Kinder runden mit einem Flohmarkt die bunte Angebotspalette ab. Der gesamte Dorfplatz ist gleichzeitig kulinarische Flaniermeile, auf der die Gäste nach Herzenslust gutes Essen und Trinken genießen können. Gerne begrüßen die IGOH-Vereine die Neubürger von Birken und Wiedenhof, stellen sich ihnen vor und möchten so die Integration in das Ortsgeschehen erleichtern. Die Erlöse der Veranstaltung (außer Flohmarkt) fließen ausschließlich in die Gestaltung des Kreisverkehr-Mittelpunktes. Ebenso alle Spenden, die in eine Spendenbox am Platzausgang gegeben werden.

Adolf Schmidt: „Erstmalig haben sich alle IGOH-Vereine und die Kirchengemeinde zum Fest zusammengefunden.“ (aa)


Nordrhein-westfälische Feuerwehren zur bestehenden Waldbrandgefahr

Königswinter (lfv)
Angesichts der nach wie vor bestehenden Waldbrandgefahr in Deutschland bitten die nordrhein-westfälischen Feuerwehren nochmals nachdrücklich um Wachsamkeit und Vorsicht in Wäldern und auf Feldern und Grasflächen. Es besteht ein absolutes Rauchverbot in den Wäldern. Entdeckte Brände müssen sofort über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 gemeldet werden.
"Die Feuerwehren befinden sich in Nordrhein-Westfalen in höchster Alarmbereitschaft und leisten in diesen Tagen hitzebedingt überdurchschnittlich viele Einsätze in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und bei anderen Hilfeleistungen - die meisten davon ehrenamtlich", weiss Kreisbrandmeister Walter Jonas, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, zu berichten.
Durch die vom Landesinnenministerium angeordnete Luftüberwachung und die administrativen Maßnahmen auf Bezirks- und Kreisebene stellen die Feuerwehren ein Höchstmaß an Sicherheit für Mensch und Umwelt her. “Aus der Luft schnell entdeckte Brände konnten sofort wirkungsvoll bekämpft werden”, berichtet Jonas weiter.
Dieses Sicherheitssystem ist jedoch auf die Einsicht und Mithilfe der Bürger angewiesen.


Daher geben die nordrhein-westfälischen Feuerwehren fünf wichtige Hinweise:

- Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern und die behördlich erlassenen Verbote zum Betreten von Wäldern!

- Lassen Sie allerhöchste Vorsicht beim Grillen und bei Lagerfeuern auch außerhalb von Wäldern und Feldern walten!

- Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden!

- Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote!

- Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort unter Notruf 112; hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen!

Link zum LFV-Info-Bereich: http://www.feuerwehrmann.de/Informationen/LFVInfo

Waldbrandindex der Region ansehen


Einfamilienhaus stand in Flammen
Von GUIDO WAGNER

STEINENBRÜCK. „Als wir am Einsatzort ankamen, schlugen aus allen Fenstern, Türen und aus dem Dach schon die Flammen“, sagt Overaths Vize-Wehrchef Jörg Büscher. Gegen 0.15 Uhr wurden die Löschzüge Immekeppel und Overath sowie die Löschgruppen Steinenbrück und Heiligenhaus am Samstag in die Straße Busch gerufen. Nachbarn hatten das Feuer in dem Haus bemerkt, dessen Eigentümer seit Donnerstag verreist waren.
Mit fünf C-Rohren und einem B-Rohr gingen die 60 Einsatzkräfte unter Leitung von Willi Schmitz und Jörg Büscher gegen die Flammen vor. Zwei Atemschutztrupps waren im Einsatz und drangen über Steckleitern bis ins Obergeschoss vor.

Von dem Haus sei jedoch kaum noch etwas zu retten gewesen, so Büscher. Ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus konnte die Feuerwehr jedoch erfolgreich verhindern. In den Flammen kam eine Schlange um, die in einem Terrarium gehalten wurde. Um 2.15 Uhr hieß es: „Feuer aus.“ Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den frühen Morgen.

Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 200 000 Euro. Die Ursache des Brandes, der vermutlich im Erdgeschoss ausbrach, ist noch unklar. Die Kripo ermittelt. Die Familie, die in dem Haus gewohnt hat, kam bei Nachbarn unter. Auch die Stadt will sich um sie kümmern.

(Bild: PAFFLO)

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier


Radio Berg vom 5.7.2003

Haus komplett ausgebrannt

Bei einem Brand in Overath-Steinenbrück ist in der Nacht ein Einfamilienhaus komplett ausgebrannt. Rund 30 Feuerwehrmänner waren gegen 0.30 Uhr im Einsatz, um die Flammen noch zu löschen. Die Eigentümer des Hauses waren zur Zeit des Feuers nicht anwesend, Verletzte hat es somit nicht gegeben. Zur Brandursache können von Seiten der Polizei noch keine Angaben gemacht werden, die Kripo ist vor Ort. Nach wie vor ist unklar, wo sich das Feuer entzündete. Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.


Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes

Kreisbrandmeister beschreibt schlechte Zukunftsperspektiven - Feuerwehren fordern in Resolution die Sicherstellung des Brandschutzes - Hohe Auszeichnungen

Am Sonntag, dem 06.07.2003, nahmen rd. 90 Feuerwehrfrauen und –männer aller Freiwilligen Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Werkfeuerwehren der Firmen Zanders in Bergisch Gladbach und Federal Mogul in Burscheid an der Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. im Bürgerhaus in Overath teil.

Der Verbandsvorsitzende, Kreisbandmeister Wolfgang Weiden, konnte zahlreiche Gäste, darunter Landrat Norbert Mörs, Overaths Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn, die Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtages Dr. Hans-Joachim Franke, Dr. Rolf Hahn und Herbert Reul sowie den Bundestagsabgeordneten und stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion Wolfgang Bosbach zu der Veranstaltung begrüßen. Auch der stellv. Bezirksbrandmeister des Regierungsbezirks Köln, Manfred Savoir, zählte zu den Gästen. Entschuldigt wurden die Spitzen des Landes-Feuerwehrverbandes NRW, Walter Jonas und Anton Mertens. Sie vertraten das Land Nordrhein-Westfalen beim zeitgleich stattfindenden 150-jährigen Jubiläum des Deutschen Feuerwehrverbandes in Ulm.

Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Kürten umrahmt und gestaltet.

Landrat Mörs setzte sich in einer Grußbotschaft mit der Notwendigkeit des Ehrenamtes auseinander und hob das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren heraus. Auch Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn erläuterte an dem Beispiel der Stadt Overath, die kürzlich den gesetzlich geforderten Brandschutzbedarfsplan verabschiedet hat, das Erfordernis, die Freiwillige Feuerwehr in wichtige Planungen einzubeziehen. Stellv. Bezirksbrandmeister Manfred Savoir beleuchtete kritisch die Verfahrensweisen vieler Kommunen, die sich nicht in dem erforderlichen Umfang durch deren Feuerwehrführer, d.h. die vorhandenen Fachberater, beraten lassen und ihre Entscheidung vielfach von politischen Vorgaben abhängig machen. Wolfgang Bosbach, MdB, führte in seiner launigen und von den Delegierten mit größtem Interesse verfolgten Vortrag aus, dass er in Deutschland keine abstrakte Gefahrenlage sieht. „Wir haben eine reale Gefahrenlage!“, führte er aus. Auch den hauptberuflichen Feuerwehrfrauen und –männern mit Beamtenstatus, die aufgrund aktueller Beschlusslage der Bundesregierung in Zukunft mit Einkommenseinbußen rechnen müssen, widmete er sich in seiner Ansprache. Im Hinblick auf Sparmaßnahmen in allen Bereichen des Feuerschutzes, des Zivil- und Katastrophenschutzes erklärte er unter dem Applaus der zahlreichen Delegierten, „Entscheidend ist nicht, was Politiker sonntags sagen, sondern entscheidend ist, was Politiker zwischen montags und freitags tun.“ In diese Bemerkung schloss er auch die Maßnahmen der vorherigen Bundesregierung mit ein.

In einem ausführlichen Rechenschaftsbericht ließ Verbandsvorsitzender Wolfgang Weiden anschließend den Berichtszeitraum 1999 bis 2002 revue passieren. Er zeichnete die Zukunft der Feuerwehr in dunklen Farben und erklärte, dass die Verantwortung hierfür ausschließlich bei den Kommunen liegt. „Die Entwicklung geht zur Zeit bergab und wird noch ca. 10 Jahre so anhalten. Danach ist die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren nicht mehr gegeben. Der Schutzerwartung der Bürger und der Industriebetriebe in unseren Kommunen kann nicht mehr entsprochen werden“. Ergänzend führte Weiden der Vision hinzu: „Es wird festgestellt werden, dass die letzten 15 Jahre eine falsche Politik auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens vorangetrieben wurde. Auf die Kommunen werden in Zukunft Regress- und Schadenersatzansprüche zukommen. Die Aufgabe der Vertreter der Feuerwehr, d.h. Wehrführer, Kreisbrandmeister, Verbände, kann es dann nur noch sein, den inneren Dienstbetrieb so zu gestalten, dass Klagen nicht auf die Feuerwehr zielen können, die an der negativen Entwicklung keine Schuld tragen.“

Die Einschätzung von Kreisbrandmeister Weiden wird von allen Kreisbrandmeistern des Landes Nordrhein-Westfalen und den Leitern der Berufsfeuerwehren geteilt und ist in einem sog. „Zukunfts-Workshop“ des Landes-Feuerwehrverbandes Mitte des Jahres 2003 in Bergneustadt herausgearbeitet worden.

Die Neuwahlen für Funktionen im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes brachten keine Überraschungen. Die vorgeschlagenen Kandidaten wurden allesamt einstimmig gewählt. Alois Bienert wurde in seinem Amt als Schatzmeister ebenso bestätigt wie Gemeindebrandinspektor Reiner Delling, Kürten, als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren. Harald Weissweiler, Leiter der Werkfeuerwehr Federal Mogul Burscheid, wurde als Beisitzer für die Werk- und Betriebsfeuerwehren in den Vorstand gewählt und löst damit Udo Gottschling, Werkfeuerwehr Firma Zanders AG, ab, der für eine weitere 3-jährige Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stand und sich künftig seinem Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch Gladbach stärker widmen möchte.

Einige Feuerwehrführer wurden von Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden mit der Feuerwehr-Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes der Sonderstufe ausgezeichnet: Reiner Delling, langjähriger Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Kürten sowie Theo Junker, ehemaliger stellv. Leiter der Freiw. Feuerwehr Odenthal und Bernd Weißhaupt, ehemaliger stellv. Leiter der Freiw. Feuerwehr Leichlingen.

Der stellv. Verbandsvorsitzende und stellv. Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp nahm im Anschluss daran eine seltene Ehrung vor. Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden wurde wegen seiner herausragenden Verdienste um das Feuerlöschwesen vom Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbandes mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Unter lang anhaltendem Beifall nahm der sichtlich gerührte Kreisbrandmeister die Ehrung entgegen.

Ein weiterer Höhepunkt der Delegiertenversammlung war zweifelsfrei die bei nur 2 Enthaltungen einstimmig verabschiedete Resolution, gerichtet an die Städte und Gemeinden des Kreises, den Rheinisch-Bergischen Kreis und das Land Nordrhein-Westfalen. Hierin werden die politischen Entscheidungsträger aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass der bestehende und notwendige Ausbildungs- und Ausrüstungstand dauerhaft erhalten wird. Eine Verbesserung ist anzustreben. Ebenso wird gefordert, die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel in ausreichendem Maße zweckgebunden bereitzustellen. Die Feuerwehren lehnen konsequent jede Einschränkung ihrer Zuständigkeiten und Kompetenzen ab. Interkommunale Zusammenarbeit darf nicht zu einem Qualitätsverlust führen.

Zum Abschluss der rd. 3-stündigen Veranstaltung legte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Hans-Peter Wolf den Delegierten einen Bericht über die Jugendarbeit der vergangenen 3 Jahre vor. Er zog ein positive Fazit und zeigte sich über die Zunahme an interessierten Kindern und Jugendlichen bei den Feuerwehr erfreut.

Verfasser:
Norbert Tillenkamp, stellv. Kreisbrandmeister
Tel. Dienst 02205 – 802121
Tel. Privat 02205 – 908567

Resolution
(PDF13 KB)


Geld für Feuerschutz

Mehr Geld für den Feuerschutz weist das Land NRW dem Rheinisch-Bergischen Kreis und einigen Kommunen zu. Nach einer Pressemitteilung des Innenministeriums bekommt der Kreis in diesem Jahr 8722 Euro, die Stadt Bergisch Gladbach 146 309 Euro, Kürten 49 176 Euro, Odenthal 32 776 Euro, Overath 56 839 Euro und Rösrath 44 401 Euro. Die Kommunen können das Geld erstmals in eigener Verantwortung für den Feuerschutz einsetzen. Bislang waren für jedes Projekt aufwendige Genehmigungsbescheide nötig.


Mitteilungsblatt Nr. 19 vom 8.5.2003

Jahresrückblick 2002 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Overath


Der Mitgliederbestand betrug am 31.12.2002
aktive Mitglieder = 148
Jugendfeuerwehr = 35
Ehrenabteilung = 56
zusammen = 239

Aktive
Ehrenabteilung
Jugend
L Overath
35
7
9
LG Vilkerath
26
10
9
LG Heiligenhaus
29
9
4
LG Steinenbrück
27
13
3
LZ Immekeppel
31
17
10
Zusammen
148
56
35

 

Im Jahre 2002 wurden wir zu 224 Einsätzen gerufen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
2 Großbrände
10 Mittelbrände
25 Kleinbrände a
7 Kleinbrände b
= 45 Einsätze

10 Menschen in Notlage
5 Tiere in Notlage
1 Betriebsunfall
80 Verkehrsunfälle
5 Gasalarm
53 Wasserschäden
9 sonstige
= 163 Einsätze

Leider hatten wir auch wieder
14 blinde Alarmierungen
2 böswillige Alarmierungen
= 16 Einsätze

Der Übungsdienst sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes wurde wie in den vergangenen Jahren sehr intensiv und mit viel Zeitaufwand betrieben. Wie z.B. durch jag der offenen Türe, Infotage, Objektübungen oder lnformationsbesuche in Schulen und Kindergärten.

Das Aus- und Fortbildungsprogramm auf Kreis- bzw. Landesebene wurde wieder stark in Anspruch genommen. So nahmen im vergangenen Jahr insgesamt 61 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden an insgesamt 14 verschiedenen Lehrgängen teil, die sie alle mit überdurchschnittlichen Leistungen abgeschlossen haben.
Außerdem nahm 1 Gruppe am alljährlich durchgeführten Leistungsnachweis des Rheinisch-Bergischen Kreises teil, bei dem ebenfalls eine gute Leistung erbracht wurde.
Nicht zu vergessen unsere Jugendteuerwehr, die ebenfalls alljährlich am Bundeswettkampf des Rheinisch-Bergischen Kreises teilnimmt. Her ein Dank an die Übungsleiter Heiko Schmitt, Jörg Bohnhorst, Björn Tenten und Markus Lehmberg für die Ausbildung unserer Jugendfeuerwehr.

Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 25 Beförderungen oder Ernennungen ausgesprochen werden:

Es wurden 6 Kameraden zum Feuerwehrmann ernannt:
Mike Kierspel, Nico Hachenberg
Mike Becher, Bjöm Worm
Matthias Mörs, Timo Schmitt

14 Kameraden wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert:
Gerrit Schmitz, Michael Schmitt
Daniel Woster, Benjamin Schroeder
Sebastian Demski, Guido Meurer
Martin Spitz, Christian Fischer
Jochen Englisch, Marcus Trauschies
Ralf Lingen, Thomas Salgert
Marco Drux, Udo Joist

Nach erfolgreichem Lehrgang am Institut der Freiwilligen Feuerwehr in Münster wurde Herr Marcus Lehmberg zum Brandmeister befördert.

3 Kameraden wurden zum Oberbrandmeister befördert:
Dr. Jörg Potthast, Heiko Schmitt, Ulrich Haag
Zum Brandoberinspektor wurde Willi Schmitz befördert, der den Lehrgang »Führer von Verbänden- F/BV“ mit Erfolg abgeschlossen hat.

Im Jahre 2002 konnten wiederum 7 Kameraden im Auftrag des Innenministers durch den Bürgermeister für 25 Jahre bzw. 35 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet werden, 5 Kameraden wurden für 25 Jahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet:
Unterbrandmeister Günter Müller
Unterbrandmeister Rudolf Stern
Oberbrandmeister Gerd Haag
Hauptfeuerwehrmann Dieter Müller
Unterbrandmeister Norbert Müller
2 Kameraden wurden für 35 Jahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold ausgezeichnet:
Hauptfeuerwehrmann Friedhelm Rieke
Hauptbrandmeister Hubert Wermelskirchen.

In die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Overath wurden 4 Kameraden aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Altersgrenze oder aus gesundheitlichen Gründen übernommen:
Hauptbrandmeister Werner Vogel
Oberbrandmeister Reinhard Krause
Hauptfeuerwehrmann Helmut Wuttig
Unterbrandmeister Günter Müller


Dank großzügigen Spenden seitens der Bevölkerung konnten von den einzelnen Gruppen wieder wertvolle Eigenleistungen erbracht werden. So konnte die Löschgruppe Steinenbrück nach ca. 2-jähriger Bauzeit in ihre erweiterten Räumlichkeiten einziehen. Hier nochmals ein Dankeschön an alle Kameraden. deren Ehefrauen und Bräute der Löschgruppe Steinenbrück für die aufopferungsvolle Tätigkeit.

Aber auch ein Dank an die Verwaltung, die trotz finanzieller Engpässe mit dazu beitrug, dass der Umbau zügig zustande kam. Auch die anderen Gruppen im Stadtgebiet ergänzten mit den Spendengeldern ihre Ausrüstungsgegenstände.

In Zusammenarbeit mit der Verwaltung konnte der Brandschutzbedarlsplan fertig gestellt werden und wurde vom Rat in seiner Sitzung am 09.04.2003 beschlossen. Ebenfalls haben wir einen Investitionsplan bis zum Jahr 2010 erstellt, in dem alle notwendigen Fahrzeuge erfasst wurden. Die neu beschafft werden müssen oder ergänzt werden sollen. Von der Verwaltung wurde Mittelbereitstellung zugesichert, um die darin aufgeführten Geräte und Fahrzeuge entsprechend auszutauschen oder neu beschaffen zu können, wie z.B. in diesem Jahr ein LF 16/12 für den Löschzug lmmekeppel.

Die Verwaltung ist als hauptverantwortlicher Feuerschutzträger für die Belange der Feuerwehr zuständig. Trotz der schwierigen finanziellen Situation bin ich sehr zufrieden, dass in Gesprächen zwischen Verwaltung und Wehrführung immer wieder Wege und Möglichkeiten gefunden wurden, um unsere notwendigen Forderungen durchsetzen und verwirklichen zu können.

Sorgen bereitet mir allerdings die Tagesverfügbarkeit unserer Feuerwehrmänner und -frauen; die es gilt zu verbessern. Deshalb möchte ich hiermit nochmals für eine freiwillige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Overath werben. Informationen erhalten Sie im Internet. bei der Wehrleitung oder bei den jeweiligen Feuerwehr-Standorten.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatzwillen bedanken.

Dank aber auch an alle Ehefrauen, Bräute und Partnerinnen, die im Laufe eines Jahres so manche Stunden auf ihre Männer verzichten mussten, sei es durch Einsätze oder Ausbildung
Nochmals ein Dankeschön an die Verwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit und für ihre Bemühungen trotz angespannter Haushaltslage unsere Wünsche, die nur zum Vorteil für unsere Bevölkerung sind, zu erfüllen.

Und nicht zuletzt ein ganz besonderer Dank allen Förderern und Gönnern unserer Freiwilligen Feuerwehr Overath.
Wir werden auch in Zukunft alles daransetzen. in brenzligen Situationen immer und zu jeder Zeit zur Verfügung zu stehen. Getreu unserem Wahlspruch
"retten - löschen – bergen - schützen"


Paul Breit
Leiter der Feuerwehr


Radio Berg vom 19.4.2003

Weiterhin hohe Waldbrandgefahr im Bergischen

Im Bergischen besteht weiterhin akute Waldbrandgefahr. Auch gestern sind wegen der trockenen Witterung wieder Wiesen und Böschungen in Brand geraten. In Rösrath und Overath brannten etwa ein-Hektar-große Felder - im gesamten Oberbergischen Kreis gab es kleinere Feuer. Menschen sind dabei nicht zu Schaden gekommen. Wer für heute Abend ein Osterfeuer plant, sollte beachten, dass man nur Holz, Strauchschnitt und Reisig verbrennen darf. Alte Plastikeimer, Autoreifen oder ähnlicher Müll dürfen nicht ins Feuer geworfen werden, sonst drohen hohe Geldbußen. Auch müssen Osterfeuer bei der Feuerwehr angemeldet werden. Der Mindestabstand einer Feuerstelle zum nächsten Wohngebäude beträgt 50 Meter. Zum Entzünden darf weder Benzin noch Öl verwendet werden.


(Foto: Feuerwehr Overath)


Feuer im Schwimmbad
100 Holzpaletten brannten in Overather Einfamilienhauskeller

von GUIDO WAGNER

OVERATH. Weiß-graue Rauschschwaden dringen aus dem Kellergeschoss, als am Mittwoch gegen 18.30 Uhr die Overather Feuerwehr an dem Einfamilienhaus in der Hubertstraße eintrifft. Eine Person sei noch im Haus, hieß es in einer ersten Funkmeldung der Rettungsleitstelle.

Mit einem C-Rohr geht ein Atemschutztrupp gegen die Flammen im Kellergeschoss vor, vier weitere Einsatzkräfte suchen unter schwerem Atemschutz die verrauchten oberen Stockwerke nach Personen ab - und können bald Entwarnung geben: Offenbar befindet sich keine Person mehr im Haus.

Im Keller stoßen die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung von Günter Komp auf ein Schwimmbecken, das bis zum Rand mit Euro-Paletten voll gestapelt ist. Die meisten der rund 100 Paletten stehen bereits lichterloh in Flammen.
Anwohner und Hauseigentümer wollen außerdem eine Explosion gehört haben. Vorsichtshalber wird die Gasgesellschaft Aggertal verständigt - das Einfamilienhaus verfügt über eine Gasheizung. „Bei dem Knall dürfte es sich aber wohl eher um das Bersten einer Scheibe im Untergeschoss gehandelt haben‘, erklärt ein Beamter der Kriminalpolizei. Die nimmt noch am Abend die Ermittlungen auf und beschlagnahmt den Brandort.

Die Feuerwehr hat mit rund 60 Kräften des Löschzugs Overath sowie der Löschgruppen Heiligenhaus, Vilkerath und Steinenbrück das Feuer schnell unter Kontrolle. Um die Holzpaletten endgültig abzulöschen, werden diese ins Frei gebracht. Nach rund zwei Stunden sind auch die letzten Glutnester gelöscht.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 50000 Euro. Das Kellergeschoss, in dem sich neben dem Schwimmbad auch eine Sauna befand, brannte vollständig aus.
Die Brandursache stand gestern bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Ermittlungen der Brandexperten von der Kriminalpolizei dauern zur Zeit noch an.



(Foto: Guido Wagner)

Einsatzbericht mit weiteren Informationen hier


Mitteilungsblatt Nr. 15 vom 10.4.2003

Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Overath

Rund 160 Feuerwehrleute waren in der Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Overaths anwesend, als Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden wieder Paul Breit zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Overath vorschlug. Diesem Vorschlag folgte die gesamte Wehrversammlung: Der 58-jährige Breit soll somit wieder zum Leiter der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Overaths bestellt werden. Seit 1964 st Paul Breit in der Overather Wehr aktiv, seit Oktober 1987 als Wehrführer. Stellvertretender Wehrführer soll nach Vorschlag des Kreisbrandmeisters Jörg Büsche, werden, Der 39-Jährige ist ebenfalls langjähriger aktiver Feuerwehrmann, nämlich bereits seit 23 Jahren. davon die letzten 7 Jahre als Löschgruppenführer der Löschgruppe Steinenbrück.
Die offizielle Bestellung der beiden ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleute wird in der Sitzung des Stadtrates am 09.04.2003 erfolgen.

Zu Beginn der Wehrversammlung begrüßte Breit die anwesenden Feuerwehrleute und die Mitarbeiter der Overather Stadtverwaltung. Er hielt einen Jahresrückblick über die unterschiedlichen Einsätze im vergangenen Jahr. Nicht nur zu Einsätzen bei Wohnungsbränden, sondern auch zu technischen Hilfeleistungen bei Unfällen und Ölverschmutzungen ist die freiwillige Feuerwehr ausgerückt. Das Spektrum der von der Feuerwehr erbrachten Leistungen ist vielfältig. Breit macht deutlich, dass eine freiwillige Feuerwehr nur funktionieren könne, wenn eine ausreichende Anzahl von Ehrenamtlern bereitstehe. Bei der Feuerwehr bestehe ständiger Mangel an aktivem Personal, insofern werbe er ständig für neue Mitglieder. Die in der Vergangenheit bereits gestarteten Kampagnen haben zwar zu einem Anstieg der Mitgliederzahl geführt, es bestehe jedoch nach wie vor Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Bürgermeister Heinz Willi Schwamborn lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dankte für das ehrenamtliche Engagement. Gerade in der heutigen Zeit ist ehrenamtliches Engagement in einem solchen Umlange längst nicht mehr selbstverständlich, aber in vielen Bereichen unverzichtbar so Schwamborn. Die Verwaltung werde die Arbeit der Feuerwehr daher im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten in allen Bereichen unterstützen. So sagte er zu. dass der von der Feuerwehrvorgelegte Investitionsplan für die nächsten Jahre im vollem Umfange erfüllt werde, die darin angeführten benötigten Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände werden auch angeschafft.
Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden stellte dar, dass die Anforderungen an die Feuerwehrleute aufgrund bestehender gesetzlicher Regelungen ständig steigen, eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung sei daher unverzichtbar.
Anschließend wurde der bisherige stellvertretende Wehrführer Aloysius Schmidt für seine über 40-jährige Tätigkeit in der freiwilligen Feuerwehr geehrt und verabschiedet. Schmidt konnte als stellvertretender Wehrführer nicht wieder gewählt werden, da er die Altersgrenze erreicht hat. Breit bedauerte das Ausscheiden des Stadtbrandinspektors, der bereits seit 1963 im Dienst der Feuerwehr stand, seit 1987 als stellvertretender Wehrführer. Er lobte insbesondere die ruhige und stets ausgleichende Art des Feuerwehrmannes und verlieh ihm anschließend die Ehrennadel der Sonderstufe des Kreisfeuerwehrbundes.
Auch die Feuerwehrmänner Wilbert Buß und Erich Schmidt wurden geehrt. Hauptfeuerwehmann Schmidt erhielt für seinen 35-jährigen aktiven Feuerwehrdienst in der Löschgruppe Heiligenhaus das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Hauptfeuerwehrmann Buß für seine 25-jährige Tätigkeit, zunächst in der Jugendfeuerwehr, seit 1982 in der Löschgruppe Steinenbrück das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Breit hob insbesondere die Zuverlässigkeit und die Einsatzbereitschaft der beiden hervor, auch außerhalb des normalen Übungs- und Einsatzdienstes.

Stadt Overath
Der Bürgermeister
Schwamborn


Kölner Stadtanzeiger vom 05.04.2003

Paul Breit bleibt Wehrführer

Overath - Paul Breit ist erneut zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Overath gewählt worden. Der 58-Jährige wurde in der Wehrversammlung von Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden vorgeschlagen, die 160 Feuerwehrleute folgten dem Vorschlag. Breit ist seit 1964 in der Overather Feuerwehr aktiv, seit 1987 ist er Wehrführer.
Der bisherige stellvertretende Wehrführer Aloysius Schmidt konnte nicht wiedergewählt werden, er hat die Altersgrenze erreicht. Schmidt wurde für seine über 40-jährige Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt, Wehrführer Breit dankte dem ausscheidenden Stadtbrandinspektor und überreichte ihm die Ehrennadel der Sonderstufe des Kreisfeuerwehrbundes. Neuer stellvertretender Wehrführer soll Jörg Büscher werden, der 39-Jährige ist bereits seit 23 Jahren aktiv und seit sieben Jahren Löschgruppenführer in Steinenbrück. Offiziell werden die beiden Wehrleute in der Stadtrats-Sitzung am 9. April bestellt.

Breit gab einen Rückblick über die Einsätze des vergangenen Jahres, die nicht nur Brände, sondern auch vielfältige technische Hilfeleistungen bei Unfällen und Ölverschmutzungen umfaßten. Nach wie vor sucht die Overather Wehr nach neuen Mitgliedern, es bestehe ständiger Mangel an aktivem Personal, sagte Breit.

Bürgermeister Heinz Willi Schwamborn lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und sicherte zu, dass der von der Feuerwehr vorgelegte Investitionsplan für die kommenden Jahre in vollem Umfang erfüllt werde, alle benötigten Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sollen angeschafft werden. Die Feuerwehrmänner Wilbert Buß und Erich Schmidt wurden bei der Wehrversammlung ausgezeichnet: Hauptfeuerwehrmann Schmidt erhielt das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für seinen aktiven Dienst in der Löschgruppe Heiligenhaus über 35 Jahre, Hauptfeuerwehrmann Buß nahm das Ehrenzeichen in Silber entgegen, er ist seit 25 Jahren aktiv, zunächst in der Jugendfeuerwehr, und seit 1982 in der Löschgruppe Steinenbrück. (jer)



Kölner Stadtanzeiger vom 30.7.2002

Strohballen brannten

Overath - Etwa 200 Strohballen brannten lichterloh: Auf der Bundesstraße B 55, kurz hinter dem Ortsausgang Heiligenhaus, hatte ein Strohanhänger Feuer gefangen. Für die Feuerwehr ein Großeinsatz: 60 Wehrleute aus Overath, Heiligenhaus, Vilkerath und Steinenbrück brauchten etwa eine Stunde, um das brennende Stroh zu löschen. Kohlende Strohballen mussten anschließend auf einen nahe gelegenen Parkplatz gebracht werden. Weder Ladung noch Anhänger konnten gerettet werden. (spi)


Kölner Stadtanzeiger vom 02.05.2002

Brandstifter entfachte Feuer in Schule

Overath - Ein Feuer, das in der Nacht zum Mittwoch in der Hauptschule in Overath einen Schaden in Höhe von rund 30 000 Euro anrichtete, wurde von einem Brandstifter gelegt. Wie die Polizei berichtet, war im Lehrerzimmer der Schule mit Papier ein Feuer entfacht worden. Der Täter hatte ein Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes auf dem Klarenberg eingeworfen und im Gebäude verschlossene Türen eingetreten. Er durchwühlte Schränke und legte dann das Feuer. Durch die große Hitze kam es zu Rauch- und Rußschäden im Gebäude, ein Computer, Möbel und verschiedene Dokumentationsgegenstände fielen den Flammen zum Opfer. Die Overather Feuerwehr rückte mit Verstärkung aus Heiligenhaus und Vilkerath an. Sie löschten zwei Brandstellen im Lehrerzimmer und säuberten das Gebäude vom Rauch. Zeugen beobachteten auf dem Schulhof einen Mann, der möglicherweise der Täter ist: Er ist 1,75 Meter groß, etwa 25 bis 30 Jahre alt und war dunkel gekleidet. Auf dem Rücken trug er einen Seesack. (spi)


Kölner Stadtanzeiger vom 10.04.2002

Wer in der Feuerwehr ist, hat im Rathaus gute Karten

VON THOMAS RAUSCH

Um neue Mitglieder wirbt die Freiwillige Feuerwehr in Overath. Ohne zusätzlichen Nachwuchs könnte es bei Einsätzen tagsüber, während der üblichen Arbeitszeiten, zu personellen Engpässen kommen.

Overath
- „Die Leute, die tagsüber verfügbar sind, sind weniger geworden“, zieht der stellvertretende Wehrleiter Aloysius Schmidt Bilanz. Dabei hat die Overather Feuerwehr relativ konstant 135 bis 140 Mitglieder in ihren Reihen. Weil viele von ihnen aber beruflich mobil sein müssen, wird es immer schwieriger, Einsätze während der Arbeitszeit auf die Beine zu stellen. Wer seinen Arbeitsplatz in Köln hat, kann nicht kurzfristig zur Stelle sein. „Abends und am Wochenende ist es kein Problem, die Fahrzeuge zu füllen“, erläutert Pressesprecher Frank Müller. Er weist auch darauf hin, dass nicht wenige Nachwuchsleute wegen Studium oder Job aus Overath wegziehen. Gleichzeitig gebe es mehr denn je zu tun: „Heute wird die Feuerwehr oft zu Einsätzen gerufen, zu denen man früher die Nachbarschaft gerufen hat.“ Gleichzeitig seien die Brandschützer wesentlich häufiger als in der Vergangenheit mit Giftstoffen konfrontiert, so Müller. Das erfordere mehr technischen Aufwand, aber auch mehr Bedienungspersonal.

Um diesem Dilemma zu entkommen, gehen die Wehrleute von der Agger jetzt an die Öffentlichkeit. Sie wollen mögliche neue Mitstreiter gezielt ansprechen. Beim „Overather Frühling“ am kommenden Sonntag werden sie den ganzen Tag Einsatzübungen vorführen, um zu zeigen, wie vielfältig ihr „Hobby“ ist. Über die ernste Seite ihres Engagements gehen sie dabei nicht hinweg. „Es gibt überall Dinge, die unangenehm sind“, erklärt Müller dazu. Sein Pressesprecher-Kollege Karsten Winkel fühlt sich dafür reichlich entschädigt: „Wenn man zusammen einen Einsatz bewältigt hat, dann ist das auch ein Erlebnis. Da ziehen alle an einem Strick.“

Erleichtert wird die Suche nach zusätzlichen Feuerwehr-Aktiven durch eine Neuregelung im nordrhein-westfälischen Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz, die seit Jahresanfang gilt. Danach können Bürger bis zum 60. Lebensjahr einer Freiwilligen Feuerwehr beitreten, zuvor war mit 35 Schluss. Das ist Wasser auf die Mühlen von Pressesprecher Müller: „Die Feuerwehr hält jung.“

Schützenhilfe kommt auch von der Stadt Overath. Der Beigeordnete Bernd Sassenhof kündigt an, dass Feuerwehr-Mitglieder bei Stellenbesetzungen künftig bevorzugt werden sollen - vorausgesetzt, sie sind ebenso qualifiziert wie Mitbewerber. Frauen hätten dadurch keine Nachteile, da auch sie bei den Wehren willkommen seien. Außerdem könnten städtische Beschäftigte „in 99 Prozent der Fälle“ für Feuerwehreinsätze den Arbeitsplatz verlassen, so Sassenhof. Schließlich werde er sich darum bemühen, dass dieses Beispiel in der Privatwirtschaft Schule mache.


Kölner Stadtanzeiger vom 11.03.2002

183 Mal im Einsatz

VON STEPHANIE PEINE

Immer, wenn die Lage brenzlig wird, rückt sie an: Die Feuerwehr der Stadt Overath zieht Bilanz
Overath - Insgesamt 183 Mal kamen die Männer der Freiwilligen Feuerwehren in Overath, Vilkerath, Heiligenhaus, Steinenbrück und Immekeppel im vergangenen Jahr zum Einsatz. Dabei beweist die Statistik, dass die Wehr nicht nur ausrückte, um brennende Wohnhäuser zu löschen, sondern besonders häufig auch nach Verkehrsunfällen zur Hilfe gerufen wurde.

Drei Mal musste die Feuerwehr zu Großbränden im Einsatzgebiet ausrücken, sieben Mal konnte sie Menschen aus Notlagen befreien, drei Mal waren es Tiere, die ohne die Hilfe der Wehr nicht mehr zurecht kamen. Auch Sülz und Agger halten die Helfer in schöner Regelmäßigkeit in Atem. So mussten mehrfach Sandsäcke entlang der Ufer gestapelt werden, um eine Überflutung ganzer Ortsteile zu verhindern. Auch Blitzschlag und Stürme richteten Schäden an und forderten technisches Know How der Männer in Blau. Manchmal entpuppte sich der vermeintliche Ernstfall allerdings auch als blinder Alarm: In 22 Fällen war die Aufregung unnötig. Positiv ging in die Bilanz ein, dass kein einziger Fall von vorsätzlicher Brandstiftung verzeichnet werden musste.

Im Ortsleben präsent

Neben den Einsätzen leisteten die Freiwilligen Feuerwehrmänner aber noch eine Vielzahl an Übungs- und Ausbildungsstunden. Zudem sind sie auch weniger spektakulär im Ortsleben präsent. So wurden in den Gerätehäusern Tage der offenen Tür veranstaltet oder die Feuerwehr als Sicherheitsbegleitung bei Karnevals-, Ernte- und Martinszügen eingesetzt.


Kölner Stadtanzeiger vom 06.11.2001

Zwei Arbeiter für kurze Zeit verschüttet

Overath - Verschüttet wurden gestern Morgen zwei Arbeiter bei Tiefbauarbeiten an der Brüderstraße in Steinenbrück. Wie die Overather Feuerwehr berichtet, hatten sie an einem etwa sieben Meter tiefen Schacht gearbeiter, der am Vortag ausgebaggert worden war. Durch einen Erdrutsch wurden die beiden Männer in die Tiefe gerissen. Während einer der Arbeiter ganz verschüttet war, konnte sich der andere schnell befreien und den zweiten Mann retten. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten sich beide bereits in Sicherheit gebracht. Sie waren unterkühlt und erschöpft und wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert. (spi)


Kölner Stadtanzeiger vom 10.8.2001

Haus lichterloh in Flammen

spi Overath – Lichterloh in Flammen stand ein zweistöckiges Einfamilienhaus in der Straße Am Röttchen in Brombach. Das Feuer war am späten Donnerstagabend im Dachgeschoss ausgebrochen, berichtet die Polizei. Wegen der zur Isolierung verwendeten Dämm-Materialien entzündete sich der Brand immer wieder neu, so dass die Feuerwehr bis in die Morgenstunden hinein mit den Löscharbeiten und der Brandkontrolle beschäftigt war.
Menschenleben seien glücklicherweise zu keiner Zeit gefährdet gewesen, so die Polizei. An dem Haus entstanden Schäden in Höhe von etlichen hunderttausend Mark. Zur Zeit kann es noch nicht wieder betreten werden. Die Ursache des Feuers konnte noch nicht geklärt werden.

Auch in Refrath hat es gebrannt. Dort brach gestern Vormittag ein Feuer in einem Reihenhaus an der Straße Alter Traßweg aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen, die im Erdgeschoss loderten, schnell löschen.

Bei dem Brand entstand ein Schaden in Höhe von einigen tausend Mark. Auch hier ist laut Polizeibericht die Brandursache noch nicht geklärt.



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